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Newsarchiv

Dezember 2011

Diabetesgate, 30.12.: Diabetes im Alter - Therapie an den Menschen anpassen - Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen mit Diabetes stellt eine besondere Herausforderung für Ärzte, Angehörige und nicht zuletzt für den Erkrankten selbst dar. Als besonders problematisch erweist sich die optimale Blutzuckereinstellung im hohen Alter. Das hat mitunter verschiedene Gründe. [mehr]
oe24, 28.12.: 15 Minuten Bewegung verlängern das Leben - Wer sich pro Tag eine Viertelstunde bewegt, kann bis zu 3 Jahe länger leben. Treppen steigen, zum Bus laufen oder einfach nur abtanzen: Schon 15 Minuten Bewegung am Tag reichen offenbar, um unsere Lebenserwartung um drei Jahre zu verlängern. Dieses Mindestmaß an Bewegung senke bereits das Schlaganfallrisiko sowie das Risiko für Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes. Das erläutern die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). [mehr]
Diabetes Ratgeber, 27.12.: Osteoporose: Diabetes erhöht Risiko für Knochenbrüche - Die Zuckerkrankheit bedroht nicht nur Organe wie Herz und Nieren. Auch das Risiko für Knochenbrüche nimmt zu. Dass Diabetes "auf die Knochen" gehen und die Entwicklung einer Osteoporose fördern kann, wissen Forscher schon seit längerem. Das gilt sowohl für Typ-1- als auch für Typ-2-Diabetes. Die Gründe sind nicht restlos geklärt. Diskutiert werden unter anderem Störungen des Knochenstoffwechsels infolge von Durchblutungsstörungen, aber auch Effekte des Insulinmangels - denn Insulin senkt nicht nur den Blutzucker, sondern kann als "Wachstumshormon" auch die Knochenstruktur beeinflussen.[mehr]
CleanKids Magazin, Diabetes Ratgeber, 23.12.: Mutter werden mit Diabetes – Wichtige Tipps für zuckerkranke Frauen mit Babywunsch - Frauen mit Diabetes können heute mit großer Sicherheit gesunde Kinder zur Welt bringen. Sie sollten ihre Schwangerschaft aber gut planen, rät das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. So sollen sie die Pille erst abzusetzen, wenn der Langzeit-Blutzuckerwert (HbA1c), den jeder Diabetiker kennt, unter 7 Prozent liegt. Für Typ-2-Diabetikerinnen kann es sinnvoll sein, während der Schwangerschaft von Tabletten auf Insulin umzusteigen. Werden sie gleichzeitig gegen Bluthochdruck behandelt, was bei der Zuckerkrankheit relativ häufig der Fall ist, muss eventuell auch diese Therapie angepasst werden. Deshalb soll der Kinderwunsch nicht nur mit dem Frauenarzt, sondern auch mit dem Hausarzt besprochen werden. Ansonsten möglichst gesund zu leben ist natürlich gerade für die Schwangerschaft wichtig: Also Finger weg von Zigaretten und Alkohol, regelmäßige Bewegung und runter mit dem Gewicht. [mehr]
DiabSite/DDG, 22.12.: Neue Nationale Versorgungsleitlinie Diabetische Neuropathie - Von den hierzulande über sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus entwickeln etwa 30 Prozent eine Neuropathie. Die mit der Nervenschädigung einhergehenden Beschwerden sind vielfältig: Sie reichen von Schmerzen an Füßen und Beinen, dem Verlust von Druck- und Schmerzempfinden, Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden, wie Pulsrasen und Schwindel bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen. Hinzu kommen aber auch Durchfälle und Verstopfung, Störungen am Harntrakt und auch sexuelle Störungen wie erektile Dysfunktion. Frühzeitig erkannt und richtig behandelt, können schwerwiegende Folgen wie Amputationen an den unteren Extremitäten zu einem großen Teil vermieden werden. [mehr]
DocCheck News, 19.12.: Antikörper Screening bei Typ 1 Diabetes - Schwerwiegende bis lebensbedrohliche Komplikationen bei Manifestation von Typ 1 Diabetes mellitus wie die Ketoazidose treten seltener auf, wenn die Autoimmunerkrankung mit Hilfe eines Antikörper Screenings frühzeitig erkannt wird. Dies beweisen neueste Auswertungen der Beobachtungsstudie BABYDIAB: Bei Kindern aus Risikofamilien, die regelmäßig auf Inselautoantikörper untersucht wurden, trat bei Manifestation der Erkrankung etwa zehnmal seltener eine Ketoazidose auf als bei Kindern, die nicht an dem Risikoscreening teilgenommen hatten. Inselautoantikörper richten sich gegen Bestandteile der Insulin produzierenden Betazellen und weisen auf eine Entstehung von Typ 1 Diabetes hin. [mehr]
Ratgeber gesund, 16.12.: Diabetes Typ 2: Bewegung ist die beste Medizin - Typ-2-Diabetiker können ihre Blutzuckerwerte durch Bewegung deutlich verbessern. Eine gute halbe Stunde Aktivität am Stück senkt den Blutzucker bis zu 17 Stunden lang. Für Diabetiker sicherlich ein starkes Argument, (endlich) mehr Bewegung in ihr Leben zu bringen. Wie es gelingt, mehr Aktivität in den Alltag zu integrieren, zeigt unser 3-Stufen-Plan. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 15.12.: Test auf Diabetes in der Schwangerschaft wird Kassenleistung - Schwangere Frauen haben künftig Anspruch auf einen Test auf Schwangerschaftsdiabetes auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung. Bis zu 20 Prozent aller Schwangeren weisen Störungen des Zuckerstoffwechsels auf. Mindestens ein Viertel der Betroffenen erkrankt während der Schwangerschaft an Diabetes – einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Dieser erhöht das Risiko für Frühgeburten, aber auch für Stoffwechselprobleme der Mutter. Zwar bessert sich der Blutzucker nach der Geburt meist wieder. Die betroffenen Frauen haben jedoch ein stark erhöhtes Risiko, im Verlauf der folgenden Jahre an Typ-2-Diabetes zu erkranken. [mehr]
Focus Online / dpa, 10.12.: Koalition will kommendes Jahr Praxisgebühr überprüfen - Die schwarz-gelbe Koalition will im kommenden Jahr die Praxisgebühr reformieren, da sie die erhoffte Steuerungswirkung hin zu weniger Arztbesuchen verfehlt hat. Allerdings liegen die Vorstellungen von Union und FDP noch auseinander: In der FDP will man über mehr Eigenverantwortung der Krankenversicherten eine Reduzierung der Arztbesuche erreichen, in der Union über eine Gebühr pro Arztbesuch. Laut «Bild»-Zeitung wäre möglich, statt der zehn Euro pro Quartal künftig bei jedem Arztbesuch eine Gebühr zu erheben.
