Homepage
Sie sind hier: Newsarchiv
Zurück zu: Archiv
Allgemein:
Kontakt
Impressum
Newsarchiv
April 2012
-
Ärzteblatt, 16.4.: Mäßig erhöhten Blutzucker als Schwangerschaftsrisiko - Schwangere Frauen mit einem mäßig erhöhten Blutzucker und mäßigem Übergewicht haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Geburts- oder Schwangerschaftskomplikationen. Diese Erkenntnisse gewannen Wissenschaftler um Boyd Metzger von der Northwestern University Feinberg School of Medicine. Sie publizierten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Diabetes Care [mehr]
-
Rechtsanwalt.com, 13.4.: Diabetes mellitus verheimlicht, Unfallversicherung zahlt nicht - Das Verschweigen schwerwiegender Erkrankungen beim Abschließen eines Versicherungsvertrages ist riskant, wie das vorliegende Urteil beweist. Hier entschied das Oberlandesgericht Oldenburg, dass ein Diabetiker, der sein Leiden bei Vetragsschluss verschweigt, seinen Versicherungsschutz gefährdet und dass ein solches Handeln als arglistige Täuschung angesehen werden kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Erkrankte Insulinspritzen benötigt bzw. ihm bereits Gliedmaßen amputiert werden mussten. Versicherung verweigert Zahlung wegen arglistischer Täuschung. Konkret forderte ein Versicherter mittels einer Klage von seiner privaten Unfallversicherung die Zahlung. Als der Kläger jedoch die Unfallversicherung abgeschlossen hatte, teilte er der Versicherungsanstalt nicht mit, dass er an der Krankheit Diabetes mellitus Typ II litt. Zudem verschwieg er, dass ihm bereits der kleine Zeh am linken Fuß amputiert worden war. Als dem Kläger dann ein Unfall zustieß, lehnte die Versicherung den Zahlungsantrag ab. Dafür fechtete sie den Verischerungsvertrag an aufgrund arglistiger Täuschung. [mehr]
-
DiabetesDate, 12.4.: Diabetes-Check 2011: Gute Resonanz, alarmierende Ergebnisse - Die aktuelle Auswertung des Diabetes-Checks im Rahmen der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ hat die steigende Diabetikerzahl als weltweiten Trend erneut bestätigt. Die Veranstalter sehen dringenden Handlungsbedarf: zu erheblich ist das Risiko der Folgekomplikationen, zu hoch die Kosten. Derzeit sind etwa sieben Millionen Bundesbürger an Diabetes erkrankt. Weltweit wurde die verhängnisvolle Stoffwechselerkrankung bei etwa 366 Mio. Menschen diagnostiziert. Diese Bestandsaufnahme aus dem Jahre 2011 hat jedoch die Dunkelziffer nicht einkalkuliert, weshalb die tatsächliche nationale und internationale Erkrankungsrate noch viel höher ausfallen dürfte. Zudem wird vermutet, dass etwa 280 Mio. Nicht-Diabetiker weltweit ein erhöhtes Diabetesrisiko aufweisen. Bei gleichbleibender Entwicklung wird die Zahl der Menschen mit Diabetes nach Schätzungen der Internationalen Diabetes Federation (IDF) in 20 Jahren auf 552 Mio. angewachsen sein. In Deutschland erweist sich derzeit der Zuwachs an Typ-2-Diabetes bei älteren Menschen als eine problematische Entwicklung. Der Gesundheitsbericht 2012 geht dabei von 300 000 Neuerkrankungen pro Jahr aus. [mehr]Ärztezeitung, 5.4.: Herzstiftungen fordern weniger Fett im Essen - Ein Bericht zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat die Europäischen Herzstiftungen auf den Plan gerufen. Die alarmierenden Erkrankungszahlen sollen nun auch EU-Politiker wach rütteln, damit diese die Lebensmittelindustrie stärker regulieren. Die Lebensmittelindustrie solle stärker reglementiert werden, um Menschen vor schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie KHK und Schlaganfall zu schützen, die als Folge einer dauerhaft ungesunden Ernährung auftreten. Das fordert das European Heart Network (EHN), Dachorganisation der europäischen Herzstiftungen, in einem alarmierenden Bericht. Der Bericht "Diet, Physical Activity and Cardiovascular Disease Prevention in Europe” (Ernährung, körperliche Aktivität und Vorbeugung von kardiovaskulären Erkrankungen in Europa) analysiert die derzeit gängigen Verhaltensmuster der Europäer in puncto Nahrungsaufnahme und körperlicher Aktivität, teilt die Deutsche Herzstiftung mit. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 2.4.: Diabetiker müssen nicht auf Schoko-Ostereier verzichten - Süße Leckereien zu Ostern sind auch für Diabetiker kein Tabu – wenn sie maßvoll naschen und die Kohlenhydrate im Blick behalten. Zu viele Süßigkeiten sind schlecht für den Blutzuckerspiegel. Aber muss man denn immer vernünftig sein? Festtage wie Ostern stellen die Willenskraft vieler Diabetiker vor eine harte Probe. Wer könnte da nicht schwach werden, angesichts der zahlreichen Ostereier aus Schokolade, die in Supermarktregalen angeboten werden? "Die Vielfalt an Osterleckereien verführt fast jeden, die gesunde Ernährung für ein paar Tage außer Acht zu lassen", weiß Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE. [mehr]
-
Pharmazeutische Zeitung, 2.4.: Wer länger sitzt, ist früher tot - Unabhängig davon, ob man sich sonst viel bewegt oder nicht, erhöht stundenlanges Sitzen das Risiko für einen vorzeitigen Tod. Das schreiben australische Forscher in den «Archives of Internal Medicine». Demnach steigt das Sterberisiko mit der Zahl der täglich sitzend verbrachten Stunden kontinuierlich an. Der Zusammenhang war in der Studie unabhängig von Alter, Geschlecht, Körpergewicht, sportlicher Aktivität sowie bestehenden Herz-Kreislauf- und Diabetes-Erkrankungen der Teilnehmer. [mehr]
März 2012
-
Diabetes Ratgeber, 30.3.: Neue Richtlinie zu Langzeitzucker bei Diabetes Typ 1 - Ärzte sollen die Zielwerte für Langzeitblutzucker individuell mit dem Patienten absprechen. Das ist die Empfehlung einer neuen Richtlinie der Deutschen Diabetes Gesellschaft zur Behandlung von Diabetes Typ 1. Studien haben gezeigt, dass mit zu niedrigen HbA1c-Werten das Risiko von schweren Unterzuckerungen steigt“, so DDG-Pressesprecher Professor Dr. Andreas Fritzsche von der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen. Deshalb sollen Ärzte den Zielwert nicht rigoros vorgeben, sondern individuell mit dem Patienten vereinbaren. [mehr]
-
Ärztezeitung, 28.3.: Höhere Steuern gegen Diabetes - Schlechte Ernährung und Bewegungsmangel: jeden Tag erkranken deswegen hunderte Menschen in Deutschland neu an Diabetes. Ärzte und Politiker wollen das ändern - sie fordern Werbeverbote, höhere Steuern und den Bann süßer Limonanden an Schulen. Doch bei mancher Idee scheiden sich die Geister. Jeden Tag erkranken in Deutschland 700 Menschen neu an Diabetes. Wenn sich der Trend fortsetzt, wird sich die Zahl der Diabeteskranken bei uns von heute etwa 7,5 Millionen bis zum Jahr 2030 auf 14 Millionen fast verdoppeln. Abgesehen vom schweren Leid der Betroffenen, wird dann das Gesundheitssystem in Deutschland pleite gehen, haben Ärzte beim Auftakt der Kampagne "Patient Journey" in Berlin prophezeit. Die Brisanz sei im Bewusstsein der Politik noch nicht angekommen. [mehr]
-
rztezeitung, 27.3. Experten wollen Softdrinks aus Schulen verbannen - Um Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen, fordern Diabetes-Experten bundesweit ein Verkaufsverbot zuckerhaltiger Getränke in Schulen. "Nicht große Visionen helfen gegen Übergewicht, sondern einfache Maßnahmen", hat der Kinderdiabetologe Professor Thomas Danne aus Hannover bei einer von Lilly unterstützten Podiumsdiskussion in Berlin betont. Stark zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, Fruchtsäfte, Energy-Drinks, Eistee und gesüßte Milchgetränke fördern nach Studiendaten Adipositas. Der Konsum wird bei Kindern stark durch Werbung und XXL-Portionen gefördert.[mehr]
-
Pharmazeutische Zeitung, 26.3.: Exenatide jetzt auch mit Basalinsulinen kombinierbar - Das Inkretin-Mimetikum Exenatide (Byetta®) kann künftig auch mit Basalinsulinen kombiniert werden. Eine entsprechende Indikationserweiterung erteilte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA dem Hersteller Eli Lilly. Demnach kann das Antidiabetikum als Zusatztherapie zu einem Basalinsulin mit oder ohne Metformin beziehungsweise Pioglitazon bei Typ-2-Diabetikern angewendet werden, bei denen keine ausreichende Einstellung des Blutglucosespiegels erreicht werden konnte. [mehr]
-
Deutsche Diabetes Gesellschaft, 22..3.: DDG startet neue Internetseite mit Gewinnspiel - Ab sofort steht die Internet-Plattform www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de in neuem Design und mit vielen zusätzlichen Inhalten online. Das Angebot der Deutschen Diabetes Gesellschaft bietet jetzt noch mehr Service. Hier finden Interessierte Termine, Leitlinien, Förderprogramme, Preisausschreibungen, Stipendien und Stellungnahmen der DDG. Neu dazu kommt eine tägliche Presseschau rund um das Thema Diabetes. Zudem besteht neben der Jobbörse jetzt auch die Möglichkeit, Praxisräume und Nachfolger zu suchen. Für Patienten und Angehörige bietet die DDG Homepage eine bundesweite Suche zu zertifizierten Praxen, Kliniken, Psychologen und Fußbehandlungszentren. Mit der neuen Internetseite erweitert die DDG ihr Leistungsangebot für Mediziner, Studenten und Patienten. Zum Start der Homepage verlost die Fachgesellschaft drei Buchgutscheine im Wert von insgesamt 300 Euro. Weitere Hinweise zur Teilnahme stehen auf der neuen Homepage. [mehr]
-
Der Standard, 20.3.: Neue Therapieansätze gegen Diabetes in Sicht - Wie 29 verschiedene Substanzen die Genregulation in Zellen der Bauchspeicheldrüse beeinflussen, hat der Wiener Chemiker Stefan Kubicek vom Forschungszentrum für molekulare Medizin (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) mit einem internationalen Team untersucht. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PNAS veröffentlicht. Die Forschung könnte Grundlage für neue Therapieansätze gegen Typ-1-Diabetes sein. [mehr]
-
Ärztezeitung, 18.3.: EU-Parlament fordert Aktionsplan Diabetes - Vorbeugende diagnostische und pädagogische Maßnahmen sollen die Volkskrankheit Diabetes in der EU stoppen. Das sieht ein Aktionsplan vor, der vom EU-Parlament in dieser Woche verabschiedet wurde. Das EP fordert, über die bisherigen nationalen Kampagnen im Kampf gegen Diabetes hinaus, eine konzertierte europäische Strategie. In vielen EU-Mitgliedstaaten existieren bisher keinerlei Diabetes-Vorsorgeprogramme. "Hier besteht EU-weit ein erheblicher Nachholbedarf", erklärt der CDU-Europaabgeordnete und Kinderarzt Peter Liese. So verlangen die EU-Parlamentarier im neuen EU-Foschungsprogramm "Horizont 2020" für den Zeitraum von 2014 bis 2020 eine kontinuierliche Finanzierung der Diabetes-Forschung. [mehr]
-
Pharmazeutische Zeitung, 14.3.: Typ-1-Diabetes: Insulinfabriken im Darm - Wissenschaftler haben eine Methode entdeckt, mit der es in Zukunft möglicherweise gelingt, Typ-1-Diabetikern ständige Insulin-Injektionen zu ersparen. In Versuchen mit Mäusen ist es einer Arbeitsgruppe von der Columbia University in New York zumindest gelungen, dass die Tiere selbst wieder ausreichend Insulin produzierten. Herstellungsort ist der Darm und nicht die Bauchspeicheldrüse. Wie Professor Dr. Domenico Accili, Dr. Chutima Talchai und Kollegen in «Nature Genetics» berichten, schalteten sie bei den Versuchstieren in bestimmten Vorläuferzellen des Darmes nur ein Gen, das sogenannte Foxo1-Gen, aus.[mehr]
-
Deutschen sind Europameister beim Übergewicht“ – mit dieser unangenehmen Tatsache konfrontierte der Diabetologe Dr. Rheinhold Gellner die Besucher der diesjährigen Diabetesmesse in Münster. Die Situation ist nicht zu unterschätzen, da überschüssige Pfunde meistens mit einem erhöhten Diabetesrisiko einhergehen. Das Angebot der Veranstaltung stand deshalb unter dem Motto „Aufklärung und Prävention“.[mehr]
-
Pharmazeutische Zeitung, 14.3.: Typ-1-Diabetes: Insulinfabriken im Darm - Wissenschaftler haben eine Methode entdeckt, mit der es in Zukunft möglicherweise gelingt, Typ-1-Diabetikern ständige Insulin-Injektionen zu ersparen. In Versuchen mit Mäusen ist es einer Arbeitsgruppe von der Columbia University in New York zumindest gelungen, dass die Tiere selbst wieder ausreichend Insulin produzierten. Herstellungsort ist der Darm und nicht die Bauchspeicheldrüse. Wie Professor Dr. Domenico Accili, Dr. Chutima Talchai und Kollegen in «Nature Genetics» berichten, schalteten sie bei den Versuchstieren in bestimmten Vorläuferzellen des Darmes nur ein Gen, das sogenannte Foxo1-Gen, aus.[mehr]
-
