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Vorsorge

Diabetesvorsorge


Der Diabetespass wichtiges Hilfsmittel zur Therapieüberwachung

Jeder Diabetiker sollte regelmäßig seinen Gesundheitszustand untersuchen (lassen). Eine wichtige Hilfe bietet der Diabetespass, der von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) herausgegeben wird.


DMP für Diabetes mellitus TYP-1


Diabetes-DMP: Abbildung aus "Hausarzt", Juli 2007 - für Vergrößerung Bild klicken

Seit Herbst 2006 gibt es ein strukturiertes Behandlungsprogramm (Disease Management Program, DMP) auch für Typ1-Diabetiker. Dieses Programm soll Folgeerkrankungen verhindern oder verringern. Die Umsetzung erfolgt durch die Kassenärztliche Vereinigung (KVB) in Bayern. Eine Teilnahme ist für den Patienten risikolos und kann jederzeit ohne Konsequenzen abgebrochen werden. Die Krankenkasssen honorieren eine Teilnahme meist dadurch, dass die Praxisgebühren (40 € pro Jahr) vollständig erlassen werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Hausarzt. Sie können nur gewinnen!


Vorsorgeuntesuchungen


Vorsorge: Organe - Nerven - Knochen

Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt eine Reihe von Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen, die auch vollständig von den Krankenkassen getragen werden.
Darüber hinaus bieten Krankenkassen noch zusätzliche kostenfreie Checks an. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Nutzen und Risiken.


Messgeräte auf Rezept


Blutzuckermessung: ein Muß für jeden verantwortungsvollen Diabetiker

Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte sind ein Muss für jeden verantwortungsvollen Diabetiker.
Gesetzlich Krankenversicherte sollten wissen, dass
ihnen 600 Blutzuckermessstreifen pro Quartal zustehen!
Falls vom Arzt per Rezept verschrieben, bezahlt die Krankenkasse Blutdruckmessgeräte!
Bestehen Sie darauf!


Richtig messen


Für Typ1 und Typ2: Blutzuckermessgerät - Insulinpen (erst messen dann spritzen)

Um Messfehler zu vermeiden, achten Sie auf Folgendes:
1. Hände sorgfältig waschen und gründlich abtrocknen
2. Der Code auf der Streifenpackung muss mit dem des Messgeräts übereinstimmen (sofern nicht selbstcodierend)
3. Bei jedem Stechen neue Lanzetten verwenden
4. Nach dem Einstich darf das Blut nicht herausgepresst werden
5. Die Teststreifenpackung nach der Entnahme wieder sorgfältig verschließen
6. Keine feuchten oder abgelaufenen Teststreifen verwenden
7. Die Funktion des Messgerätes und / oder der Teststreifen regelmäßig (z. B monatlich) mithilfe von Glukose-Kotrolllösung überprüfen