DiabSite/DiabetesDE, 9.12.: Lebkuchen und Co. in Maßen auch mit Diabetes genießen - Am kommenden Sonntag brennt die dritte Kerze auf dem Adventskranz, in zwei Wochen ist Heiligabend. Advent und Weihnachten sind die Zeit der köstlichen Schlemmereien: Lebkuchen, Plätzchen, Dominosteine und Co. verführen schon seit September zum Kauf. Die Weihnachtsmärkte locken mit Glühwein, gebrannten Mandeln, Maronen und Bratwurst. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 müssen darauf nicht verzichten. Sie sollten diese Spezialitäten jedoch nur in Maßen verzehren und auf die Menge der Kohlenhydrate achten; bei Übergewicht auch auf den Fettgehalt. diabetesDE bietet alternative Adventsrezepte und eine Liste mit Broteinheiten zu beliebten Köstlichkeiten an. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 6.12.: Langwirkendes Insulin für Kleinkinder zugelassen - Das langwirksamen Insulinanalogon Detemirist nach einer Entscheidung der EU-Kommission künftig bereits für Kinder ab zwei Jahren zugelassenBislang war das langwirkende Insulinanalogon Detemir für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren zugelassen. Die Europäische Kommission folgte jetzt einem Votum der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), die Zulassung des Insulins für Kleinkinder ab zwei Jahren zu erweitern. Insulin Detemir ist damit das einzige Basalinsulin-Analogon, das bei so jungen Patienten eingesetzt werden kann. [mehr]
Ärztezeitung, 5.12.: Bayern: 52 Ärzte verlieren DMP-Genehmigung - In Bayern haben 52 Haus- und Fachärzte ihre Genehmigung zur Teilnahme an der Diabetesvereinbarung oder am DMP Diabetes verloren. Grund: Am 1. Juli sind höhere Strukturvoraussetzungen für diabetologisch besonders qualifizierte Ärzte in Kraft getreten. Das hat die stellvertretende Vorsitzende der KV Bayerns (KVB), Dr. Ilka Enger, bei der Vertreterversammlung berichtet. Die Versorgung sei regional dennoch sichergestellt. Bei den Anforderungen für die Diabetesberaterinnen habe man sich mit den Kassen auf eine vorübergehende Abmilderung der Strukturvoraussetzungen geeinigt und die geforderte Mindest-Wochenarbeitszeit gesenkt.
Apotheken Umschau, 2.12.: Stevia: Die gesunde Alternative zu Zucker? - Die Europäische Kommission hat den Süßstoff in der EU zugelassen, nachdem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Pflanze bescheinigt hat. Ab 2. Dezember 2011 ist das Süßungsmittel damit auch in Deutschland erlaubt und darf – in einem bestimmten Rahmen – alkoholfreien Getränken, Joghurt, Müsli, Schokolade und anderen Süßigkeiten zugesetzt werden. Der Süßstoff Steviolglycosid wird als E 960 auf den Lebensmittelverpackungen gekennzeichnet sein und ist je nach Verarbeitung zwischen 40 und 300 Mal süßer als Zucker. Ist damit die lang ersehnte Lösung für alle Menschen mit Übergewicht und Diabetes gekommen? Oder ist die Vermarktung des in Südamerika beheimateten Süßkrauts nur ein Riesen-Coup für die Lebensmittelindustrie? [mehr]

November 2011

ptext.net, 29.11.: Droht Diabetikern ein Fahrverbot in den EU-Ländern? - Die Bundesrepublik Österreich hat als erster Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft eine Einschränkung der Lenkberechtigung für Diabetiker per Gesetz erlassen und weitere EU-Staaten wollen dem österreichischen Beispiel folgen. Dort gilt ab dem Monat Oktober 2011, dass Diabetikern die Lenkberechtigung nur mehr befristet erteilt bzw. belassen wird. Für Diabetiker, die durch Insulin bzw. andere blutzuckersenkende Medikamente behandelt werden, gilt ab dem 1. Oktober 2011 folgende Gesetzesänderung (Führerscheingesetz-Gesundheitsverordnung): „Zuckerkranken darf eine Lenkberechtigung nur nach einer befürwortenden fachärztlichen Stellungnahme erteilt oder belassen werden, aus der insbesondere auch hervorgeht, dass der Diabetiker die mit Hypoglykämie verbundenen Risiken versteht und seinen Zustand angemessen beherrscht. [mehr]
Ärztezeitung, 29.11.: Wenige Diabetiker kriegen ihr Fett weg - Licht und Schatten bei der Versorgung von Typ-2-Diabetikern: Immer mehr Erkrankte kommen dem Zielblutdruck nahe, doch nur wenige schaffen es, richtig abzuspecken. Die medizinische Versorgung von Diabetikern hat sich deutlich verbessert: So erreichen etwa heute mehr Diabetiker den Zielblutdruck als noch vor zehn Jahren. Auf der Basis bevölkerungsrepräsentativer Studien in der Region Augsburg (KORA) wurde die Qualität der primärmedizinischen Versorgung von Patienten mit Typ-2-Diabetes verglichen. Die Ergebnisqualität wurde etwa anhand der Werte für Blutzucker, Blutdruck, LDL und BMI beurteilt. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 25.11.: Je mehr Medikamente, desto schwächer die Potenz - Die Einnahme vieler Medikamente verstärkt bei Männern Potenzprobleme. Nicht nur Vorerkrankungen und ein ungesunder Lebensstil schaden der Männlichkeit, sondern auch ein "Zuviel" an Medikamenten. Je mehr Arzneimittel ein Mann einnimmt, umso stärker leidet darunter seine Potenz. Diesen Zusammenhang brachte eine Auswertung der Gesundheitsdaten von rund 37.700 Männern im Alter von 45 bis 69 Jahren an den Tag. Die Männer gaben in einer Befragung Urologen vom Los Angeles Medical Center (Kalifornien, USA) Auskunft darüber, an welchen Erkrankungen sie litten, welche Medikamente sie einnahmen, und ob sie Erektionsprobleme hatten. [mehr]
