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Diabetesfolgeschäden |
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Nervenschädigung |
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Eine der häufigsten Erkrankungen bei männlichen Diabetikern isind Potenzstörungen (erektile Dysfunktion). Auslöser ist die diabetische Neuropathie. An ihr leiden bis zu 30 Prozent aller Diabetiker. Symptome sind Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle oder quälende Schmerzen in den Gliedern. Auch Impotenz kann eine Folge sein. |
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Gefäßschäden |
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Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) entsteht durch Ablagerungen in den Adern. Besonders Diabetiker sind aufgrund des gestörten Stoffwechsels davon betroffen. In der Folge kommt es zu Amputationen , vor allem der Zehen, Füße und Beine. Auch Herzinfarkt und Schlaganfall sind die Folgen. Die häufigste Todesursache bei Diabetikern sind Infarkte. |
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Herzinfarkt |
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Das Herzinfarktrisiko bei Diabetikern ist vier- bis sechsfach höher als bei Nichtdiabetikern. Drei Viertel der Diabetiker sterben an Herzinfarkt. |
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Schlaganfall |
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Für Diabetiker besteht ein vierfach höheres Risiko für Schlaganfälle als für Nichtdiabetiker. |
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Nierenschädigung |
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In Deutschland gibt es 17.000 neue Dialysepatienten pro Jahr. Diabetes ist die häufigste Ursache des chronischen Nierenversagens. Bis zu 25% der Patienten sterben an der Dialyse. Diabetesbedingte Nierenschäden können jedoch bei rechtzeitigem Erkennen durch einen Eiweißtest des Urins (Microalbuminurie) aufgehalten werden. Im Frühstadium sind diabetesbedingte Nierenschäden sogar rückbildbar. |
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Diabetische Retinopathie |
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Diabetes ist Ursache für 6.000 Erblindungen in Deutschland pro Jahr. |
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Diabetisches Fußsyndrom |
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Jährlich werden in Deutschland 27.000 diabetesbedingte Amputationen durchgeführt. Aufgrund von Durchblutungsstörungen und Nervenschäden entstehen oft entzündliche Geschwüre (Diabetisches Fußsyndrom). Bei Verschluß größerer Blutgefäße ist eine Amputation unumgänglich. |