Ärztezeitung, 12.3.: Kaiserschnitt erhöht bei Kindern Diabetesrisiko - Nach Kaiserschnitt erkranken doppelt so viele Kinder aus Diabetiker-Familien an Typ-1-Diabetes wie nach vaginaler Entbindung. Ursache könnten Darmbakterien sein. Die Entbindung per Kaiserschnitt wirkt sich auf die Beschaffenheit der Darmflora des Kindes und damit auf das Immunsystem aus. In der Langzeit-Studie BABYDIAB wurde der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entwicklung von Typ-1-Diabetes untersucht. 1.650 Kinder mit erhöhtem Risiko - Mutter oder Vater haben Typ-1-Diabetes - nahmen teil; sie wurden von Geburt an durchschnittlich 11 Jahre lang nachbeobachtet. Die Ergebnisse wurden jetzt in einer Mitteilung des Kompetenznetzes Diabetes vorgestellt. Danach haben Kinder mit familiärer Vorbelastung, die per Kaiserschnitt geboren wurden, ein Risiko von 4,8 Prozent, bis zum 12. Lebensjahr an Diabetes zu erkranken. [mehr]
-
Diabetes Gate, 7.3.: DIABETES MESSE 2012 – ein Rückblick - „Die Deutschen sind Europameister beim Übergewicht“ – mit dieser unangenehmen Tatsache konfrontierte der Diabetologe Dr. Rheinhold Gellner die Besucher der diesjährigen Diabetesmesse in Münster. Die Situation ist nicht zu unterschätzen, da überschüssige Pfunde meistens mit einem erhöhten Diabetesrisiko einhergehen. Das Angebot der Veranstaltung stand deshalb unter dem Motto „Aufklärung und Prävention“.[mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 7.3.: Auch langjährige Typ-1-Diabetiker produzieren noch Insulin - Manche Typ-1-Diabetiker sind auch Jahrzehnte nach Beginn der Erkrankung noch in der Lage, kleine Mengen an Insulin zu produzieren. Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Doch offenbar versiegt selbst nach langer Erkrankungsdauer bei einem Teil der Patienten die Produktion des Hormons nicht völlig. Das haben US-Wissenschaftler am Massachusetts General Hospital der Harvard Universität in Boston entdeckt, als sie Blutproben von 182 Typ-1-Diabetikern mit einem neuen, hochsensiblen Analyseverfahren untersuchten. Die Ergebnisse ihrer Studie haben sie im Fachmagazin Diabetes Care veröffentlicht. [mehr]
-
Volksstimme, 6.3.: Diabetes nicht der Unfallversicherung verschweigen - Diabetiker müssen ihrer Unfallversicherung ihr Leiden angeben. Tun sie es nicht, kann der Versicherer den Vertrag im Schadensfall wegen arglistiger Täuschung anfechten. Das entschied das Oberlandesgerichts Oldenburg. Diabetiker verschweigen ihr Leiden beim Abschluss einer Unfallversicherung besser nicht. Ansonsten riskieren sie den Versicherungsschutz. Das berichtet die Fachzeitschrift "recht und schaden" unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg. Nach Auffassung des Gerichts kann das als arglistige Täuschung gelten. [mehr]
-
Südwestpresse, 3.3.: Diabetiker leiden häufiger an Depression - Prof. Dr. Norbert Hermanns der Bad Mergentheimer Diabetes Akademie (FIDAM will nun zusammen mit den Projektbeauftragten Dipl.-Psych. Annika Gahr und Dipl.-Psych. Andreas Schmitt die Zusammenhänge zwischen Diabetes und Depressionen näher untersuchen. Dabei interessieren besonders die Immunprozesse, die eine mögliche biologische Schnittstelle zwischen den beiden Erkrankungsarten darstellen. Besonderes Augenmerk wird auf die Stoffwechselsubstanzen im Blut und Entzündungsablagerungen, die zu Gefäßverschlüssen führen können, gerichtet und ob weniger psychischer Stress auch Auswirkungen auf die Gefäße hat. Im Verlauf des Projektes sollen ca. 300 Diabetespatienten mit depressiver Symptomatik untersucht, behandelt und zwölf Monate begleitet werden. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 2.3.: Sport schlägt Stent - Eines der wirksamsten Diabetes-"Medikamente" wird immer noch viel zu selten verordnet, beklagen Experten in ihrer "Wuppertaler Erklärung": Alle reden über die dramatisch steigenden Kosten der Diabetes-Epidemie. Kaum jemand spricht über die preiswerteste und Nebenwirkungs-ärmste "Medizin": Bewegen. Denn körperliche Aktivität verbessert bei Diabetikern die Blutzuckerwerte dramatisch und senkt den Verbrauch von Medikamenten – und ohne körperliche Aktivität wäre es auch mir nicht gelungen, meinen "Zucker" seit über zehn Jahren ohne Pillen in Schach zu halten. [mehr]
Februar 2012
-
Deutsches Ärzteblatt , 28.2.: Diabetologen warnen vor Biochronotherapie - Von einer sogenannten Biochronotherapie nach der Methode von Professor Dr. Dr. Viktor Alexander Borisov zur Behandlung von Diabetes Typ 1 haben verschiedene diabetologische Fachgesellschaften abgeraten. „Wissenschaftlich belegt ist ein Erfolg dieser Therapie nicht“, hieß es von der Deutschen Diabetes Gesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Diabetologie und diabetesDE. In Deutschland sind rund 300.000 Menschen an Diabetes Typ 1 erkrankt, 25.000 von ihnen sind Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren. Diabetes mellitus ist damit die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter in Deutschland.[mehr]
-
Ärztezeitung, 27.2.: Seltener zum Augenarzt? - Einmal im Jahr sollen Diabetiker ihre Augen untersuchen lassen. Das gilt aber nicht für jeden, legt eine neue Studie nahe.NORWICH (ob). Die erfolgreiche Behandlung von Patienten mit diabetischer Retinopathie hängt vom frühzeitigen Erkennen dieser Komplikation ab. Diabetikern wird deshalb empfohlen, einmal im Jahr zur Untersuchung durch den Augenarzt zu gehen. Bei vielen Diabetikern reicht es aber möglicherweise aus, wenn die Kontrolluntersuchungen in größeren Zeitabständen erfolgen, so die Autoren einer neuen Studie. [mehr]
-
Pressebox, 24.2.: Diabetes: B. Braun stellt den Vertrieb von Insulin ein und konzentriert sich auf die Weiterentwicklung von Blutzuckermessgeräten und Penkanülen - Die B. Braun Melsungen AG wird den Vertrieb von Insulin B. Braun (Humaninsulin) einstellen und sich zukünftig gezielt auf den Ausbau der Produktbereiche Blutzuckermessung, Insulininjektion und die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms konzentrieren. Die Einstellung des Vertriebs wurde aufgrund der geplanten Schließung der französischen Fertigungsstätte von Schering-Plough nach der Übernahme durch Merck Sharp & Dohme (MSD) unausweichlich. Intensive Bemühungen seitens B. Braun, die Produktion durch eine Übernahme des Werks aufrecht zu erhalten, konnten leider nicht zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.[mehr]
-
DocCheck-News, 23.2.: Kaffee: Kein erhöhtes Erkrankungsrisiko - Ergebnisse der EPIC-Deutschland-Studie weisen darauf hin, dass Kaffeetrinken nicht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen erhöht, sondern sogar mit einem verminderten Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden ist. Personen, die täglich mehr als vier Tassen (über 600 ml) koffeinhaltigen Kaffee konsumierten, hatten im Vergleich zu Personen, die durchschnittlich weniger als eine Tasse tranken, ein um 23 Prozent verringertes Typ-2-Diabetes-Risiko. Ein ähnlicher Zusammenhang deutete sich auch für den Konsum von entkoffeiniertem Kaffee an. [mehr]
-
Curado/Diabetes Journal, 20.2.: Diabetes-Test jetzt Kassenleistung, Schwangerschaftsdiabetes kann nun vorsorglich untersucht werden - Schwangere sollen in Zukunft nicht mehr von der Diagnose Diabetes überrascht werden. Zwischen der 24. Und 27. Schwangerschaftswoche zahlen jetzt die gesetzlichen Krankenkassen einen routinemäßigen Test, berichtet die “Apotheken Umschau”. Die Erkrankung trifft immer wieder vorher gesunde Frauen und kann Komplikationen bei den Müttern und Kindern verursachen. Der Untersuchung umfasst einen Vortest und – falls erforderlich – eine zweite Kontrolle.
-
Süddeutsche, 15.2.: Krankenkassen: Streit um Milliardenreserven der Krankenversicherung - Die Koalition steuert auf einen neuen Streit über die Milliardenreserven der gesetzlichen Krankenkassen zu. Die Unionsfraktion fordert ein Überprüfen des Steuerzuschusses. Experten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) denken nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» (Dienstag) über eine einmalige Kürzung um zwei Milliarden Euro für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nach. Das Haus von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und die Krankenkassen wehren sich. Aus der FDP kam die Forderung, die Praxisgebühr wieder abzuschaffen.[mehr]
-
Deutsches Ärztebtatt, 14.2.: Kaiserschnitt und frühe Antikörper als Diabetesrisiko - Viele Kinder, die später an einem Typ-1-Diabetes mellitus erkranken, entwickeln bereits im Alter von neun Monaten bis zwei Jahren die Autoantikörper, die später an der Zerstörung der Beta-Zellen beteiligt sind. Dies geht aus einer Langzeitstudie in Diabetologia hervor (2012; doi: 10.1007/s00125-012-2472-x). Nach einer anderen Studie in (Diabetes 2011; 60: 3300-3306) könnte sogar die Art der Entbindung eine Rolle spielen. Der Typ-1-Diabetes mellitus hat seinen Erkrankungsgipfel zu Beginn der Pubertät. Viele Kinder haben schon Jahre vorher Antikörper gegen Inselzellen im Blut. Sie markieren den eigentlichen Beginn der Autoimmunerkrankung, auch wenn die Betazellen des Pankreas erst Jahre später angegriffen werden. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 14.2.: Viel trinken gegen Schlaganfall - Kaum ein Arztbesuch, bei dem der Ratschlag "viel trinken" fehlt. Wissenschaftlich gestützt wird diese Empfehlung jetzt durch Beobachtungen an Schlaganfall-Patienten. Vieltrinker erleiden seltener einen Rückfall, berichten Forscher der Universität Münster. Zuvor hatten amerikanische Wissenschaftler bereits Belege dafür gefunden, dass eine hohe Flüssigkeitsaufnahme das Risiko für Herzinfarkte verringert. [mehr]
-
Curado, 9.2.: Wie Übergewicht und gestörte Insulinwirkung zusammenhängen - Die Volkskrankheit Diabetes mellitus des Typs 2 wird im Wesentlichen durch eine Insulinresistenz verursacht. Hierbei bildet die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin, um den Blutzucker zu stabilisieren. Es wirkt aber an den Zielorganen wie zum Beispiel den Muskel- und Leberzellen nur sehr schwach. Auch bei Übergewicht, einem Risikofaktor für die Entwicklung des Diabetes mellitus Typ 2, kann bereits eine verminderte Insulinwirkung beobachtet werden. Die Mechanismen, die zu dieser Insulinresistenz führen, sind bislang nur unzureichend bekannt. [mehr]
-
Bild der Wissenschaft, 6.2.: Was das Schlafhormon Melatonin mit Diabetes zu tun hat - Störungen der inneren Uhr erhöhen das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Genetiker haben vier Mutationen einer Erbanlage identifiziert, die mit einem sechsfach erhöhten Risiko für Typ2 Diabetes verbunden sind. Das betroffene Gen MT2 ist an der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt: Es bildet einen Rezeptor, der die Signalverarbeitung des Schlafhormons Melatonin steuert. Damit liefern die Forscher nun neue konkrete Anhaltspunkte für die Verbindung zwischen Störungen der inneren Uhr des Menschen und seinem persönlichen Diabetes-Risiko.[mehr]
-
pressetext.com, 5.2.: Diabetes vervierfacht Risiko von Geburtsfehlern - Zuckerwerte-Kontrolle und Arzt-Besuche vor Schwangerschaft wichtig. Newcastle (pte007/06.02.2012/10:00) - Das Risiko von Geburtsfehlern vervierfacht sich, wenn die Mutter an Diabetes leidet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Newcastle University http://ncl.ac.uk . Das Team um Ruth Bell analysierte die Daten von mehr als 400.000 Schwangerschaften im Nordosten Englands. Das Risiko von Defekten, angeborenen Herzfehlern oder offenen Rücken war erhöht. Nationale Richtlinien empfehlen in Großbritannien, den Blutzucker schon vor dem Versuch, schwanger zu werden, zu überprüfen. [mehr]
-
ptext.de, 2.2.: GlucoMetrix AG meldet neues Insulinpatent an - Der jetzt angemeldete Herstellungsprozess bezieht sich auf eine neue biopharmazeutische Methode der GlucoMetrix AG zur Insulinproduktion: Dabei wird die richtige Struktur nach der Expression des Proinsulins direkt in den Bakterienzellen gebildet. Das chemische Falten der Moleküle ist nicht mehr nötig. Die Ausbeute steigt, der Produktionsprozess verkürzt sich und die Produktionskosten sinken um bis zu 50 Prozent. Gleichzeitig enthält das rekombinante Humaninsulin, welches nach der neuen Methode hergestellt wird, weniger Insulin-Isomere als durch chemische Faltung produziertes Insulin. Dadurch hat es eine höhere pharmazeutische Qualität und ist mit weniger Nebenwirkungen für die Patienten verbunden. Auch die Produktion von Insulin-Analogen ist möglich.[mehr]
Januar 2012
-
Stiftung Warentest, 27.1.: Schwangerschaftsdiabetes: Blutzucker überprüfen (test 02/2012) - Den Test auf Schwangerschaftsdiabetes bezahlen künftig die Krankenkassen. Bisher gab es eine Überprüfung nur im Rahmen von Modellversuchen. Diabetes kann sich aufgrund von Hormonumstellungen bei mindestens 3 bis 6 Prozent der Schwangeren entwickeln. Die Ärzte sollen den Frauen im sechsten oder siebten Schwangerschaftsmonat zunächst einen Vortest anbieten. Wenn die Werte erhöht sind, erfolgt ein weiterer, umfangreicher Zuckertest. Sind die Blutzuckerwerte zu hoch, brauchen die Frauen eine intensive ärztliche Betreuung, um sich selbst und das Leben des heranwachsenden Kindes nicht zu gefährden. Häufig normalisieren sich die Werte schon mithilfe einer Ernährungsumstellung und vermehrter körperlicher Aktivität. Wenn eine Behandlung erforderlich ist, müssen die Frauen in dieser Zeit Insulin spritzen. Blutzuckersenkende Medikamente zum Einnehmen sind während der Schwangerschaft tabu. Nach der Geburt normalisieren sich die Blutzuckerwerte meist recht schnell. [mehr]