Ärztezeitung, 23.11.: München prescht bei Diabetes-Forschung voran - Mit dem neugegründeten Diabetes Research Department (DRD) will das Helmholtz Zentrum München eine führende Rolle in der deutschen Diabetesforschung übernehmen. Bei der Eröffnung des Zentrums, in dem verschiedene wissenschaftliche Disziplinen von der Grundlagenforschung bis zur Klinik zusammenarbeiten werden, erklärte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, in diesem Bereich der biomedizinischen Diabetesforschung, deren Ergebnisse etwa zehn Prozent der Bevölkerung betreffen, werde die Zukunft des Landes gestaltet. [mehr]
Ärztezeitung, 18.11.: Patienten fordern Gespräche auf Augenhöhe - Viele Ärzte unterschätzen die Bedeutung des ArztPatienten-Gesprächs. Sie nehmen sich oft zu wenig Zeit oder hören nicht richtig zu. Vor allem Diabetes-Patienten fordern mehr Einfühlungsvermögen, ergab eine Diskussion in Dresden. Die größten Defizite bei Ärzten gibt es bei der Kommunikation mit den Patienten. Zu diesem Schluss kamen Ärzte- und Patientenvertreter bei der jüngst von der Sächsischen Landesärztekammer veranstalteten Podiums- und Lehrveranstaltung "Das Risiko der Kommunikation", bei der es unter anderem um die Frage ging, welchen Beitrag ein Arzt-Patienten-Gespräch zum Genesungsprozess leisten [mehr]
Diabetes Ratgeber, 15.11.: Stevia-Zulassung: Ein Süßstoff mit Zukunft - Ab Dezember ist der natürliche Süßstoff aus der Stevia-Pflanze in Europa zugelassen. Doch die EU-Vorgaben setzen Lebensmittel-Herstellern noch enge Grenzen. Der Wunderstoff ist vielfach süßer als Zucker, natürlich gewachsen und auch noch kalorienfrei: Ab 3. Dezember ist Süßstoff aus der Süßpflanze Stevia in Europa zugelassen. Dann dürfen nach einer Entscheidung der EU-Kommission Lebensmittel in den Handel kommen, die mit Steviolglykosiden gesüßt wurden. [mehr]
Stern.de, 14.11.: Immer mehr Kinder haben die Zuckerkrankheit - An der Ausbreitung von Diabetes bei Kindern in Industrienationen ist nicht nur Übergewicht schuld, sondern auch eine fehlgeleitete Stimulation des Immunsystems. Das erklärt der Diabetologe Michael Hummel im Interview zum Welt-Diabetes-Tag am 14. November. [mehr]
Stern.de, 12.11.: Immunsuppressiva verzögern TYP1-Diabetes - Immunsuppressiva greifen gezielt in den Immunhaushalt eines Menschen ein und sollen den Krankheitsverlauf von Typ-1-Diabetes verzögern. Am Freitag und Samstag findet die Herbsttagung der Deutschen Diabetesgesellschaft in Berlin statt, wo sich Experten über die neuesten Erkenntnisse zur Zuckerkrankheit austauschen. [mehr]
Ärztezeitung, 10.11.: Diabetes: Künftig Tränen statt Blut zum Zucker messen - In Tränenflüssigkeit lässt sich offenbar der Blutzucker eines Diabetikers bestimmen, berichten US-Forscher von der University of Michigan (Analytical Chemistry 2011; 83: 8341). Sie haben einen elektrochemischen Sensor entwickelt, mit dem sich der Zuckergehalt in Tränen messen lässt. Auch konnten die Wissenschaftler zeigen, dass der Zuckergehalt in den Tränen auch die Schwankungen des Blutzuckers eines Menschen abbildet. Das Gerät könnte Diabetikern künftig Stiche mit der Lanzette in die Fingerkuppe zur Gewinnung von Blut ersparen. Viele Diabetiker müssen sich zum Beispiel bei intensivierter Insulintherapie mehrmals täglich stechen.
Net Tribune, 10.11.: Wunsch-Kaiserschnitt hat Nachteile für Mutter und Kind - Ein sogenannter Wunsch-Kaiserschnitt hat nach Expertenansicht Nachteile für Mutter und Kind: Werde ein Kaiserschnitt durchgeführt, ohne dass zuvor die Wehen eingesetzt hätten, sei die Wahrscheinlichkeit größer, dass das Baby Atemschwierigkeiten habe oder eine Infektion erleide, sagte der Leiter der Geburtshilfeabteilung des Universitätsklinikums Frankfurt am Main, Frank Louwen, am Donnerstag auf dapd-Anfrage. Auch habe das Kind ein höheres Risiko, später an Diabetes zu erkranken. Die Mutter gehe das Risiko einer Operation ein. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 9.11.: Demenzkranke Diabetiker brauchen besondere Therapie - Erkranken Diabetiker zusätzlich an einer Alzheimer-Demenz, wird die Therapie oft zu einer besonderen Herausforderung. Mit fortschreitendem Lebensalter steigt nicht nur das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Auch die Alzheimer-Demenz zählt zu den alterstypischen Krankheiten. Für Ärzte entsteht eine besonders schwierige Situation, wenn beide Leiden zusammentreffen – was in Pflegeeinrichtungen häufig der Fall ist. [mehr]
PR-Sozial/dts, 6.11.: Diabetes bei Säugetieren mit Lichttherapie behandelt – An einer neuen Lichttherapie zur Behandlung von Diabetes, die eines Tages das Spritzen von Insulin ersetzen könnte, arbeiten Basler Forscher. Wie das Nachrichtenmagazin “Focus” meldet, wurde Mäusen ein blutzuckersteuerndes Gen eingeschleust, das sich durch blaues Licht aktivieren lässt. Nachdem die Tiere einer Lichtquelle ausgesetzt wurden, produzierten sie das Hormon Insulin, das den Blutzucker senkt.[mehr]
Ärzteblatt, 3.11.: Deutsche Diabetes Gesellschaft zertifiziert Fußbehandlungseinrichtungen - Auf ihre Zertifizierung von spezialisierten Fußbehandlungseinrichtungen hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft hingewiesen. Vor allem bei Diabetikern, deren Blutzuckerspiegel über viele Jahre schlecht eingestellt ist, besteht die Gefahr, dass sie ein „diabetisches Fußsyndrom“ entwickeln. Ursache für die schlecht heilenden Wunden an Füßen und Beinen sind Schäden an den dort verlaufenden Nerven.[mehr]