-
Augsburger Allgemeine, 27.1.: Internetseite informiert über besondere Arzt-Leistungen - Für IGel (individuelle Gesundheitsleistungen) geben Versicherte schätzungsweise rund 1,5 Milliarden Euro jährlich aus. Die Seite igel-monitor.de soll zeigen, wie sinnvoll individuelle Gesundheitsleistungen beim Arzt sind. Die gesetzlichen Krankenkassen halten von diesen Sonderleistungen eher wenig. Es ist ein lukratives Geschäft für die Ärzte - zumal die gesetzlichen Krankenkassen seit Jahresbeginn bestimmte Leistungen dieser Art in ihre Satzung aufnehmen und anbieten dürfen. Dazu zählen zum Beispiel Impfungen vor Fernreisen oder bestimmte Früherkennungsuntersuchungen. [mehr]
-
na Presseportal, Diabetesratgeber, 24.1.: Nicht quetschen beim Zuckertest : Wie Diabetiker Fehler beim Blutzuckermessen vermeiden - Grundlage für eine gute Diabetes-Therapie sind regelmäßige Blutzucker-Kontrollen. Zumeist muss dafür die Fingerkuppe herhalten. Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" empfiehlt, Zeigefinger und Daumen zu schonen, weil sie im Alltag am häufigsten gebraucht werden - und vor dem Messen unbedingt die Hände zu waschen. Denn schon kleine Zuckerreste an den Fingern, etwa nach dem Schälen einer Orange, können die Werte verfälschen. Weitere Tipps: die Fingerbeere nicht quetschen, um einen Blutstropfen zu gewinnen - auch dies kann zu einem falschen Messergebnis führen - und die Lanzette, die für den Piks verwendet wird, regelmäßig wechseln. [mehr]
-
brikada/diabetesDE, 21.1.: Stevia für Menschen mit Diabetes bedingt empfehlenswert - Das pflanzliche Süßungsmittel „Stevia“ ist seit Dezember 2011 in der Europäischen Union unter der Bezeichnung „Lebensmittelzusatzstoff E 960“ zugelassen. Doch Diabetikern ist es offenbar nur bedingt zu empfehlen. Stevia hat eine zweihundert- bis dreihundertfach höhere Süßkraft als Saccharose und enthält keine Kalorien. Damit könnte Stevia für Menschen mit Diabetes eine Alternative zu Haushaltszucker und synthetischen Süßstoffen darstellen. Allerdings ist eine Überdosierung mit unklaren Folgen leicht möglich. Nur bedingt empfehlen deshalb diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) Stevia für Menschen mit Diabetes, wie sie in einer aktuellen Stellungnahme betonen. [mehr]
-
Diabetesgate/IQWIG, 18.1.: IQWIG: Kein Zusatznutzen von Linagliptin - Linagliptin (Handelsname Trajenta®) ist seit August 2011 für die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Diabetes Typ 2, bei denen Diät und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken, zugelassen. Es kommt für Patienten infrage, die den üblicherweise eingesetzten Wirkstoff Metformin nicht vertragen oder nicht einnehmen sollten. Außerdem kann Linagliptin ergänzt werden, wenn die Behandlung mit Metformin nicht ausreicht. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung überprüft, ob Linagliptin gegenüber der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) benannten zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lasse sich ein solcher Zusatznutzen nicht ableiten, da der Hersteller von der Festlegung des G-BA abweiche und eine andere Vergleichstherapie wähle. [mehr]
-
Ärztezeitung, 17.1.: Ergänzungsvorschläge für DMP Typ-2-Diabetes - Ist das DMP Typ-2-Diabetes noch up to date? Das IQWiG hat dazu jetzt seinen Abschlussbericht publiziert. Danach muss das DMP an keiner Stelle dringend überarbeitet werden. Möglich sind aber Ergänzungen oder Spezifizierungen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln sieht derzeit keine Notwendigkeit, dass das Disease-Management-Programm (DMP) Typ-2-Diabetes dringend überarbeitet werden muss. Es hat aber mehrere Aspekte identifiziert, die ergänzt und spezifiziert werden könnten. Das geht aus dem Abschluss bericht des Kölner Instituts hervor, der die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leit linien zur Therapie bei Typ-2-Diabetes zusammenfasst. [mehr]
-
Ärztezeitung, 16.1.: Diabetes-Uhr als App für die Beratung - Die Diabetes-Uhr als Aufklärungs-App fasst das Wissen über Risikofaktoren und diabetische Folge erkrankungen kurz zusammen. Sie gibt zudem Tipps zur Vorbereitung der regelmäßigen Therapiekontrollen beim Arzt. Die visuell aufbereiteten Informationen lassen sich mit der App auf Smartphones oder Tablet-PCs mit Android-Betriebssystem schnell und überall nutzen. Damit wird die Aufklärungsarbeit bei Patientenschulungen oder auch in Selbsthilfegruppen unterstützt. Die Informationen orientieren sich an den aktuellen Praxisleitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 12.1.: Erste klinische Tests mit künstlicher Bauchspeicheldrüse - Am Körper getragene Insulinpumpen, die den Blutzuckerspiegel automatisch regulieren, werden seit Kurzem von Patienten getestet. Bereits seit etwa 1970 wird an der "künstlichen Bauchspeicheldrüse" geforscht, die Diabetes-Patienten das Blutzuckermessen und Insulinspritzen komplett abnimmt. Nun scheint ihre Verwirklichung nach vielen gescheiterten Versuchen – wieder einmal – näher zu rücken. In einer Studie am Londoner St. Mary's Hospital testen seit kurzem 25 Patienten mit Typ-1-Diabetes, darunter einer der Forscher, eine autonom (also ohne Zutun des Patienten) funktionierende "Sensor-Pumpe-Einheit". [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 11.1.: Mit zuzahlungsfreien Arzneien in der Apotheke Geld sparen - Fünf bis zehn Euro sind in der Regel fällig, wenn ein Rezept in der Apotheke eingelöst wird. Doch oft gibt es auch kostenlose Alternativen. Die meisten gesetzlich Versicherten müssen bei Arzneimitteln auf Rezept zuzahlen. Um diese Kosten zu sparen, lohnt es sich, in der Apotheke nach zuzahlungsfreien Alternativpräparaten zu fragen. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 4.1.: Junge Typ-1-Diabetiker haben immer bessere Blutzuckerwerte - Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes dürfen sich freuen: Die Blutzuckerwerte junger Patienten werden immer besser, schwere Unterzuckerungen seltener. Moderne Konzepte der Insulintherapie haben dazu beigetragen, die Blutzuckereinstellung junger Diabetiker in den letzten Jahren zu verbessern. Gute Nachrichten für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes: Im Verlauf der letzten 15 Jahre haben sich die Blutzuckerwerte der jungen Diabetiker deutlich verbessert, diabetesbedingte Komplikationen sind seltener geworden. [mehr]
Dezember 2011
-
Diabetesgate, 30.12.: Diabetes im Alter - Therapie an den Menschen anpassen - Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen mit Diabetes stellt eine besondere Herausforderung für Ärzte, Angehörige und nicht zuletzt für den Erkrankten selbst dar. Als besonders problematisch erweist sich die optimale Blutzuckereinstellung im hohen Alter. Das hat mitunter verschiedene Gründe. [mehr]
-
oe24, 28.12.: 15 Minuten Bewegung verlängern das Leben - Wer sich pro Tag eine Viertelstunde bewegt, kann bis zu 3 Jahe länger leben. Treppen steigen, zum Bus laufen oder einfach nur abtanzen: Schon 15 Minuten Bewegung am Tag reichen offenbar, um unsere Lebenserwartung um drei Jahre zu verlängern. Dieses Mindestmaß an Bewegung senke bereits das Schlaganfallrisiko sowie das Risiko für Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes. Das erläutern die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 27.12.: Osteoporose: Diabetes erhöht Risiko für Knochenbrüche - Die Zuckerkrankheit bedroht nicht nur Organe wie Herz und Nieren. Auch das Risiko für Knochenbrüche nimmt zu. Dass Diabetes "auf die Knochen" gehen und die Entwicklung einer Osteoporose fördern kann, wissen Forscher schon seit längerem. Das gilt sowohl für Typ-1- als auch für Typ-2-Diabetes. Die Gründe sind nicht restlos geklärt. Diskutiert werden unter anderem Störungen des Knochenstoffwechsels infolge von Durchblutungsstörungen, aber auch Effekte des Insulinmangels - denn Insulin senkt nicht nur den Blutzucker, sondern kann als "Wachstumshormon" auch die Knochenstruktur beeinflussen.[mehr]
-
CleanKids Magazin, Diabetes Ratgeber, 23.12.: Mutter werden mit Diabetes – Wichtige Tipps für zuckerkranke Frauen mit Babywunsch - Frauen mit Diabetes können heute mit großer Sicherheit gesunde Kinder zur Welt bringen. Sie sollten ihre Schwangerschaft aber gut planen, rät das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. So sollen sie die Pille erst abzusetzen, wenn der Langzeit-Blutzuckerwert (HbA1c), den jeder Diabetiker kennt, unter 7 Prozent liegt. Für Typ-2-Diabetikerinnen kann es sinnvoll sein, während der Schwangerschaft von Tabletten auf Insulin umzusteigen. Werden sie gleichzeitig gegen Bluthochdruck behandelt, was bei der Zuckerkrankheit relativ häufig der Fall ist, muss eventuell auch diese Therapie angepasst werden. Deshalb soll der Kinderwunsch nicht nur mit dem Frauenarzt, sondern auch mit dem Hausarzt besprochen werden. Ansonsten möglichst gesund zu leben ist natürlich gerade für die Schwangerschaft wichtig: Also Finger weg von Zigaretten und Alkohol, regelmäßige Bewegung und runter mit dem Gewicht. [mehr]
-
DiabSite/DDG, 22.12.: Neue Nationale Versorgungsleitlinie Diabetische Neuropathie - Von den hierzulande über sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus entwickeln etwa 30 Prozent eine Neuropathie. Die mit der Nervenschädigung einhergehenden Beschwerden sind vielfältig: Sie reichen von Schmerzen an Füßen und Beinen, dem Verlust von Druck- und Schmerzempfinden, Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden, wie Pulsrasen und Schwindel bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen. Hinzu kommen aber auch Durchfälle und Verstopfung, Störungen am Harntrakt und auch sexuelle Störungen wie erektile Dysfunktion. Frühzeitig erkannt und richtig behandelt, können schwerwiegende Folgen wie Amputationen an den unteren Extremitäten zu einem großen Teil vermieden werden. [mehr]
-
DocCheck News, 19.12.: Antikörper Screening bei Typ 1 Diabetes - Schwerwiegende bis lebensbedrohliche Komplikationen bei Manifestation von Typ 1 Diabetes mellitus wie die Ketoazidose treten seltener auf, wenn die Autoimmunerkrankung mit Hilfe eines Antikörper Screenings frühzeitig erkannt wird. Dies beweisen neueste Auswertungen der Beobachtungsstudie BABYDIAB: Bei Kindern aus Risikofamilien, die regelmäßig auf Inselautoantikörper untersucht wurden, trat bei Manifestation der Erkrankung etwa zehnmal seltener eine Ketoazidose auf als bei Kindern, die nicht an dem Risikoscreening teilgenommen hatten. Inselautoantikörper richten sich gegen Bestandteile der Insulin produzierenden Betazellen und weisen auf eine Entstehung von Typ 1 Diabetes hin. [mehr]
-
Ratgeber gesund, 16.12.: Diabetes Typ 2: Bewegung ist die beste Medizin - Typ-2-Diabetiker können ihre Blutzuckerwerte durch Bewegung deutlich verbessern. Eine gute halbe Stunde Aktivität am Stück senkt den Blutzucker bis zu 17 Stunden lang. Für Diabetiker sicherlich ein starkes Argument, (endlich) mehr Bewegung in ihr Leben zu bringen. Wie es gelingt, mehr Aktivität in den Alltag zu integrieren, zeigt unser 3-Stufen-Plan. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 15.12.: Test auf Diabetes in der Schwangerschaft wird Kassenleistung - Schwangere Frauen haben künftig Anspruch auf einen Test auf Schwangerschaftsdiabetes auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung. Bis zu 20 Prozent aller Schwangeren weisen Störungen des Zuckerstoffwechsels auf. Mindestens ein Viertel der Betroffenen erkrankt während der Schwangerschaft an Diabetes – einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Dieser erhöht das Risiko für Frühgeburten, aber auch für Stoffwechselprobleme der Mutter. Zwar bessert sich der Blutzucker nach der Geburt meist wieder. Die betroffenen Frauen haben jedoch ein stark erhöhtes Risiko, im Verlauf der folgenden Jahre an Typ-2-Diabetes zu erkranken. [mehr]
-
Focus Online / dpa, 10.12.: Koalition will kommendes Jahr Praxisgebühr überprüfen - Die schwarz-gelbe Koalition will im kommenden Jahr die Praxisgebühr reformieren, da sie die erhoffte Steuerungswirkung hin zu weniger Arztbesuchen verfehlt hat. Allerdings liegen die Vorstellungen von Union und FDP noch auseinander: In der FDP will man über mehr Eigenverantwortung der Krankenversicherten eine Reduzierung der Arztbesuche erreichen, in der Union über eine Gebühr pro Arztbesuch. Laut «Bild»-Zeitung wäre möglich, statt der zehn Euro pro Quartal künftig bei jedem Arztbesuch eine Gebühr zu erheben.