Diabetes Ratgeber, 2.11.: Typ 1 und Typ 2 sind die bekanntesten, aber längst nicht die einzigen Diabetesformen. Welche gibt es noch? - Genetische Defekte können zu verschiedenen Diabetesformen führen. Die Diagnose schien sonnenklar. 65 Jahre alt, erhöhte Zuckerwerte: eindeutig ein Typ-2-Diabetes. Schwester R., Missionsdominikanerin im Kloster Strahlfeld, bekam von ihrem Arzt blutzuckersenkende Tabletten verordnet. Wie so üblich bei neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes. Denn dieser lässt sich mit Medikamenten, die die Insulinproduktion anregen oder die Insulinempfindlichkeit verbessern, meist gut in den Griff bekommen – anders als der viel seltenere Typ-1-Diabetes, bei dem die Betroffenen von Anfang an Insulin spritzen müssen, weil ihr Körper keines mehr herstellt. [mehr]
Berliner Morgenpost, 1.11.: Bluthochdruck – die unterschätzte Krankheit - Vor allem im Winter leiden viele Menschen an der Kreislaufstörung. Und oft ignorieren sie die Gefahr von Schlaganfall und Herzinfarkt. Egon Braun (Name geändert) merkt sofort, dass es dieses Mal ernst ist. Kopfschmerzattacken hat der pensionierte Polizeibeamte zwar schon seit vielen Jahren, aber an diesem Morgen ist da mehr als nur der dumpfe Schmerz in seiner Schläfe. Die rechte Gesichtshälfte fühlt sich seltsam taub an und seinen Arm kann er kaum bewegen. Panik treibt ihm den Schweiß auf die Stirn, denn die Symptome kommen ihm bekannt vor. Erst vor einem halben Jahr erlitt sein alter Schulfreund einen Schlaganfall – und der hatte sehr ähnliche Symptome beschrieben. [mehr]

Oktober 2011

DocCheck News, 31.10.: Mit Sport gegen Diabetes - Mit Sport und körperlicher Tätigkeit lässt sich die verbreitete Erkrankung Diabetes lindern, da damit die Produktion von Insulin erhöht wird. Forscher sind nun auf den hormonellen Regelkreis gestoßen, der für diesen Mechanismus verantwortlich ist. Von Diabetes sind heute weltweit 366 Mio. Menschen betroffen. An dieser Krankheit stirbt alle sieben Sekunden ein Patient, im Jahr sind es 4,6 Mio. Menschen. Diabetes ist bedingt durch eine fortschreitende Abnahme der Insulinproduktion im Körper, die, wenn der Patient übergewichtig ist, wegen des erhöhten Bedarfs nicht mehr ausreicht. Schon länger ist bekannt, dass körperliche Tätigkeit den Diabetes Typ 2, seine häufigste Form, vorbeugen und therapieren kann. Die genauen Mechanismen dazu konnten jetzt erstmals durch die Forschungsgruppe um Prof. Marc Donath von Universität und Universitätsspital Basel beschrieben werden. [mehr]
Ärztezeitung, 28.10.: Diabetes erhöht Risiko für zweiten Schlaganfall - Diabetiker haben nicht nur ein stark erhöhtes Schlaganfallrisiko. Nach dem Apoplex kommt es besonders häufig zu einem Rezidiv. Aber nicht nur das: Auch das Risiko für einen Herzinfarkt ist dann um zwei Drittel höher als bei Insult-Patienten ohne Typ-2-Diabetes. Doch auch nach einem ersten zerebralen Insult oder einer TIA müssen sich besonders Typ-2-Diabetiker vor weiteren kardiovaskulären Ereignissen fürchten. Das bestätigt nun die Auswertung von Daten einer großen Statin-Studie an der ünber 4700 Personen teilgenommen hatten. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 27.10.: Zuckerkrank durch Vitamin-D-Mangel - Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das berichten deutsche Forscher. Das vor allem als "Knochenhormon" bekannte Vitamin D sorgt nicht nur für ein stabiles Skelett. Es schützt, wie Studien in den vergangenen Jahren immer wieder zeigten, auch vor Diabetes mellitus vom Typ 2. Diesen Zusammenhang bestätigen jetzt Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums in München nach einer Studie, die sie gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Diabetes Zentrums Düsseldorf und der Universität Ulm durchgeführt hatten. [mehr]
Diabetesgate, 23.10.: Bei Diabetes gegen Grippe-Viren und Pneumokokken-Bakterien impfen lassen - Diabetiker sollten sich jährlich gegen Grippe und Pneumokokken impfen lassen. Dies empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO). Denn: „Wer unter einer chronischen Herz-Kreislauf-, Atemwegs- oder einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus leidet, hat ein erhöhtes Risiko, an einer Grippe zu erkranken“, erläutert Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und Chefarzt des Diabetes-Zentrums am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück. [mehr]
Ärztezeitung, 21.10.: Asthmazentrum ruft zur Grippeimpfung auf - Jetzt im Herbst und im Winter treten wieder verstärkt Grippeinfektionen auf. Vor allem Patienten mit chronischen Atemwegsleiden und ältere Menschen, bei denen es durch eine Grippe zu schweren Komplikationen kommen kann, sollten sich impfen lassen. Auch Diabetiker zählen zur Risikogruppe. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 21.10.: HbA1c-Wert? Jeder Dritte Diabetiker kennt ihn nicht - Dabei liefert dieser Blutzucker-Langzeitwert wichtige Informationen über den Therapieerfolg. 33 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes kennen ihren eigenen HbA1c-Wert nicht. Das ist das Ergebnis einer Fragebogenaktion des Unternehmens Novo Nordisk zusammen mit der Deutschen Diabetes-Stiftung. [mehr]Curado, 16.10.: Fünf Botschaften für den Weltdiabetestag 2011 - Am 14. November ist es wieder soweit: Unter dem Motto „Handeln Sie jetzt!“ steht der Weltdiabetestag 2011. Fünf zentrale Botschaften sind dabei im Vordergrund:
Diabetes tötet weltweit eine Person alle acht Sekunden, vier Mio. Menschen pro Jahr.
Diabetes unterscheidet nicht: alle Altersklassen jeglicher Herkunft sind betroffen.
Diabetes kann aus ökonomischer Sicht nicht länger ignoriert werden: Bei vier Mio. Leben pro Jahr und einer Mio. Amputationen pro Jahr gehen Mio. beim Einkommen und Produktivität verloren.
Lebensrettende Unterstützung durch Schulung, Medizin und Technologie sollte ein Recht und kein Privileg sein. [mehr]
Wähle die Gesundheit: Fordere gesundes Essen und eine gesunde Umwelt, bleibe aktiv, ernähre dich gesund. Du kannst den Unterschied selbst machen.
Doccheck, 14.10.: Diabetes-Signal bei Typ1-Diabetes: Epigenetische Veränderungen - Forscher haben nachgewiesen, dass der Entwicklung der Typ 1 Diabetes mellitus epigenetische Veränderungen vorausgehen, in diesem Fall chemische Abänderungen an den Grundbausteinen der Erbsubstanz einer Zelle. „Deutliche Konsequenzen für Prävention und Therapie dieser Erkrankung“ erwartet deshalb der Endokrinologe Professor Bernhard Böhm von der Universität Ulm, gemeinsam mit Wissenschaftlern der Queen Mary University London und des University College London verantwortlich für die publizierte Arbeit. Demnach steht fest, dass das sogenannte Methylierungsmuster der Erbsubstanz bestimmter Blutzellen bereits in der prädiabetischen Phase auf eine krankheitsspezifische Art und Weise verändert ist, also vor dem eigentlichen Ausbruch der Erkrankung. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgt die Veränderung bereits im Mutterleib“, sagt Böhm, der diese Frage jetzt in Zusammenarbeit mit schwedischen Kollegen weiter untersuchen will. „Klar ist aber, dass die Krankheit sehr lange zurückliegende Wurzeln hat.“ [mehr]
Meldung.org, 10.10.: Die GlucoMetrix AG hat Kurz- und Langzeit-Analoginsuline entwickelt - Die GlucoMetrix AG ist künftig in der Lage, das gerade benötigte Insulin je nach Marktbedarf zu konfigurieren: Durch unterschiedliche Formulierungen, also Zusätze von bestimmten Stoffen in der fertigen Arzneimittelmischung, kann die GlucoMetrix AG sowohl ein Normal-Insulin als auch ein Basal-Insulin anbieten. [mehr]
Ärztezeitung, 8.10.: Schlechtes HbA1c bei langem Hocken vor dem Bildschirm - Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes ist der HbA1c-Wert um so schlechter, je mehr Stunden sie täglich vor Fernsehen oder Computer verbringen. Weitere signifikante Risikofaktoren für die glykämische Kontrolle sind die Krankheitsdauer und der sozioökonomische Status. Dagegen hat die sportliche Aktivität keinen Einfluss. Das berichten Forscher der Charité Berlin (Diabetes Care 2011; online 16. September). Für ihre Studie hatten sie per Fragebogen bei den 296 Teilnehmern im Durchschnittsalter von knapp 14 Jahren Angaben zu Medienkonsum, Sport und sozialen Umständen erhoben, klinische Daten und Blutzuckerwerte gesammelt. [mehr]
Augsburger Allgemeine, 6.10.: Essen wie die Höhlenmenschen: Steinzeit-Diät ist beliebt - Sind ist nicht unumstritten, findet aber trotzdem zunehmend Fans. Immer mehr Menschen setzen auf die Steinzeit-Diät, um abzunehmen. Bei der Steinzeit-Diät werden nur Nahrungsmittel gegessen, von denen sich bereits unsere steinzeitlichen Vorfahren ernährten, bevor sie sesshaft wurden. Aus Getreide gewonnenes Essen, Zucker oder Alkohol sind demnach ebenso tabu wie Milchprodukte. Stattdessen gibt es frisches Obst, Eier und jede Menge Fleisch. [mehr]
Curado / Diabetes Ratgeber, 5.10.: Diabetes Typ 1: Lebenserwartung steigt - Die Lebenserwartung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 ist aufgrund stetig verbesserter Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Sie liegt mittlerweile fast auf dem Niveau der Allgemeinbevölkerung, wie das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” unter Berufung auf amerikanische Forscher berichtet. [mehr]
Deutsches Ärzteblatt, 4.10.: Zivilisations­krankheiten bremsen Wirtschaftswachstum - Herz-Kreislauf-Leiden, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes und Krebs machen in den 53 Ländern der WHO-Region Europa 77 Prozent der Krankheitslast aus und sind die Ursache für 86 Prozent aller Todesfälle. Weltweit sind sie für 63 Prozent der 57 Millionen Todesfälle verantwortlich, wie der Global Status Report der WHO zeigt. [mehr]
QualiMedic, 4.10.: Diabetiker: Führerschein zukünftig nur nach Gutachten? - EU-Richtlinien fordern verkehrsmedizinische Untersuchung - Menschen mit Diabetes mellitus müssen bei einem Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis künftig möglicherweise ein medizinisches Gutachten vorlegen. Denn die EU-Führerscheinrichtlinien werden bis 2013 in nationales Recht umgesetzt: Unter Umständen fordert die Fahrerlaubnisbehörde EU-Bürger dann dazu auf, eine gutachterliche Stellungnahme eines Facharztes mit verkehrsmedizinischer Qualifikation vorzulegen.[mehr]
Curado / Diabetes Ratgeber, 2.10.: Wein: Ein wahres Wundermittel oder schädlich für uns? - Was für ein berauschendes Farbenfest bietet uns zurzeit der Herbst. Da hat man Lust spazieren zu gehen und abends, wenn es kühler wird, einzukehren und ein leckeres Glas Wein zu trinken. Wein soll ja obendrein ein wahres Wundermittel für die Gesundheit sein, behaupten nicht nur Winzer, sondern auch Wissenschaftler. [mehr]
Welt Online, 1.10.: Dänemark führt Fettsteuer ein – Hamsterkäufe - Seit einem Monat werden in Ungarn ungesunde Nahrungsmittel zusätzlich besteuert, jetzt ziehen die Dänen mit einer Fettsteuer nach. Mit Folgen für die Verbraucher. Dänemark hat eine Steuer auf Fette in Nahrungsmitteln eingeführt. Egal, ob sie in Butter, Milch, Fleisch, Pizzen oder Fertiggerichten stecken – seit Samstag werden pro Kilogramm gesättigte Fettsäuren 16 Kronen (2,15 Euro) fällig. Die Maßnahme soll die Bevölkerung des Landes davon abhalten, zu viel der als ungesund verschrieenen Fette zu essen. Die Dänen reagierten mit Hamstereinkäufen, während der dänische Industrieverband einen "bürokratischen Albtraum" beklagt. [mehr]