-
DiabSite/DiabetesDE, 9.12.: Lebkuchen und Co. in Maßen auch mit Diabetes genießen - Am kommenden Sonntag brennt die dritte Kerze auf dem Adventskranz, in zwei Wochen ist Heiligabend. Advent und Weihnachten sind die Zeit der köstlichen Schlemmereien: Lebkuchen, Plätzchen, Dominosteine und Co. verführen schon seit September zum Kauf. Die Weihnachtsmärkte locken mit Glühwein, gebrannten Mandeln, Maronen und Bratwurst. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 müssen darauf nicht verzichten. Sie sollten diese Spezialitäten jedoch nur in Maßen verzehren und auf die Menge der Kohlenhydrate achten; bei Übergewicht auch auf den Fettgehalt. diabetesDE bietet alternative Adventsrezepte und eine Liste mit Broteinheiten zu beliebten Köstlichkeiten an. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 6.12.: Langwirkendes Insulin für Kleinkinder zugelassen - Das langwirksamen Insulinanalogon Detemirist nach einer Entscheidung der EU-Kommission künftig bereits für Kinder ab zwei Jahren zugelassenBislang war das langwirkende Insulinanalogon Detemir für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren zugelassen. Die Europäische Kommission folgte jetzt einem Votum der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), die Zulassung des Insulins für Kleinkinder ab zwei Jahren zu erweitern. Insulin Detemir ist damit das einzige Basalinsulin-Analogon, das bei so jungen Patienten eingesetzt werden kann. [mehr]
-
Ärztezeitung, 5.12.: Bayern: 52 Ärzte verlieren DMP-Genehmigung - In Bayern haben 52 Haus- und Fachärzte ihre Genehmigung zur Teilnahme an der Diabetesvereinbarung oder am DMP Diabetes verloren. Grund: Am 1. Juli sind höhere Strukturvoraussetzungen für diabetologisch besonders qualifizierte Ärzte in Kraft getreten. Das hat die stellvertretende Vorsitzende der KV Bayerns (KVB), Dr. Ilka Enger, bei der Vertreterversammlung berichtet. Die Versorgung sei regional dennoch sichergestellt. Bei den Anforderungen für die Diabetesberaterinnen habe man sich mit den Kassen auf eine vorübergehende Abmilderung der Strukturvoraussetzungen geeinigt und die geforderte Mindest-Wochenarbeitszeit gesenkt.
-
Apotheken Umschau, 2.12.: Stevia: Die gesunde Alternative zu Zucker? - Die Europäische Kommission hat den Süßstoff in der EU zugelassen, nachdem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Pflanze bescheinigt hat. Ab 2. Dezember 2011 ist das Süßungsmittel damit auch in Deutschland erlaubt und darf – in einem bestimmten Rahmen – alkoholfreien Getränken, Joghurt, Müsli, Schokolade und anderen Süßigkeiten zugesetzt werden. Der Süßstoff Steviolglycosid wird als E 960 auf den Lebensmittelverpackungen gekennzeichnet sein und ist je nach Verarbeitung zwischen 40 und 300 Mal süßer als Zucker. Ist damit die lang ersehnte Lösung für alle Menschen mit Übergewicht und Diabetes gekommen? Oder ist die Vermarktung des in Südamerika beheimateten Süßkrauts nur ein Riesen-Coup für die Lebensmittelindustrie? [mehr]
November 2011
-
ptext.net, 29.11.: Droht Diabetikern ein Fahrverbot in den EU-Ländern? - Die Bundesrepublik Österreich hat als erster Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft eine Einschränkung der Lenkberechtigung für Diabetiker per Gesetz erlassen und weitere EU-Staaten wollen dem österreichischen Beispiel folgen. Dort gilt ab dem Monat Oktober 2011, dass Diabetikern die Lenkberechtigung nur mehr befristet erteilt bzw. belassen wird. Für Diabetiker, die durch Insulin bzw. andere blutzuckersenkende Medikamente behandelt werden, gilt ab dem 1. Oktober 2011 folgende Gesetzesänderung (Führerscheingesetz-Gesundheitsverordnung): „Zuckerkranken darf eine Lenkberechtigung nur nach einer befürwortenden fachärztlichen Stellungnahme erteilt oder belassen werden, aus der insbesondere auch hervorgeht, dass der Diabetiker die mit Hypoglykämie verbundenen Risiken versteht und seinen Zustand angemessen beherrscht. [mehr]
-
Ärztezeitung, 29.11.: Wenige Diabetiker kriegen ihr Fett weg - Licht und Schatten bei der Versorgung von Typ-2-Diabetikern: Immer mehr Erkrankte kommen dem Zielblutdruck nahe, doch nur wenige schaffen es, richtig abzuspecken. Die medizinische Versorgung von Diabetikern hat sich deutlich verbessert: So erreichen etwa heute mehr Diabetiker den Zielblutdruck als noch vor zehn Jahren. Auf der Basis bevölkerungsrepräsentativer Studien in der Region Augsburg (KORA) wurde die Qualität der primärmedizinischen Versorgung von Patienten mit Typ-2-Diabetes verglichen. Die Ergebnisqualität wurde etwa anhand der Werte für Blutzucker, Blutdruck, LDL und BMI beurteilt. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 25.11.: Je mehr Medikamente, desto schwächer die Potenz - Die Einnahme vieler Medikamente verstärkt bei Männern Potenzprobleme. Nicht nur Vorerkrankungen und ein ungesunder Lebensstil schaden der Männlichkeit, sondern auch ein "Zuviel" an Medikamenten. Je mehr Arzneimittel ein Mann einnimmt, umso stärker leidet darunter seine Potenz. Diesen Zusammenhang brachte eine Auswertung der Gesundheitsdaten von rund 37.700 Männern im Alter von 45 bis 69 Jahren an den Tag. Die Männer gaben in einer Befragung Urologen vom Los Angeles Medical Center (Kalifornien, USA) Auskunft darüber, an welchen Erkrankungen sie litten, welche Medikamente sie einnahmen, und ob sie Erektionsprobleme hatten. [mehr]
-
Ärztezeitung, 23.11.: München prescht bei Diabetes-Forschung voran - Mit dem neugegründeten Diabetes Research Department (DRD) will das Helmholtz Zentrum München eine führende Rolle in der deutschen Diabetesforschung übernehmen. Bei der Eröffnung des Zentrums, in dem verschiedene wissenschaftliche Disziplinen von der Grundlagenforschung bis zur Klinik zusammenarbeiten werden, erklärte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, in diesem Bereich der biomedizinischen Diabetesforschung, deren Ergebnisse etwa zehn Prozent der Bevölkerung betreffen, werde die Zukunft des Landes gestaltet. [mehr]
-
Ärztezeitung, 18.11.: Patienten fordern Gespräche auf Augenhöhe - Viele Ärzte unterschätzen die Bedeutung des ArztPatienten-Gesprächs. Sie nehmen sich oft zu wenig Zeit oder hören nicht richtig zu. Vor allem Diabetes-Patienten fordern mehr Einfühlungsvermögen, ergab eine Diskussion in Dresden. Die größten Defizite bei Ärzten gibt es bei der Kommunikation mit den Patienten. Zu diesem Schluss kamen Ärzte- und Patientenvertreter bei der jüngst von der Sächsischen Landesärztekammer veranstalteten Podiums- und Lehrveranstaltung "Das Risiko der Kommunikation", bei der es unter anderem um die Frage ging, welchen Beitrag ein Arzt-Patienten-Gespräch zum Genesungsprozess leisten [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 15.11.: Stevia-Zulassung: Ein Süßstoff mit Zukunft - Ab Dezember ist der natürliche Süßstoff aus der Stevia-Pflanze in Europa zugelassen. Doch die EU-Vorgaben setzen Lebensmittel-Herstellern noch enge Grenzen. Der Wunderstoff ist vielfach süßer als Zucker, natürlich gewachsen und auch noch kalorienfrei: Ab 3. Dezember ist Süßstoff aus der Süßpflanze Stevia in Europa zugelassen. Dann dürfen nach einer Entscheidung der EU-Kommission Lebensmittel in den Handel kommen, die mit Steviolglykosiden gesüßt wurden. [mehr]
-
Stern.de, 14.11.: Immer mehr Kinder haben die Zuckerkrankheit - An der Ausbreitung von Diabetes bei Kindern in Industrienationen ist nicht nur Übergewicht schuld, sondern auch eine fehlgeleitete Stimulation des Immunsystems. Das erklärt der Diabetologe Michael Hummel im Interview zum Welt-Diabetes-Tag am 14. November. [mehr]
-
Stern.de, 12.11.: Immunsuppressiva verzögern TYP1-Diabetes - Immunsuppressiva greifen gezielt in den Immunhaushalt eines Menschen ein und sollen den Krankheitsverlauf von Typ-1-Diabetes verzögern. Am Freitag und Samstag findet die Herbsttagung der Deutschen Diabetesgesellschaft in Berlin statt, wo sich Experten über die neuesten Erkenntnisse zur Zuckerkrankheit austauschen. [mehr]
-
Ärztezeitung, 10.11.: Diabetes: Künftig Tränen statt Blut zum Zucker messen - In Tränenflüssigkeit lässt sich offenbar der Blutzucker eines Diabetikers bestimmen, berichten US-Forscher von der University of Michigan (Analytical Chemistry 2011; 83: 8341). Sie haben einen elektrochemischen Sensor entwickelt, mit dem sich der Zuckergehalt in Tränen messen lässt. Auch konnten die Wissenschaftler zeigen, dass der Zuckergehalt in den Tränen auch die Schwankungen des Blutzuckers eines Menschen abbildet. Das Gerät könnte Diabetikern künftig Stiche mit der Lanzette in die Fingerkuppe zur Gewinnung von Blut ersparen. Viele Diabetiker müssen sich zum Beispiel bei intensivierter Insulintherapie mehrmals täglich stechen.
-
Net Tribune, 10.11.: Wunsch-Kaiserschnitt hat Nachteile für Mutter und Kind - Ein sogenannter Wunsch-Kaiserschnitt hat nach Expertenansicht Nachteile für Mutter und Kind: Werde ein Kaiserschnitt durchgeführt, ohne dass zuvor die Wehen eingesetzt hätten, sei die Wahrscheinlichkeit größer, dass das Baby Atemschwierigkeiten habe oder eine Infektion erleide, sagte der Leiter der Geburtshilfeabteilung des Universitätsklinikums Frankfurt am Main, Frank Louwen, am Donnerstag auf dapd-Anfrage. Auch habe das Kind ein höheres Risiko, später an Diabetes zu erkranken. Die Mutter gehe das Risiko einer Operation ein. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 9.11.: Demenzkranke Diabetiker brauchen besondere Therapie - Erkranken Diabetiker zusätzlich an einer Alzheimer-Demenz, wird die Therapie oft zu einer besonderen Herausforderung. Mit fortschreitendem Lebensalter steigt nicht nur das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Auch die Alzheimer-Demenz zählt zu den alterstypischen Krankheiten. Für Ärzte entsteht eine besonders schwierige Situation, wenn beide Leiden zusammentreffen – was in Pflegeeinrichtungen häufig der Fall ist. [mehr]
-
PR-Sozial/dts, 6.11.: Diabetes bei Säugetieren mit Lichttherapie behandelt – An einer neuen Lichttherapie zur Behandlung von Diabetes, die eines Tages das Spritzen von Insulin ersetzen könnte, arbeiten Basler Forscher. Wie das Nachrichtenmagazin “Focus” meldet, wurde Mäusen ein blutzuckersteuerndes Gen eingeschleust, das sich durch blaues Licht aktivieren lässt. Nachdem die Tiere einer Lichtquelle ausgesetzt wurden, produzierten sie das Hormon Insulin, das den Blutzucker senkt.[mehr]
-
Ärzteblatt, 3.11.: Deutsche Diabetes Gesellschaft zertifiziert Fußbehandlungseinrichtungen - Auf ihre Zertifizierung von spezialisierten Fußbehandlungseinrichtungen hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft hingewiesen. Vor allem bei Diabetikern, deren Blutzuckerspiegel über viele Jahre schlecht eingestellt ist, besteht die Gefahr, dass sie ein „diabetisches Fußsyndrom“ entwickeln. Ursache für die schlecht heilenden Wunden an Füßen und Beinen sind Schäden an den dort verlaufenden Nerven.[mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 2.11.: Typ 1 und Typ 2 sind die bekanntesten, aber längst nicht die einzigen Diabetesformen. Welche gibt es noch? - Genetische Defekte können zu verschiedenen Diabetesformen führen. Die Diagnose schien sonnenklar. 65 Jahre alt, erhöhte Zuckerwerte: eindeutig ein Typ-2-Diabetes. Schwester R., Missionsdominikanerin im Kloster Strahlfeld, bekam von ihrem Arzt blutzuckersenkende Tabletten verordnet. Wie so üblich bei neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes. Denn dieser lässt sich mit Medikamenten, die die Insulinproduktion anregen oder die Insulinempfindlichkeit verbessern, meist gut in den Griff bekommen – anders als der viel seltenere Typ-1-Diabetes, bei dem die Betroffenen von Anfang an Insulin spritzen müssen, weil ihr Körper keines mehr herstellt. [mehr]
-
Berliner Morgenpost, 1.11.: Bluthochdruck – die unterschätzte Krankheit - Vor allem im Winter leiden viele Menschen an der Kreislaufstörung. Und oft ignorieren sie die Gefahr von Schlaganfall und Herzinfarkt. Egon Braun (Name geändert) merkt sofort, dass es dieses Mal ernst ist. Kopfschmerzattacken hat der pensionierte Polizeibeamte zwar schon seit vielen Jahren, aber an diesem Morgen ist da mehr als nur der dumpfe Schmerz in seiner Schläfe. Die rechte Gesichtshälfte fühlt sich seltsam taub an und seinen Arm kann er kaum bewegen. Panik treibt ihm den Schweiß auf die Stirn, denn die Symptome kommen ihm bekannt vor. Erst vor einem halben Jahr erlitt sein alter Schulfreund einen Schlaganfall – und der hatte sehr ähnliche Symptome beschrieben. [mehr]
Oktober 2011
-
DocCheck News, 31.10.: Mit Sport gegen Diabetes - Mit Sport und körperlicher Tätigkeit lässt sich die verbreitete Erkrankung Diabetes lindern, da damit die Produktion von Insulin erhöht wird. Forscher sind nun auf den hormonellen Regelkreis gestoßen, der für diesen Mechanismus verantwortlich ist. Von Diabetes sind heute weltweit 366 Mio. Menschen betroffen. An dieser Krankheit stirbt alle sieben Sekunden ein Patient, im Jahr sind es 4,6 Mio. Menschen. Diabetes ist bedingt durch eine fortschreitende Abnahme der Insulinproduktion im Körper, die, wenn der Patient übergewichtig ist, wegen des erhöhten Bedarfs nicht mehr ausreicht. Schon länger ist bekannt, dass körperliche Tätigkeit den Diabetes Typ 2, seine häufigste Form, vorbeugen und therapieren kann. Die genauen Mechanismen dazu konnten jetzt erstmals durch die Forschungsgruppe um Prof. Marc Donath von Universität und Universitätsspital Basel beschrieben werden. [mehr]
-
Ärztezeitung, 28.10.: Diabetes erhöht Risiko für zweiten Schlaganfall - Diabetiker haben nicht nur ein stark erhöhtes Schlaganfallrisiko. Nach dem Apoplex kommt es besonders häufig zu einem Rezidiv. Aber nicht nur das: Auch das Risiko für einen Herzinfarkt ist dann um zwei Drittel höher als bei Insult-Patienten ohne Typ-2-Diabetes. Doch auch nach einem ersten zerebralen Insult oder einer TIA müssen sich besonders Typ-2-Diabetiker vor weiteren kardiovaskulären Ereignissen fürchten. Das bestätigt nun die Auswertung von Daten einer großen Statin-Studie an der ünber 4700 Personen teilgenommen hatten. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 27.10.: Zuckerkrank durch Vitamin-D-Mangel - Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das berichten deutsche Forscher. Das vor allem als "Knochenhormon" bekannte Vitamin D sorgt nicht nur für ein stabiles Skelett. Es schützt, wie Studien in den vergangenen Jahren immer wieder zeigten, auch vor Diabetes mellitus vom Typ 2. Diesen Zusammenhang bestätigen jetzt Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums in München nach einer Studie, die sie gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Diabetes Zentrums Düsseldorf und der Universität Ulm durchgeführt hatten. [mehr]
-
Diabetesgate, 23.10.: Bei Diabetes gegen Grippe-Viren und Pneumokokken-Bakterien impfen lassen - Diabetiker sollten sich jährlich gegen Grippe und Pneumokokken impfen lassen. Dies empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO). Denn: „Wer unter einer chronischen Herz-Kreislauf-, Atemwegs- oder einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus leidet, hat ein erhöhtes Risiko, an einer Grippe zu erkranken“, erläutert Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und Chefarzt des Diabetes-Zentrums am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück. [mehr]
-
Ärztezeitung, 21.10.: Asthmazentrum ruft zur Grippeimpfung auf - Jetzt im Herbst und im Winter treten wieder verstärkt Grippeinfektionen auf. Vor allem Patienten mit chronischen Atemwegsleiden und ältere Menschen, bei denen es durch eine Grippe zu schweren Komplikationen kommen kann, sollten sich impfen lassen. Auch Diabetiker zählen zur Risikogruppe. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 21.10.: HbA1c-Wert? Jeder Dritte Diabetiker kennt ihn nicht - Dabei liefert dieser Blutzucker-Langzeitwert wichtige Informationen über den Therapieerfolg. 33 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes kennen ihren eigenen HbA1c-Wert nicht. Das ist das Ergebnis einer Fragebogenaktion des Unternehmens Novo Nordisk zusammen mit der Deutschen Diabetes-Stiftung. [mehr]Curado, 16.10.: Fünf Botschaften für den Weltdiabetestag 2011 - Am 14. November ist es wieder soweit: Unter dem Motto „Handeln Sie jetzt!“ steht der Weltdiabetestag 2011. Fünf zentrale Botschaften sind dabei im Vordergrund:
-
Diabetes tötet weltweit eine Person alle acht Sekunden, vier Mio. Menschen pro Jahr.
-
Diabetes unterscheidet nicht: alle Altersklassen jeglicher Herkunft sind betroffen.
-
Diabetes kann aus ökonomischer Sicht nicht länger ignoriert werden: Bei vier Mio. Leben pro Jahr und einer Mio. Amputationen pro Jahr gehen Mio. beim Einkommen und Produktivität verloren.
-
Lebensrettende Unterstützung durch Schulung, Medizin und Technologie sollte ein Recht und kein Privileg sein. [mehr]
-
Wähle die Gesundheit: Fordere gesundes Essen und eine gesunde Umwelt, bleibe aktiv, ernähre dich gesund. Du kannst den Unterschied selbst machen.
-
Doccheck, 14.10.: Diabetes-Signal bei Typ1-Diabetes: Epigenetische Veränderungen - Forscher haben nachgewiesen, dass der Entwicklung der Typ 1 Diabetes mellitus epigenetische Veränderungen vorausgehen, in diesem Fall chemische Abänderungen an den Grundbausteinen der Erbsubstanz einer Zelle. „Deutliche Konsequenzen für Prävention und Therapie dieser Erkrankung“ erwartet deshalb der Endokrinologe Professor Bernhard Böhm von der Universität Ulm, gemeinsam mit Wissenschaftlern der Queen Mary University London und des University College London verantwortlich für die publizierte Arbeit. Demnach steht fest, dass das sogenannte Methylierungsmuster der Erbsubstanz bestimmter Blutzellen bereits in der prädiabetischen Phase auf eine krankheitsspezifische Art und Weise verändert ist, also vor dem eigentlichen Ausbruch der Erkrankung. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgt die Veränderung bereits im Mutterleib“, sagt Böhm, der diese Frage jetzt in Zusammenarbeit mit schwedischen Kollegen weiter untersuchen will. „Klar ist aber, dass die Krankheit sehr lange zurückliegende Wurzeln hat.“ [mehr]
-
Meldung.org, 10.10.: Die GlucoMetrix AG hat Kurz- und Langzeit-Analoginsuline entwickelt - Die GlucoMetrix AG ist künftig in der Lage, das gerade benötigte Insulin je nach Marktbedarf zu konfigurieren: Durch unterschiedliche Formulierungen, also Zusätze von bestimmten Stoffen in der fertigen Arzneimittelmischung, kann die GlucoMetrix AG sowohl ein Normal-Insulin als auch ein Basal-Insulin anbieten. [mehr]
-
Ärztezeitung, 8.10.: Schlechtes HbA1c bei langem Hocken vor dem Bildschirm - Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes ist der HbA1c-Wert um so schlechter, je mehr Stunden sie täglich vor Fernsehen oder Computer verbringen. Weitere signifikante Risikofaktoren für die glykämische Kontrolle sind die Krankheitsdauer und der sozioökonomische Status. Dagegen hat die sportliche Aktivität keinen Einfluss. Das berichten Forscher der Charité Berlin (Diabetes Care 2011; online 16. September). Für ihre Studie hatten sie per Fragebogen bei den 296 Teilnehmern im Durchschnittsalter von knapp 14 Jahren Angaben zu Medienkonsum, Sport und sozialen Umständen erhoben, klinische Daten und Blutzuckerwerte gesammelt. [mehr]
-
Augsburger Allgemeine, 6.10.: Essen wie die Höhlenmenschen: Steinzeit-Diät ist beliebt - Sind ist nicht unumstritten, findet aber trotzdem zunehmend Fans. Immer mehr Menschen setzen auf die Steinzeit-Diät, um abzunehmen. Bei der Steinzeit-Diät werden nur Nahrungsmittel gegessen, von denen sich bereits unsere steinzeitlichen Vorfahren ernährten, bevor sie sesshaft wurden. Aus Getreide gewonnenes Essen, Zucker oder Alkohol sind demnach ebenso tabu wie Milchprodukte. Stattdessen gibt es frisches Obst, Eier und jede Menge Fleisch. [mehr]
-
Curado / Diabetes Ratgeber, 5.10.: Diabetes Typ 1: Lebenserwartung steigt - Die Lebenserwartung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 ist aufgrund stetig verbesserter Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Sie liegt mittlerweile fast auf dem Niveau der Allgemeinbevölkerung, wie das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” unter Berufung auf amerikanische Forscher berichtet. [mehr]
-
Deutsches Ärzteblatt, 4.10.: Zivilisationskrankheiten bremsen Wirtschaftswachstum - Herz-Kreislauf-Leiden, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes und Krebs machen in den 53 Ländern der WHO-Region Europa 77 Prozent der Krankheitslast aus und sind die Ursache für 86 Prozent aller Todesfälle. Weltweit sind sie für 63 Prozent der 57 Millionen Todesfälle verantwortlich, wie der Global Status Report der WHO zeigt. [mehr]
-
QualiMedic, 4.10.: Diabetiker: Führerschein zukünftig nur nach Gutachten? - EU-Richtlinien fordern verkehrsmedizinische Untersuchung - Menschen mit Diabetes mellitus müssen bei einem Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis künftig möglicherweise ein medizinisches Gutachten vorlegen. Denn die EU-Führerscheinrichtlinien werden bis 2013 in nationales Recht umgesetzt: Unter Umständen fordert die Fahrerlaubnisbehörde EU-Bürger dann dazu auf, eine gutachterliche Stellungnahme eines Facharztes mit verkehrsmedizinischer Qualifikation vorzulegen.[mehr]
-
Curado / Diabetes Ratgeber, 2.10.: Wein: Ein wahres Wundermittel oder schädlich für uns? - Was für ein berauschendes Farbenfest bietet uns zurzeit der Herbst. Da hat man Lust spazieren zu gehen und abends, wenn es kühler wird, einzukehren und ein leckeres Glas Wein zu trinken. Wein soll ja obendrein ein wahres Wundermittel für die Gesundheit sein, behaupten nicht nur Winzer, sondern auch Wissenschaftler. [mehr]
-
Welt Online, 1.10.: Dänemark führt Fettsteuer ein – Hamsterkäufe - Seit einem Monat werden in Ungarn ungesunde Nahrungsmittel zusätzlich besteuert, jetzt ziehen die Dänen mit einer Fettsteuer nach. Mit Folgen für die Verbraucher. Dänemark hat eine Steuer auf Fette in Nahrungsmitteln eingeführt. Egal, ob sie in Butter, Milch, Fleisch, Pizzen oder Fertiggerichten stecken – seit Samstag werden pro Kilogramm gesättigte Fettsäuren 16 Kronen (2,15 Euro) fällig. Die Maßnahme soll die Bevölkerung des Landes davon abhalten, zu viel der als ungesund verschrieenen Fette zu essen. Die Dänen reagierten mit Hamstereinkäufen, während der dänische Industrieverband einen "bürokratischen Albtraum" beklagt. [mehr]
-
Ärztezeitung, 1.10.: Das Pankreaskarzinom hat nach wie vor eine schlechte Prognose - trotz der Fortschritte in der Krebschirurgie und trotz der Verbesserungen in der medikamentösen Behandlung. Der Grund dafür: Das Pankreas-Ca wird oft zu spät entdeckt. - Leitsymptome für eine Tumorlokalisation im Pankreaskopf sind meist ein schmerzloser Ikterus und/oder persistierende Oberbauch- und Rückenschmerzen, oft in Verbindung mit Gewichtsverlust. "Kommen die Patienten allein wegen der Ikteruszeichen zum Arzt, haben sie Glück, denn das Tumorleiden ist oft noch nicht so weit fortgeschritten", sagt Professor Jens Werner, Leiter der Sektion Pankreaschirurgie am Europäischen Pankreaszentrum in Heidelberg. [mehr]
September 2011
-
Diabetes Ratgeber, 29.9.: DMP's: Diabetes-Experten weisen Kritik zurück - Der Nutzen von Chroniker-Programmen (Disease Management Programmen, kurz: DMP) sei noch nicht ausreichend bewiesen – so das Ergebnis eines Fachkongresses des Bundesversicherungsamtes. Diabetes-Experten sind anderer MeinungPatienten mit Diabetes mellitus vom Typ 1 oder 2 können sich bei ihrem Arzt in ein Chroniker-Programm (Disease-Management-Programm, DMP) einschreiben. Das bedeutet unter anderem: Sie haben Anspruch auf eine Diabetes-Schulung, regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen und eine Therapie nach den Behandlungs-Leitlinien der Fachgesellschaften. Die DMP's sollen so dazu beitragen, dass die Zahl der Diabetes-Folgekrankheiten wie etwa Herzinfarkt, Nierenversagen oder Fußprobleme zurückgeht. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 26.9.: Weniger Netzhautschäden bei Typ-1-Diabetes - Eine erfreuliche Tendenz: In den vergangen Jahren hat die Zahl schwerer Netzhautschäden bei Menschen mit Typ-1-Diabetes abgenommen [mehr]
-
Deutschlandfunk, 25.9.: Sport statt Insulin - Noch immer haben viele Diabetiker Angst davor Sport zu treiben. Durch ein Marathon-Projekt an der Deutschen Sporthochschule soll gezeigt werden, dass das Training einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Diabetikern haben kann und viele Ängste unbegründet sind.[mehr]
-
Ärzteblatt.de, 23.9.: Deutsche Diabetes Gesellschaft warnt vor Rationierung - Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht die Versorgungsqualität von Diabetespatienten in Deutschland gefährdet. „Menschen mit Diabetes Typ 2 und einer gestörten Nierenfunktion steht ein neues Medikament nicht zur Verfügung, weil die herstellenden Pharmafirmen es aufgrund bürokratischer Hürden nicht auf den Markt bringen“, kritisierte die Fachgesellschaft. [mehr]
-
DiabSite/DDB, 17.9.: Deutscher Diabetiker Bund klagt gegen G-BA - DDB-Bundesvorsitzender Dieter Möhler bei Demo An der Behandlung von Menschen mit Diabetes wird weiter rigoros gespart. In nur einem Jahr hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) drei Beschlüsse gefasst, die Verordnungseinschränkungen bzw. -ausschlüsse für Typ-2-Diabetiker zur Folge hatten: Analoginsuline, Glitazone und Harn- sowie Blutzuckerteststreifen werden von den Kassen nicht mehr oder nur noch in Ausnahmen bezahlt. Bei allen drei G-BA-Entscheidungen sieht sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Rechtsanwalt Dieter Möhler, massiv übergangen: In den einzelnen Verfahren hatte er sich für ergänzende Therapiehinweise eingesetzt, die nicht berücksichtigt wurden. Jetzt ist er vor das zuständige Landessozialgericht gezogen. [mehr]