Ärztezeitung, 1.10.: Das Pankreaskarzinom hat nach wie vor eine schlechte Prognose - trotz der Fortschritte in der Krebschirurgie und trotz der Verbesserungen in der medikamentösen Behandlung. Der Grund dafür: Das Pankreas-Ca wird oft zu spät entdeckt. - Leitsymptome für eine Tumorlokalisation im Pankreaskopf sind meist ein schmerzloser Ikterus und/oder persistierende Oberbauch- und Rückenschmerzen, oft in Verbindung mit Gewichtsverlust. "Kommen die Patienten allein wegen der Ikteruszeichen zum Arzt, haben sie Glück, denn das Tumorleiden ist oft noch nicht so weit fortgeschritten", sagt Professor Jens Werner, Leiter der Sektion Pankreaschirurgie am Europäischen Pankreaszentrum in Heidelberg. [mehr]

September 2011

Diabetes Ratgeber, 29.9.: DMP's: Diabetes-Experten weisen Kritik zurück - Der Nutzen von Chroniker-Programmen (Disease Management Programmen, kurz: DMP) sei noch nicht ausreichend bewiesen – so das Ergebnis eines Fachkongresses des Bundesversicherungsamtes. Diabetes-Experten sind anderer MeinungPatienten mit Diabetes mellitus vom Typ 1 oder 2 können sich bei ihrem Arzt in ein Chroniker-Programm (Disease-Management-Programm, DMP) einschreiben. Das bedeutet unter anderem: Sie haben Anspruch auf eine Diabetes-Schulung, regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen und eine Therapie nach den Behandlungs-Leitlinien der Fachgesellschaften. Die DMP's sollen so dazu beitragen, dass die Zahl der Diabetes-Folgekrankheiten wie etwa Herzinfarkt, Nierenversagen oder Fußprobleme zurückgeht. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 26.9.: Weniger Netzhautschäden bei Typ-1-Diabetes - Eine erfreuliche Tendenz: In den vergangen Jahren hat die Zahl schwerer Netzhautschäden bei Menschen mit Typ-1-Diabetes abgenommen [mehr]
Deutschlandfunk, 25.9.: Sport statt Insulin - Noch immer haben viele Diabetiker Angst davor Sport zu treiben. Durch ein Marathon-Projekt an der Deutschen Sporthochschule soll gezeigt werden, dass das Training einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Diabetikern haben kann und viele Ängste unbegründet sind.[mehr]
Ärzteblatt.de, 23.9.: Deutsche Diabetes Gesellschaft warnt vor Rationierung - Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht die Versorgungsqualität von Diabetespatienten in Deutschland gefährdet. „Menschen mit Diabetes Typ 2 und einer gestörten Nierenfunktion steht ein neues Medikament nicht zur Verfügung, weil die herstellenden Pharmafirmen es aufgrund bürokratischer Hürden nicht auf den Markt bringen“, kritisierte die Fachgesellschaft. [mehr]
DiabSite/DDB, 17.9.: Deutscher Diabetiker Bund klagt gegen G-BA - DDB-Bundesvorsitzender Dieter Möhler bei Demo An der Behandlung von Menschen mit Diabetes wird weiter rigoros gespart. In nur einem Jahr hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) drei Beschlüsse gefasst, die Verordnungseinschränkungen bzw. -ausschlüsse für Typ-2-Diabetiker zur Folge hatten: Analoginsuline, Glitazone und Harn- sowie Blutzuckerteststreifen werden von den Kassen nicht mehr oder nur noch in Ausnahmen bezahlt. Bei allen drei G-BA-Entscheidungen sieht sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Rechtsanwalt Dieter Möhler, massiv übergangen: In den einzelnen Verfahren hatte er sich für ergänzende Therapiehinweise eingesetzt, die nicht berücksichtigt wurden. Jetzt ist er vor das zuständige Landessozialgericht gezogen. [mehr]
na Presseportal, 15.9.: Diabetischer Fuß in Netzwerken besser versorgt; Kassenvertreter empfehlen Ausbau der Netzwerkversorgung - Je enger die Vernetzung zwischen Ärzten, Pflege, speziellen Fußpflegern (Podologen) und orthopädischen Schuhmachern - desto besser und effizienter die Patientenversorgung. Zu diesem Schluss kamen am Samstag mehr als 175 Vertreter Deutscher Fußnetze, die sich auf dem "7. Nationalen Workshop Netzwerke Diabetischer Fuß" auf Einladung der AG Netzwerke der AG Fuß der Deutschen Diabetesgesellschaft getroffen hatten. Vertreter der Krankenkassen, die Verträge mit Netzwerken abgeschlossen haben, empfehlen den Leistungserbringern, den erfolgreichen Weg weiter zu gehen und sich, wie etwa in Nordrhein, zu funktionsfähigen Fußnetzen zusammenschließen. [mehr]
Life PR, 12.9.: Erster implantierbarer kontinuierlicher Glukose-Sensor, der bei Diabetikern präzise Messergebnisse liefert Ergebnisse einer SMSI-Studie zeigen eine Genauigkeit von 96,8% - Sensors for Medicine and Science, Inc. (SMSI) teilte heute mit, dass eine humane Pilotstudie zu seinem komplett implantierbaren kontinuierlichen Glukose-Sensor erstmals bei einem Biosensor eine hohe Genauigkeit erbracht hat. Die Daten zeigten mit 77,6% bzw. 19,2% der Daten, die auf die A- und B-Regionen der Error-Grid-Analyse entfielen, eine hohe Genauigkeit in der Bestimmung der Glukosewerte. Die mittlere absolute relative Differenz betrug 12,2%. Die Ergebnisse stützen auch Vorhaben, den Sensor für eine Dauer von mehr als sechs Monaten zu implantieren. [mehr]
Gesundheit adhoc, 9.9.: Blutzuckerwerte senken - mit ballaststoffreicher Ernährung - Übergewicht stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar; Folgeerkrankungen können unter anderem Herz- und Kreislaufprobleme und Diabetes 2 sein. Will man also etwas für seine Gesundheit tun und abnehmen, kann man dies zum Beispiel mit einer Hochprotein-Diät, also einer eiweißreichen Ernährung, tun und dabei gleich auch noch seine Blutfettwerte senken: Da ist man gesundheitlich doch auf der sicheren Seite! Oder? Es gibt Hinweise in klinischen Studien der letzten Jahre, dass eine stark proteinhaltige Ernährung das Risiko, an Diabetes zu erkranken, erhöhen kann. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen erzielt dagegen eine genau entgegengesetzte Wirkung. [mehr]
Diabetes Ratgeber /na presseportal, 5.9.: Verhindert GABA Typ-1-Diabetes? Der Nerven-Botenstoff besserte bei Mäusen die Zuckerkrankheit - Der Neurotransmitter GABA dient im Gehirn der Kommunikation von Nervenzellen. Mit Diabetes hat er eigentlich nichts zu tun. Aber wird er Mäusen einmal wöchentlich verabreicht, schützt er diese vor Typ-1-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Diese Form der Stoffwechselkrankheit beruht auf dem Fehlen des Hormons Insulin, das Zucker in die Zellen transportiert. Bei bereits erkrankten Tieren erholten sich die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse wieder. Studien sollen nun zeigen, ob der Nervenbotenstoff auch beim Menschen Typ-1-Diabetes verhindern oder bessern kann. [mehr]
FAZ, 4.9.: Ein neues Diabetes-Medikament, aber nicht für die Deutschen - Der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim und sein amerikanischer Partner Eli Lilly werden ihr neues orales Antidiabetikum Trajenta mit dem Wirkstoff Linagliptin Patienten in Deutschland vorerst nicht zur Verfügung stellen. Sie fürchten, keinen auskömmlichen Preis zu erzielen. Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit dem sogenannten Amnog-Prozess zur Bewertung neuer Arzneimittel. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 2.9.: Pumpe bei Typ-2-Diabetes? Insulinpumpen können in Einzelfällen auch für Typ-2-Diabetiker infrage kommen, zum Beispiel bei ausgeprägter Insulinresistenz- In erster Linie kommt eine Insulinpumpe für Typ-1-Diabetiker infrage, bei denen die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert. Bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern ist das Problem dagegen, zumindest in den ersten Jahren der Erkrankung, ein anderes: Das Insulin kann seine Aufgabe, den Zucker aus dem Blut in die Körperzellen zu schleusen, nicht mehr richtig erfüllen, weil die Zellen insulinunempfindlich geworden sind. [mehr]
Legal Tribune, 2.9.: Schwerbehinderung wegen Diabetes bei täglich vier Spritzen - Wann ein Grad der Behinderung (GdB) von 50 und damit eine Schwerbehinderung für an Diabetes erkrankte Menschen gerechtfertigt ist, entschied das LSG Rheinland-Pfalz in einem am Freitag veröffentlichen Urteil. Voraussetzungen sind mindestens vier Injektionen jeden Tag und erhebliche Einschnitte in der Lebensführung. [mehr]
Freie Presse, 1.9.: Blutzucker im Urlaub häufiger messen. Mit etwas Vorbereitung sind die meisten Reiseziele für Diabetiker kein Problem - Radfahren in den Alpen, Sonnenbaden am Ostseestrand, Klettern in den Rocky Mountains oder die Donau rauf und runter mit einem Kreuzfahrtschiff - die Vorstellungen von einem perfekten Sommerurlaub sind so verschieden wie die Urlauber selbst. Aber viele Menschen mit Diabetes verzichten noch immer auf ihren Traumurlaub, aus Angst, die Blutzuckerwerte könnten auf der Reise entgleisen. Sie machen sich Sorgen wegen des ungewohnten Klimas und des fremden Essens, wollen keine Durchfallerkrankung oder etwa eine Verletzung am Fuß riskieren, ohne den vertrauten Arzt in der Nähe zu wissen. "Diese Sorgen sind absolut verständlich, aber unnötig", sagt Professor Andreas Fritsche, Diabetologe, Leiter der Ernährungsmedizin und Prävention am Universitätsklinikum Tübingen und Pressesprecher der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG).[mehr]

August 2011

Diabetes-Ratgeber, 25.8.: Unterzucker bei Typ-2-Diabetes: Was erhöht das Risiko? - Jeder zehnte Typ-2-Diabetiker hat einmal im Jahr eine Unterzuckerung. Besonders häufig trifft es Patienten, die Sulfonylharnstoffpräparate einnehmen. Dass Unterzuckerungen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht selten sind – und dass die Art der Therapie das Risiko stark beeinflusst – ist nichts Neues. Derzeit untersuchen Forscher in einer großen Studie ("DiaRegis") mit 3.808 Teilnehmern genauer, was das Risiko für eine Hypoglykämie beeinflusst.Eine erste Auswertung, deren Ergebnisse kürzlich veröffentlicht wurden, ergab, dass knapp elf Prozent der Teilnehmer in den 12 Monaten vor Studienbeginn mindestens eine Unterzuckerung gehabt hatten. [mehr]
Ärzteblatt, 25.8.: Blutzuckerkontrolle muss besser werden - Vier von fünf Diabetikern in Deutschland messen regelmäßig ihren Blutzucker. Den Messungen fehlt aber oft Struktur, und die Daten werden nicht ausreichend für die Therapie genutzt, belegt eine repräsentative Umfrage. Für den "Diabetes Management Report Deutschland 2010" wurden im vergangenen Jahr 1004 Diabetiker (13 Prozent Typ 1 und 84 Prozent Typ 2) zur Blutzuckerselbstkontrolle (BZSK) befragt, berichtet Professor Theodor Koschinsky aus Düsseldorf [mehr]
Ärzteblatt, 24.8.: Nationale Versorgungsleitlinie zur diabetischen Neuropathie erschienen - Mit einer neuen Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) zur Neuropathie hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin das vierte NVL-Modul zu Diabetes im Erwachsenenalter fertiggestellt. Bereits erschienen sind NVLs zu Fußkomplikationen, Retinopathie und Nephropathie. Nervenschädigungen sind eine häufige Folgeerkrankung des Diabetes und betreffen Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Nachweislich sind die Betroffenen besonders gefährdet, Fußkomplikationen zu entwickeln oder an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Schmerzhafte Neuropathien können zudem die Lebensqualität der Betroffenen bedeutend einschränken.[mehr]