-
na Presseportal, 15.9.: Diabetischer Fuß in Netzwerken besser versorgt; Kassenvertreter empfehlen Ausbau der Netzwerkversorgung - Je enger die Vernetzung zwischen Ärzten, Pflege, speziellen Fußpflegern (Podologen) und orthopädischen Schuhmachern - desto besser und effizienter die Patientenversorgung. Zu diesem Schluss kamen am Samstag mehr als 175 Vertreter Deutscher Fußnetze, die sich auf dem "7. Nationalen Workshop Netzwerke Diabetischer Fuß" auf Einladung der AG Netzwerke der AG Fuß der Deutschen Diabetesgesellschaft getroffen hatten. Vertreter der Krankenkassen, die Verträge mit Netzwerken abgeschlossen haben, empfehlen den Leistungserbringern, den erfolgreichen Weg weiter zu gehen und sich, wie etwa in Nordrhein, zu funktionsfähigen Fußnetzen zusammenschließen. [mehr]
-
Life PR, 12.9.: Erster implantierbarer kontinuierlicher Glukose-Sensor, der bei Diabetikern präzise Messergebnisse liefert Ergebnisse einer SMSI-Studie zeigen eine Genauigkeit von 96,8% - Sensors for Medicine and Science, Inc. (SMSI) teilte heute mit, dass eine humane Pilotstudie zu seinem komplett implantierbaren kontinuierlichen Glukose-Sensor erstmals bei einem Biosensor eine hohe Genauigkeit erbracht hat. Die Daten zeigten mit 77,6% bzw. 19,2% der Daten, die auf die A- und B-Regionen der Error-Grid-Analyse entfielen, eine hohe Genauigkeit in der Bestimmung der Glukosewerte. Die mittlere absolute relative Differenz betrug 12,2%. Die Ergebnisse stützen auch Vorhaben, den Sensor für eine Dauer von mehr als sechs Monaten zu implantieren. [mehr]
-
Gesundheit adhoc, 9.9.: Blutzuckerwerte senken - mit ballaststoffreicher Ernährung - Übergewicht stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar; Folgeerkrankungen können unter anderem Herz- und Kreislaufprobleme und Diabetes 2 sein. Will man also etwas für seine Gesundheit tun und abnehmen, kann man dies zum Beispiel mit einer Hochprotein-Diät, also einer eiweißreichen Ernährung, tun und dabei gleich auch noch seine Blutfettwerte senken: Da ist man gesundheitlich doch auf der sicheren Seite! Oder? Es gibt Hinweise in klinischen Studien der letzten Jahre, dass eine stark proteinhaltige Ernährung das Risiko, an Diabetes zu erkranken, erhöhen kann. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen erzielt dagegen eine genau entgegengesetzte Wirkung. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber /na presseportal, 5.9.: Verhindert GABA Typ-1-Diabetes? Der Nerven-Botenstoff besserte bei Mäusen die Zuckerkrankheit - Der Neurotransmitter GABA dient im Gehirn der Kommunikation von Nervenzellen. Mit Diabetes hat er eigentlich nichts zu tun. Aber wird er Mäusen einmal wöchentlich verabreicht, schützt er diese vor Typ-1-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Diese Form der Stoffwechselkrankheit beruht auf dem Fehlen des Hormons Insulin, das Zucker in die Zellen transportiert. Bei bereits erkrankten Tieren erholten sich die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse wieder. Studien sollen nun zeigen, ob der Nervenbotenstoff auch beim Menschen Typ-1-Diabetes verhindern oder bessern kann. [mehr]
-
FAZ, 4.9.: Ein neues Diabetes-Medikament, aber nicht für die Deutschen - Der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim und sein amerikanischer Partner Eli Lilly werden ihr neues orales Antidiabetikum Trajenta mit dem Wirkstoff Linagliptin Patienten in Deutschland vorerst nicht zur Verfügung stellen. Sie fürchten, keinen auskömmlichen Preis zu erzielen. Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit dem sogenannten Amnog-Prozess zur Bewertung neuer Arzneimittel. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 2.9.: Pumpe bei Typ-2-Diabetes? Insulinpumpen können in Einzelfällen auch für Typ-2-Diabetiker infrage kommen, zum Beispiel bei ausgeprägter Insulinresistenz- In erster Linie kommt eine Insulinpumpe für Typ-1-Diabetiker infrage, bei denen die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert. Bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern ist das Problem dagegen, zumindest in den ersten Jahren der Erkrankung, ein anderes: Das Insulin kann seine Aufgabe, den Zucker aus dem Blut in die Körperzellen zu schleusen, nicht mehr richtig erfüllen, weil die Zellen insulinunempfindlich geworden sind. [mehr]
-
Legal Tribune, 2.9.: Schwerbehinderung wegen Diabetes bei täglich vier Spritzen - Wann ein Grad der Behinderung (GdB) von 50 und damit eine Schwerbehinderung für an Diabetes erkrankte Menschen gerechtfertigt ist, entschied das LSG Rheinland-Pfalz in einem am Freitag veröffentlichen Urteil. Voraussetzungen sind mindestens vier Injektionen jeden Tag und erhebliche Einschnitte in der Lebensführung. [mehr]
-
Freie Presse, 1.9.: Blutzucker im Urlaub häufiger messen. Mit etwas Vorbereitung sind die meisten Reiseziele für Diabetiker kein Problem - Radfahren in den Alpen, Sonnenbaden am Ostseestrand, Klettern in den Rocky Mountains oder die Donau rauf und runter mit einem Kreuzfahrtschiff - die Vorstellungen von einem perfekten Sommerurlaub sind so verschieden wie die Urlauber selbst. Aber viele Menschen mit Diabetes verzichten noch immer auf ihren Traumurlaub, aus Angst, die Blutzuckerwerte könnten auf der Reise entgleisen. Sie machen sich Sorgen wegen des ungewohnten Klimas und des fremden Essens, wollen keine Durchfallerkrankung oder etwa eine Verletzung am Fuß riskieren, ohne den vertrauten Arzt in der Nähe zu wissen. "Diese Sorgen sind absolut verständlich, aber unnötig", sagt Professor Andreas Fritsche, Diabetologe, Leiter der Ernährungsmedizin und Prävention am Universitätsklinikum Tübingen und Pressesprecher der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG).[mehr]
August 2011
-
Diabetes-Ratgeber, 25.8.: Unterzucker bei Typ-2-Diabetes: Was erhöht das Risiko? - Jeder zehnte Typ-2-Diabetiker hat einmal im Jahr eine Unterzuckerung. Besonders häufig trifft es Patienten, die Sulfonylharnstoffpräparate einnehmen. Dass Unterzuckerungen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht selten sind – und dass die Art der Therapie das Risiko stark beeinflusst – ist nichts Neues. Derzeit untersuchen Forscher in einer großen Studie ("DiaRegis") mit 3.808 Teilnehmern genauer, was das Risiko für eine Hypoglykämie beeinflusst.Eine erste Auswertung, deren Ergebnisse kürzlich veröffentlicht wurden, ergab, dass knapp elf Prozent der Teilnehmer in den 12 Monaten vor Studienbeginn mindestens eine Unterzuckerung gehabt hatten. [mehr]
-
Ärzteblatt, 25.8.: Blutzuckerkontrolle muss besser werden - Vier von fünf Diabetikern in Deutschland messen regelmäßig ihren Blutzucker. Den Messungen fehlt aber oft Struktur, und die Daten werden nicht ausreichend für die Therapie genutzt, belegt eine repräsentative Umfrage. Für den "Diabetes Management Report Deutschland 2010" wurden im vergangenen Jahr 1004 Diabetiker (13 Prozent Typ 1 und 84 Prozent Typ 2) zur Blutzuckerselbstkontrolle (BZSK) befragt, berichtet Professor Theodor Koschinsky aus Düsseldorf [mehr]
-
Ärzteblatt, 24.8.: Nationale Versorgungsleitlinie zur diabetischen Neuropathie erschienen - Mit einer neuen Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) zur Neuropathie hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin das vierte NVL-Modul zu Diabetes im Erwachsenenalter fertiggestellt. Bereits erschienen sind NVLs zu Fußkomplikationen, Retinopathie und Nephropathie. Nervenschädigungen sind eine häufige Folgeerkrankung des Diabetes und betreffen Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Nachweislich sind die Betroffenen besonders gefährdet, Fußkomplikationen zu entwickeln oder an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Schmerzhafte Neuropathien können zudem die Lebensqualität der Betroffenen bedeutend einschränken.[mehr]
-
Ärzteblatt, 23.8.: DMP Typ-1-Diabetes entspricht Stand der Wissenschaft - Das Chronikerprogramm (Disease Management Programm, DMP) zum Typ-1-Diabetes entspricht weitgehend den Empfehlungen der aktuellen Leitlinien zum Thema. Das berichtet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einer Leitlinienrecherche zum Thema. Die IQWiG-Wissenschaftler untersuchten insgesamt 23 deutsche und internationale Leitlinien, die Empfehlungen zur Behandlung von Typ-1-Diabetes enthalten. [mehr]
-
na Presseportal/Diabetes-Ratgeber, 22.8.: Insulin zur Extrawurst? Diabetiker müssen umdenken: Auch Fett und Eiweiß erhöhen manchmal den BlutzuckerBaierbrunn (ots) - Typ-1-Diabetiker regulieren ihren Blutzucker, indem sie zu jeder Mahlzeit Insulin spritzen. Wieviel, das legen sie selbstständig fest. Dabei achten sie vor allem auf den Kohlenhydratgehalt. Denn Fett und Eiweiß beeinflussen den Zucker gewöhnlich nicht. Was nicht immer stimmt, wie das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" berichtet. Denn auch Fett und Eiweiß können den Blutzucker steigen lassen - wenn auch deutlich langsamer und nicht bei jedem Diabetiker gleichermaßen. Wer nach fett- und eiweißreichen Mahlzeiten Probleme mit dem Blutzuckerspiegel hat, kann davon profitieren, wenn er nach einer speziellen Formel - der FPE-Methode - auch den Fett- und Eiweißgehalt seiner Nahrung mit Insulin abdeckt. [mehr]
-
Diabetesgate/Diabetes-Ratgeber,16.8.: Arteriosklerose-Risiko: auch bei Typ-1-Diabetikern hoch - Eine amerikanische Studie liefert den Beweis, dass auch junge Menschen mit Typ-1-Diabetes vom Risiko für eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) nicht verschont sind. Damit widerspricht das Untersuchungsergebnis der bisherigen Annahme, dass Arteriosklerose in erster Linie bei Typ-2-Diabetikern auftritt. Diese oft als "Alterszucker" bezeichnete Diabetesform geht häufig mit Bluthochdruck, schlechten Cholesterinwerten und Fettleibigkeit einher, die ihrerseits Gift für die Gefäße sind. Typ-1-Diabetes hingegen ist jene Form der Zuckerkrankheit, welche die Folge einer Fehlsteuerung des körpereigenen Immunsystems ist. [mehr]
-
Ärztezeitung, 16.8.: Abspecken bei Diabetes bringt die Lust zurück - Wenn adipöse Männer mit Typ-2-Diabetes ihr Gewicht verringern, wirkt sich das auch günstig auf die erektile Funktion und die Libido aus, wie eine australische Studie ergeben hat. An der einjährigen Studie haben 31 adipöse Typ-2-Diabetiker im mittleren Alter von knapp 60 Jahren teilgenommen (J Sex Med 2011, online 5. August). Der BMI lag bei den Männern über 30 und der Bauchumfang über 102 cm. In einer Diätphase wurden die Patienten dabei acht Wochen lang entweder auf eine Mahlzeitenaustausch-Diät mit 900 Kcal täglich gesetzt, oder sie reduzierten ihre Nahrungsenergieaufnahme mit einer proteinreichen sowie fett- und kohlenhydratarmen Kost um täglich 600 Kcal. [mehr]
-
Ärztezeitung, 15.8.: Neue Leitlinie Gestationsdiabetes - Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die "Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Gestationsdiabetes mellitus (GDM)" vorgelegt. Darin wurden Informationen und Empfehlungen zu Epidemiologie, Folgen, Screening, Diagnostik, und Therapie zusammengestellt, einschließlich Hinweisen zu Ernährung, Kalorienbedarf und Sport sowie zur Schulung von Schwangeren und zur geburtsmedizinischen Betreuung und Nachsorge. [mehr]
-
Diabetes-Ratgeber, 12.8.: Hackerangriff auf Insulinpumpen: Kein Grund zu Panik- Nicht nur Fernseher und Garagentore, auch medizinische Geräte wie Insulinpumpen lassen sich per Fernbedienung steuern. Macht sie das anfällig für Manipulationen? Das fragte sich der amerikanische Sicherheitsexperte Jerome Radcliffe, selbst Diabetiker und Pumpenträger.Der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press zufolge gelang es ihm, eine Funksteuerung für seine Insulinpumpe zu konstruieren, mit der sich die Pumpe genauso bedienen lässt, wie mit der dazugehörigen Fernbedienung. Seinen Glukosesensor, ein Gerät, das den Zuckergehalt im Gewebe misst, konnte er dazu bringen, einen falschen Wert anzuzeigen. [mehr]
-
PKV, 11.8.: Diabetes: Heilung von Diabetes Typ II ohne Medikamente - In Deutschland leiden rund zehn Prozent der Erwachsenen unter Diabetes, der Hauptteil unter der dem Diabetes-Typ II. Bislang galten Medikamente als Therapieansatz Nummer 1. Experten der Newcastle University haben mit einer aktuellen Studie allerdings gezeigt, dass es auch andere Möglichkeiten zur Therapie von Diabetes Typ II – eine mehrwöchige Diät. Kern der Studie war eine deutliche Reduzierung der täglich aufgenommenen Energiemenge. Den medizinischen Hintergrund erläuterte Roy Taylor, Leiter der Studie, im Fachmagazin „Diabetologia“. Diabetes vom Typ II ist – anders als der Typ I – nicht auf eine angeborene Störung der Insulinproduktion zurückzuführen. Im Gegenteil, viele Patienten erwerben die Stoffwechselerkrankung erst im Lauf ihres Lebens – durch eine ungesunde Ernährung in Kombination mit Bewegungsmangel. [mehr]
-
na Presseportal/Diabetes-Ratgeber, 9.8.: Diabetiker sollen Niedrigdruck vermeiden - Acht von zehn Diabetikern haben erhöhte Blutdruckwerte. Um Folgeschäden wie einen Herzinfarkt zu vermeiden, ist eine effektive Blutdruck-Therapie sehr wichtig. Doch sollten Zuckerkranke dabei nicht übers Ziel hinausschießen. Lange Zeit wurde ihnen empfohlen, Blutdruckwerte unter 130/80 anzustreben. Nun raten die europäische Diabetes-Fachgesellschaften, den Blutdruck eher in einem Bereich zwischen 130/80 und 140/85 zu halten, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Der Grund ist, dass viele Diabetiker Herzprobleme haben. Zu niedrige Blutdruckwerte, wie sie bei einer intensiven medikamentösen Therapie auftreten können, erhöhen bei ihnen womöglich das Risiko für einen Herzinfarkt, weil die Herzkranzgefäße nicht mehr ausreichend durchblutet werden. [mehr]
-
Diabetes-Ratgeber, 8.8.: IQWiG bezweifelt Nutzen guter Blutzuckerwerte - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat darauf hingewiesen, dass der Nutzen einer blutzuckersenkenden Therapie mit dem Ziel möglichst normaler Werte bei Typ-2-Diabetes nicht bewiesen ist – Experten der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und von diabetesDE widersprechen. [mehr]
-
Diabetes-Ratgeber, 5.8.: Diabetes-Zubehör sicher entsorgen. Wie Sie Pen-Kanülen und Lanzetten sicher entsorgen – und was direkt in die Tonne darf - Werfen Sie Ihre gebrauchten Pennadeln oder Lanzetten einfach in den Müll? Keine gute Idee. Auch wenn Sie selbst den Beutel nur mit spitzen Fingern anfassen – denken Sie an Ihre Nachbarn und Mitbewohner. Die können sich beim Versuch, einen Beutel in die überquellende Gemeinschaftstonne zu stopfen, schnell blutige Finger holen. "Um sich und andere vor Verletzungen zu schützen, sollte man stacheligen Diabetesmüll in einem stichfesten Behälter sammeln und dann wegwerfen", sagt Apotheker Oliver Müller aus Bietigheim. [mehr]
Juli 2011
-
Diabetes Ratgeber, 29.7.: Intensive Insulintherapie: Nutzen bei Typ-2-Diabetes bezweifelt - Unbestritten ist die Senkung erhöhter Blutzuckerwerte von entscheidender Bedeutung, um Folgekrankheiten eines Typ-2-Diabetes zu verhindern. Doch wie weit soll man dabei gehen? Eine neue Studie wirft Fragen auf. [mehr]
-
Heilpraxisnet.de, 28.7.: Zahlreiche Risikofaktoren verursachen Diabetes - Ungesunde Ernährung, Übergewicht und mangelnde Bewegung galten bis vor kurzem als die wesentlichen Ursachen der Diabetes. Doch mittlerweile haben unzählige Studien belegt, dass die sogenannte Zuckerkrankheit weit komplexer ist, als ursprünglich angenommen. Übergewicht und Bewegungsmangel sind demnach nur zwei von zahlreichen Risikofaktoren, die eine Diabetes-Erkrankung bedingen können. [mehr]
-
Ärzte Zeitung online, 28.7.: Kassen bekommen Watschen vom Bundesversicherungsamt - Sie machen gravierende Fehler bei Klinikabrechnungen oder verhalten sich, wie bei Versicherten der City BKK, "dreist und zynisch": Das Bundesversicherungsamt liest in seinem Tätigkeitsbericht einigen Krankenkassen kräftig die Leviten. Die Krankenkassen sollten nach Ansicht des Bundesversicherungsamtes (BVA) bei Klinikabrechnungen genauer hinsehen. Durch eine gezielte Überprüfung der Abrechnungen nach diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) könnten die Kassen ein beträchtliches Einsparvolumen realisieren, schreibt das Amt in seinem Tätigkeitsbericht für 2010. [mehr]
-
DiabetesDE / Curado, 27.7.: 27. Juli 1921 markiert Meilenstein in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1, vor 90 Jahren Insulin erstmals isoliert und erfolgreich angewendet - In Deutschland leben circa sieben Millionen diagnostizierte Menschen mit Diabetes mellitus. 2004 wurden etwa 1,9 Millionen Diabetiker in Deutschland mit Insulin behandelt, darunter alle Menschen mit Diabetes Typ 1. Ihre Bauchspeicheldrüse bildet im Gegensatz zu der gesunder Menschen kein eigenes Insulin, für sie ist die Behandlung daher unverzichtbar. [mehr]
-
City News, 27.7.: Auch "ein bisschen Zucker" muss behandelt werden - Auch scheinbar leichte Diabetesfälle müssen so früh wie möglich behandelt werden. Das betont der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN). Schulungen sollen Patienten im Umgang mit Diabetes helfen. Besonders wichtig ist der "Gesundheits-Check" für Personen ab 35 Jahren. [mehr]
-
Finanznachrichten / Diabetes Ratgeber, 23.7.: Schwer berechenbares Bier / Was Diabetiker beachten müssen, die gern mal ein Bier trinken - Bier enthält Kohlenhydrate - Diabetiker müssten deshalb eigentlich ihre Insulindosis anpassen. Bei geringen Mengen Bier, etwa ein bis zwei kleinen Gläsern, sei das aber nicht nötig, erklärt Dr. Astrid Tombek, Ernährungswissenschaftlerin am Diabetes Zentrum Mergentheim im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Der Grund: Alkohol senkt den Blutzucker. Größere Mengen Bier könnten individuell sehr unterschiedliche Wirkungen auf den Blutzucker entfalten. Die Expertin rät in diesem Fall, den Blutzucker vor dem Biergenuss zu messen und die Insulindosis so anzupassen, "dass der Zielwert um mindesten 50 mg/dl (2,78 mmol/l) über dem regulären Wert liegt".[mehr]
-
Business-Panorama, 20.7.: Ramadan , Fasten trotz Diabetes - In der muslimischen Fastenzeit wird von Sonnenaufgang bis -untergang auf Essen und Trinken komplett verzichtet. Nach dem Koran müssen chronisch Kranke dies nicht zwangsläufig tun. Nur gesunde Erwachsene sind nach dem Koran verpflichtet, im anstehenden Fastenmonat Ramadan (1. August bis 30. August) zu fasten. Aber auch viele Diabetiker muslimischen Glaubens möchten nicht auf die enthaltsame Zeit verzichten. Doch fasten sollten sie nur unter ärztlicher Begleitung, denn der Verzicht auf Essen und Trinken von Sonnenaufgang bis -untergang kann bei Menschen mit Diabetes zu gesundheitlichen Problemen wie Stoffwechselentgleisungen führen. [mehr]
-
Ärztezeitung, 18.7.: Diabetes: Bescheinigungen für Reisen nötig - Der Planungsaufwand einer Reise ist für Diabetes-Patienten zwar höher als bei gesunden Menschen. Grundsätzlich sind bei Diabetes aber auch Fernreisen möglich, betont der Diabetes-Dachverband diabetesDE.Für den Transport der Diabetes-Medikamente sollten die Patienten bei Flugreisen eine Bescheinigung dabei haben, darin sollten auch mitgeführte Spritzen, Pens, Ampullen und Insulin berücksichtigt sein. [mehr]
-
Ärztezeitung , 8.7.: Diabetes-Experte widerspricht IQWiG - Das IQWiG stellt in einem aktuellen Bericht den Nutzen einer normnahen Blutzuckereinstellung bei Typ-2-Diabetes infrage. Es gibt jedoch durchaus Studiendaten, die für solche Blutzuckerwerte besonders bei jüngeren Patienten mit frischer Diabetes-Manifestation sprechen. "Nutzen einer normnahen Blutzuckersenkung bleibt unklar." - Mit diesen Worten hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) eine Mitteilung zu seinem aktuellen Bericht überschrieben. In Studien seien als Nutzen einer solchen strengen Blutzuckereinstellung lediglich weniger "nicht tödliche" Herzinfarkte belegt worden, die aber mit häufigeren Hypoglykämien erkauft wurden, so das Institut. Im Grunde ist diese Betrachtungsweise nicht neu, sie muss aber ergänzt werden. [mehr]
-
diabetes-gate, 7.7.: DDG zertifiziert Behandlungseinrichtungen für Diabetiker - Leitliniengerechte Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken und Praxen erhöht die Versorgungsqualität der Patienten – insbesondere bei chronischen Krankheiten wie Diabetes. Die Leitlinien beschreiben Diagnose- und Therapieoptionen, geben Empfehlungen für Behandlungsabläufe und -strukturen. In spezialisierten Kliniken und Praxen können sich Patienten darauf verlassen, dass sie nach Leitlinien behandelt werden. [mehr]
-
kobinet, 6.7.: Diabetes: Männer und Frauen ticken anders. - Männer und Frauen mit Diabetes brauchen unterschiedliche Angebote in ihrer Rehabilitation und Nachsorge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover und der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr-Ahrweiler, einem Haus der Deutschen Rentenversicherung. 411 Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 waren in die Studie einbezogen. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede in der körperlichen, seelischen und sozialen Situation bei den Geschlechtern. So hatten die 105 beteiligten Frauen mehr Übergewicht, eine höhere psychosoziale Belastung und eine ungleich schlechtere Berufssituation: insgesamt eine "bedrückende sozialmedizinische Situation", fassten die Forscher zusammen. [mehr]
Juni 2011
-
relevant, 30.6.: Exenatide 1x wöchentlich jetzt bei Typ 2 Diabetes zugelassen - Für Menschen mit Typ 2 Diabetes steht ab dem 1. September 2011 eine neue Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung: Exenatide 1x wöchentlich (Produktname Bydureon®). Es ist das erste und einzige Antidiabetikum, das nur noch einmal in der Woche verabreicht wird. Dank einer innova-tiven Technologie, die den Wirkstoff in sogenannte Microsphere-Kügelchen einschließt, wird Exenatide gleichmäßig freigesetzt. Dies kann zu einer kontinuierlichen Wirkung und somit zu einer überzeugen-den Blutzuckersenkung mit geringem Unterzuckerungsrisiko bei guter Verträglichkeit führen.[mehr]
-
Ärztezeitung, 28.6.: Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern deutlich gestiegen - In den vergangenen Jahrzehnten sind bei ihnen im Schnitt 15 Lebensjahre hinzugekommen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Patienten mit zwischen 1965 und 1980 diagnostizierten Diabetes betrug 68,8 Jahre. Eine Gruppe von US-Forschern um Dr. Rachel G. Miller hat auf der Grundlage von Daten der "Pittsburgh Epidemiology of Diabetes Complications (EDC) Study" die Verbesserung der Lebenserwartung in Abhängigkeit vom Jahr, in dem der Typ-1-Diabetes im Kindesalter diagnostiziert worden war, quantifiziert . [mehr]
-
Ärztezeitung, 26.6.: Neu entdeckter Typ-2-Diabetes? Erste Therapie ist Ernährungsumstellung! - Bei Patienten mit kürzlich entdecktem Typ-2-Diabetes stehen Änderungen des Lebensstils am Beginn der Behandlung. Vorrangig sollte dabei eine Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten angestrebt werden. Eine Steigerung der körperlichen Aktivität als zusätzliche Lebensstil-Änderung scheint dagegen in dieser Phase zumindest zur Verbesserung des Glukosestoffwechsels nicht wesentlich beizutragen. Zu diesem Ergebnis gelangen britische Forscher in einer jetzt beim Kongress der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) vorgestellten Vergleichsstudie. In dieser Studie sind knapp 600 Patienten, bei denen in den vorangegangenen Monaten ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert worden war, drei Gruppen zugeteilt worden. Für eine Gruppe war die übliche Betreuung (usual care) inklusive Ernährungsberatung zu Beginn und danach alle sechs Monate vorgesehen. [mehr]
-
Gesundial News, 24.6.: Tipps für Diabetiker auf Fernreisen - Die Landesvertretung Bayern der Techniker Krankenkasse (TK) rät allen insulinpflichtigen Diabetikern, die ihre Spritzen, Lanzetten und andere Utensilien zur notwendigen Behandlung mit in den Urlaub nehmen müssen, sich die Notwendigkeit unbedingt von einem Arzt bescheinigen zu lassen, da es ansonsten zu Schwierigkeiten bei der Flughafen-Kontrolle oder ausländischen Zollbehörden kommen kann. [mehr]
-
Pharmazeutische Zeitung, 23.6.: Exenatide: EU-Zulassung für Diabetes-Wochenspritze - Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat einer neuen Formulierung des Antidiabetikums Exenatide die Zulassung erteilt. Als Bydureon® muss der GLP-1-Rezeptor-Agonist nur einmal wöchentlich gespritzt werden. Bereits seit 2007 hat Hersteller Lilly Exenatide als Byetta® am Markt, das jedoch zweimal täglich verabreicht werden muss. Bydureon wird voraussichtlich ab September in Deutschland verfügbar sein, hieß es auf einer Pressekonferenz von Lilly in Berlin. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 22.6.: DMP-Patienten sind gesünder – und sparen den Kassen auf Dauer Geld - Diabetiker, die an einem DMP (Disease Management Programm, auch “Chroniker Programm”) teilnehmen, profitieren mehrfach: Ihre Lebenserwartung steigt; Herz und Nieren bleiben länger gesund. Das berichtet das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” unter Berufung auf eine Studie der Barmer Krankenversicherung. Einen Vorteil hat auch die Kasse: Auf Dauer sinken ihre Ausgaben um rund 330 Euro pro DMP-Teilnehmer und Jahr.
-
T-online, 21.6.: Pankreatitis trifft nicht nur Alkoholiker - Es beginnt mit heftigen Schmerzen und Übelkeit und kann schwere Organschäden nach sich ziehen: Eine Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die jedes Jahr bis zu 80.000 Deutsche trifft. Landläufig wird sie als Trinkerleiden bezeichnet, doch die häufigste Ursache liegt woanders: Vor allem die akute Pankreatitis wird meist durch Gallensteine hervorgerufen. Sieben Fakten, die jeder kennen sollte.
-
academics.de, 20.6.: "Bleiben meine Kinder gesund?" - Neues zu familiärem Risiko bei Typ 1 Diabetes - Die Vorhersagbarkeit von Typ 1 Diabetes bei Kindern und Jugendlichen wird mittels genetischer und immunologischer Verfahren zunehmend besser. Insbesondere Kinder mit familiärem Risiko für Typ 1 Diabetes profitieren von solchen Untersuchungen. Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr: Typ 1 Diabetes gehört in Deutschland zu der häufigsten Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Dem Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2011 zu folge leben derzeit etwa 15.000 (bis 14 Jahre) von ihnen in Deutschland. Jährlich kommen zwischen 2.100 und 2.300 Neuerkrankungen hinzu. Auch sind die betroffenen Kinder zum Zeitpunkt des Ausbruchs immer jünger. Man erwartet, dass sich die Zahl der Neuerkrankungen bis zum Jahre 2020 bei den unter 5-jährigen sogar noch verdoppelt. [mehr]
-
ptext.de, 7.6.: INSIGHT Health zum Insulinverbrauch in Deutschland: Auffälligkeiten in der Insulin-Medikation beschreiben Handlungsbedarf - In einer aktuellen Versorgungsanalyse des Informationsdienstleisters INSIGHT Health zeigen sich erhebliche regionale Unterschiede in der ambulanten Verordnung von Insulin. Bei insgesamt 11,9 Millionen Insulin-Verordnungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit 171 Insulin-Verordnungen pro 1.000 GKV-Versicherte abgerechnet. Den Spitzenwert erreicht die Region der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Mecklenburg-Vorpommern mit 294 Verordnungen pro 1.000 Versicherte. Auch die anderen neuen Bundesländer liegen deutlich über dem Schnitt (245-280 Verordnungen/1.000 Versicherte). Die geringste Verordnungsdichte verzeichnen die KV-Regionen Bayerns und Baden-Württembergs mit jeweils rund 130 Verordnungen pro 1.000 Versicherte [mehr]
-
Diabetes Ratgeber 7.6.: Diabetes in der Schwangerschaft vorbeugen - Frauen, die nach der ersten Schwangerschaft mehr als sechs Kilo zunehmen, haben während der nächsten Schwangerschaft ein deutlich erhöhtes Diabetes-Risiko. Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 20.000 Frauen während ihrer Schwangerschaft an Diabetes – einem sogenannten Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes. Sowohl für die Mutter als auch für das Kind bergen die erhöhten Blutzuckerspiegel, werden sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, erhebliche Risiken. [mehr]
-
Ärztezeitung, 6.6.: Hypoglykämien erhöhen kardiovaskuläres Risiko - Hypoglykämien sind nicht nur als akute Komplikation des Diabetes gefürchtet. Sie tragen maßgeblich auch zum langfristig erhöhten kardiovaskulären Risiko der Typ 2-Diabetiker bei. Rund fünf Prozent der Klinikeinweisungen in Deutschland gehen auf Arzneimittelnebenwirkungen zurück. Bei Diabetikern stehen dabei Hypoglykämien an vorderster Stelle. Sie bringen die Patienten nicht selten sogar auf die Intensivstation, [mehr]
-
Openpresse, 5.6.: Adipositas: Patienten mit Schlauchmagen nehmen ca. 70 Prozent Gewicht ab - Wenn der Magen nur noch so groß wie ein Schlauch ist, verspürt der Mensch zwangsläufig eher ein Sättigungsgefühl - und nimmt ab. Für adipöse Patienten, die krankhaft fettleibig sind, kann diese Operation eine nahezu lebensrettende Maßnahme sein. [mehr]
-
DiabSite, 5.6.: OneTouch Verio Pro: Blutzuckermessgerät mit Trenderkennung für die Diabetestherapie, entwickelt für die Bedürfnisse von Insulinpatienten, die regelmäßig eigene Entscheidungen zur Insulinanpassung treffen - OneTouch Verio Pro Um Hypoglykämien zu vermeiden, halten 50 Prozent der Patienten mit intensivierter konventioneller Insulintherapie (ICT) ihre Blutzuckerwerte bewusst über dem Therapieziel. Hierdurch können sie jedoch nicht von den gesundheitlichen Vorteilen konstant normnaher Blutzuckerwerte profitieren. "Es ist wichtig, eine gute Blutzuckereinstellung mit möglichst wenigen Schwankungen zu erreichen", betont auch Dr. Hans-Martin Reuter, niedergelassener Diabetologe aus Jena. Das neue codierfreie Blutzuckermesssystem OneTouch® Verio® Pro bietet Diabetespatienten Messgenauigkeit da, wo es darauf ankommt – bei niedrigen und hohen Blutzuckerwerten und überall dazwischen. [mehr]
Mai 2011
-
DiabSite, 30.5.: Mut zur Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes lohnt sich - Insulin spritzen bei Diabetes "Wenn Sie nicht abnehmen und sich mehr bewegen, müssen Sie bald Insulin spritzen!" Viele Typ-2-Diabetiker, die zunächst mit einer Diät und Tabletten behandelt werden, kennen diese "Drohung". Trotzdem zögern Patienten und Ärzte die Behandlung mit Insulin oft viel zu lange hinaus. Dabei ist die Scheu vor der Insulintherapie meist unbegründet, wie eine Umfrage auf dem unabhängigen Diabetes-Portal DiabSite (www.diabsite.de) bestätigt. Rückblickend beurteilten die meisten Befragten ihre Umstellung auf eine Insulintherapie positiv. [mehr]
-
curado.de, 25.5.: Gesundheitsministerium bestätigt GBA-Entscheid zur Einschränkung der Verordnungsfähigkeit von Harn- und Blutzuckerteststreifen - Wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gestern mitteilte, hat das Bundesgesundheitsministerium dem Beschluss des G-BA, die Erstattung der Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Diabetes Typ 2 ohne Insulin aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen herauszunehmen, nicht widersprochen. Damit tritt der Beschluss nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger ab 1. Oktober 2011 in Kraft: Teststreifen sind zukünftig nur noch im Ausnahmefall verschreibungsfähig. [mehr]
-
curado.de, 23.5.: Jugendliche mit Diabetes Typ 1 altersgerecht zur Therapie motivieren - Jährlich erkranken etwa 2500 Kinder und Jugendliche in Deutschland neu an Diabetes Typ 1. Ist die Stoffwechsellage bei Patienten im Kindesalter meist gut, verschlechtert sie sich häufig mit Eintritt in die Pubertät. Ursachen sind neben hormonellen Veränderungen die abnehmende Motivation für die extrem Disziplin fordernde Insulintherapie. Dies führt zu Konflikten mit Eltern, aber auch zu Spannungen beim Termin in der Diabetesambulanz. [mehr]
-
Deutsche Diabetes Stiftung, 19.5.: Praxisstudie "SPIELEND MEHR BEWEGEN" für Typ2-Diabetiker - Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag. Jetzt bietet eine neue Praxisstudie die Gelegenheit: Ein 30-minütiges Trainingsprogramm auf einer Spielkonsole motiviert zu täglicher Bewegung, ermöglicht die Kontrolle über Ihre Fortschritte beim Abnehmen und bringt zudem jede Menge Spaß. Machen Sie mit – verlieren können Sie nur an Gewicht. Weitere Informationen und Teilnahmekriterien erfahren Sie hier. [mehr]
-
idw, DDG, 17.5.: DDG: Aus für umstrittene Stammzellklinik - Das umstrittene XCell-Center, das seit zwei Jahren Diabetiker und andere schwerkranke Patienten mit körpereigenen Stammzellen behandelt, kann seine Dienste in Deutschland nicht länger anbieten. Ab sofort stoppt die Bezirksregierung Köln in Absprache mit dem NRW-Gesundheitsministerium die Aktivitäten des Unternehmens mittels einer Untersagungsverfügung. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE begrüßen diese Entwicklung. [mehr]
-
Ärztezeitung, 16.5.: Diabetes-Früherkennung über HbA1c - Acht bis zehn Jahre dauert es im Mittel, bis ein Typ-2- Diabetes bei Betroffenen erkannt wird. Das Screening bei Verdacht ist daher zu intensivieren. Der HbA1c hat den Vorteil, dass er sich in einer einzigen Blutprobe unabhängig von Tageszeit und Mahlzeiten bestimmen lässt. Die Spezifität eines HbA1c von 6,5 Prozent ist nach Studiendaten groß genug, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann. Die Sensitivität eines HbA1c unter 5,7 Prozent ist groß genug, dass damit der Ausschluss der Diagnose Diabetes möglich ist. Damit eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum. [mehr]
-
Pharmazeutische Zeitung, 16.5.: Diabetes: Pankreaskrebs durch Exenatide? - Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) berichtet über zwei neue Fälle von Pankreaskarzinomen unter Einnahme des Antidiabetikums Exenatide (ByettaTM). In einer Drug-Safety-Mail stellt die AkdÄ zwei Patientenfälle vor, bei denen im vergangenen Jahr ein Pankreaskarzinom auftrat. Die bösartige Erkrankung entwickelte sich jeweils innerhalb eines Jahres nach Therapiebeginn mit Exenatide. Beide Patienten hatten zuvor relativ viel Gewicht verloren – eine in der Regel gewünschte Nebenwirkung des Inkretinmimetikums. [mehr]
-
Stiftung Warentest, 13.5.: Bluthochdruck: Infos am Welt Hypertonie Tag - In Deutschland leiden mehr als 20 Millionen Menschen an Bluthochdruck. Das bedeutet zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Daher sollte jeder (besonders Diabetiker, Anmerkung der Redaktion) seine Blutdruckwerte kennen. Wer sie noch nicht weiß, hat am 17. Mai, dem „Welt Hypertonie Tag“ viel Gelegenheit, sie kennenzulernen. [mehr]
-
Finanznachrichten.de, Diabetes Ratgeber, 13.5..: Einmal-Pumpen für Diabetiker / Ein Wegwerfprodukt sucht in Deutschland einen Markt - Insulinpumpen sind in der Diabetes-Therapie längst etabliert. In Deutschland tragen rund 40 000 Zuckerkranke ein solches Gerät, vor allem Typ-1-Diabetiker. Nun kommt aus den USA eine Neuerung: Die Dreitagepumpe zum Wegwerfen. Sie ist so groß wie ein flaches halbes Ei, wird auf die Haut geklebt und spritzt das Insulin direkt unter die Haut - ohne einen Katheter wie bei herkömmlichen Geräten. Die Patch-Pumpe gilt als wasserfest und soll für Sportler besonders geeignet sein. Nach drei Tagen wird sie entsorgt und durch eine neue Patch-Pumpe ersetzt. [mehr]
-
Ärztezeitung, 10.5.: Sicherheit für Diabetiker beim Training im Fitnessstudio - Die Arbeitsgemeinschaft "Diabetes und Sport" hat mit dem TÜV Rheinland Zertifikate für Sportstudios entwickelt, in denen Diabetiker sicher trainieren können. Bei Hans Lauber war es ganz knapp. Sein ungesunder Lebensstil und der dauernde Stress in seinem Job als Marketing-Direktor bei Pro7 - der langjährige Typ 2 Diabetiker stand kurz davor, sich täglich Insulin spritzen zu müssen. Sein Arzt stellte ihn vor die Alternative: Entweder müsse er täglich Medikamente nehmen, um seine Krankheit in den Griff zu bekommen, oder er fange an, Sport zu treiben. [mehr]
-
Diabetes Ratgeber, 4.5.: Die meisten Zuckerkranken bekommen Teststreifen nicht mehr auf Rezept - Wer Typ-2-Diabetiker ist und kein Insulin spritzt, muss seine Teststreifen künftig selber zahlen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen. Nur in speziellen Situationen, etwa bei einer "instabilen Stoffwechsellage" durch weitere Krankheiten oder bei erhöhtem Unterzucker-Risiko, kann vorübergehend eine begrenzte Zahl Teststreifen verordnet werden. Von der Neuregelung, gegen die Experten und Patienten im Vorfeld heftig protestierten, sind knapp fünf Millionen Diabetiker betroffen.
-
AFP, 3.5.: Millionen Versicherte können ihre Ärzte bewerten - Die rund 30 Millionen Versicherten der AOK und Barmer GEK können ihre Ärzte künftig im Internet bewerteten. Die anonymen Beurteilungen fließen in ein Online-Portal ein, das die beiden gesetzlichen Kassen starteten. Patienten soll damit künftig deutschlandweit bei der Suche nach einem geeigneten Arzt geholfen werden. [mehr]
-
Ärztezeitung, 3.5.:Prävention und Therapie könnten so manchen Diabetikerfuß retten - Diabetes ist Hauptursache der 60.000 Amputationen pro Jahr in Deutschland. Viele ließen sich mit Prävention und adäquater Therapie verhindern. Die Prophylaxe des diabetischen Fußsyndroms (DFS) ist von großer Bedeutung. Leider führt das Syndrom immer wieder zu Amputationen bei Diabetikern, weil die Patienten zu spät oder unzureichend behandelt worden sind. Betroffene werden dann häufig zum Pflegefall. [mehr]