Ärzteblatt, 23.8.: DMP Typ-1-Diabetes entspricht Stand der Wissenschaft - Das Chronikerprogramm (Disease Management Programm, DMP) zum Typ-1-Diabetes entspricht weitgehend den Empfehlungen der aktuellen Leitlinien zum Thema. Das berichtet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einer Leitlinienrecherche zum Thema. Die IQWiG-Wissenschaftler untersuchten insgesamt 23 deutsche und internationale Leitlinien, die Empfehlungen zur Behandlung von Typ-1-Diabetes enthalten. [mehr]
na Presseportal/Diabetes-Ratgeber, 22.8.: Insulin zur Extrawurst? Diabetiker müssen umdenken: Auch Fett und Eiweiß erhöhen manchmal den BlutzuckerBaierbrunn (ots) - Typ-1-Diabetiker regulieren ihren Blutzucker, indem sie zu jeder Mahlzeit Insulin spritzen. Wieviel, das legen sie selbstständig fest. Dabei achten sie vor allem auf den Kohlenhydratgehalt. Denn Fett und Eiweiß beeinflussen den Zucker gewöhnlich nicht. Was nicht immer stimmt, wie das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" berichtet. Denn auch Fett und Eiweiß können den Blutzucker steigen lassen - wenn auch deutlich langsamer und nicht bei jedem Diabetiker gleichermaßen. Wer nach fett- und eiweißreichen Mahlzeiten Probleme mit dem Blutzuckerspiegel hat, kann davon profitieren, wenn er nach einer speziellen Formel - der FPE-Methode - auch den Fett- und Eiweißgehalt seiner Nahrung mit Insulin abdeckt. [mehr]
Diabetesgate/Diabetes-Ratgeber,16.8.: Arteriosklerose-Risiko: auch bei Typ-1-Diabetikern hoch - Eine amerikanische Studie liefert den Beweis, dass auch junge Menschen mit Typ-1-Diabetes vom Risiko für eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) nicht verschont sind. Damit widerspricht das Untersuchungsergebnis der bisherigen Annahme, dass Arteriosklerose in erster Linie bei Typ-2-Diabetikern auftritt. Diese oft als "Alterszucker" bezeichnete Diabetesform geht häufig mit Bluthochdruck, schlechten Cholesterinwerten und Fettleibigkeit einher, die ihrerseits Gift für die Gefäße sind. Typ-1-Diabetes hingegen ist jene Form der Zuckerkrankheit, welche die Folge einer Fehlsteuerung des körpereigenen Immunsystems ist. [mehr]
Ärztezeitung, 16.8.: Abspecken bei Diabetes bringt die Lust zurück - Wenn adipöse Männer mit Typ-2-Diabetes ihr Gewicht verringern, wirkt sich das auch günstig auf die erektile Funktion und die Libido aus, wie eine australische Studie ergeben hat. An der einjährigen Studie haben 31 adipöse Typ-2-Diabetiker im mittleren Alter von knapp 60 Jahren teilgenommen (J Sex Med 2011, online 5. August). Der BMI lag bei den Männern über 30 und der Bauchumfang über 102 cm. In einer Diätphase wurden die Patienten dabei acht Wochen lang entweder auf eine Mahlzeitenaustausch-Diät mit 900 Kcal täglich gesetzt, oder sie reduzierten ihre Nahrungsenergieaufnahme mit einer proteinreichen sowie fett- und kohlenhydratarmen Kost um täglich 600 Kcal. [mehr]
Ärztezeitung, 15.8.: Neue Leitlinie Gestationsdiabetes - Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die "Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Gestationsdiabetes mellitus (GDM)" vorgelegt. Darin wurden Informationen und Empfehlungen zu Epidemiologie, Folgen, Screening, Diagnostik, und Therapie zusammengestellt, einschließlich Hinweisen zu Ernährung, Kalorienbedarf und Sport sowie zur Schulung von Schwangeren und zur geburtsmedizinischen Betreuung und Nachsorge. [mehr]
Diabetes-Ratgeber, 12.8.: Hackerangriff auf Insulinpumpen: Kein Grund zu Panik- Nicht nur Fernseher und Garagentore, auch medizinische Geräte wie Insulinpumpen lassen sich per Fernbedienung steuern. Macht sie das anfällig für Manipulationen? Das fragte sich der amerikanische Sicherheitsexperte Jerome Radcliffe, selbst Diabetiker und Pumpenträger.Der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press zufolge gelang es ihm, eine Funksteuerung für seine Insulinpumpe zu konstruieren, mit der sich die Pumpe genauso bedienen lässt, wie mit der dazugehörigen Fernbedienung. Seinen Glukosesensor, ein Gerät, das den Zuckergehalt im Gewebe misst, konnte er dazu bringen, einen falschen Wert anzuzeigen. [mehr]
PKV, 11.8.: Diabetes: Heilung von Diabetes Typ II ohne Medikamente - In Deutschland leiden rund zehn Prozent der Erwachsenen unter Diabetes, der Hauptteil unter der dem Diabetes-Typ II. Bislang galten Medikamente als Therapieansatz Nummer 1. Experten der Newcastle University haben mit einer aktuellen Studie allerdings gezeigt, dass es auch andere Möglichkeiten zur Therapie von Diabetes Typ II – eine mehrwöchige Diät. Kern der Studie war eine deutliche Reduzierung der täglich aufgenommenen Energiemenge. Den medizinischen Hintergrund erläuterte Roy Taylor, Leiter der Studie, im Fachmagazin „Diabetologia“. Diabetes vom Typ II ist – anders als der Typ I – nicht auf eine angeborene Störung der Insulinproduktion zurückzuführen. Im Gegenteil, viele Patienten erwerben die Stoffwechselerkrankung erst im Lauf ihres Lebens – durch eine ungesunde Ernährung in Kombination mit Bewegungsmangel. [mehr]
na Presseportal/Diabetes-Ratgeber, 9.8.: Diabetiker sollen Niedrigdruck vermeiden - Acht von zehn Diabetikern haben erhöhte Blutdruckwerte. Um Folgeschäden wie einen Herzinfarkt zu vermeiden, ist eine effektive Blutdruck-Therapie sehr wichtig. Doch sollten Zuckerkranke dabei nicht übers Ziel hinausschießen. Lange Zeit wurde ihnen empfohlen, Blutdruckwerte unter 130/80 anzustreben. Nun raten die europäische Diabetes-Fachgesellschaften, den Blutdruck eher in einem Bereich zwischen 130/80 und 140/85 zu halten, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Der Grund ist, dass viele Diabetiker Herzprobleme haben. Zu niedrige Blutdruckwerte, wie sie bei einer intensiven medikamentösen Therapie auftreten können, erhöhen bei ihnen womöglich das Risiko für einen Herzinfarkt, weil die Herzkranzgefäße nicht mehr ausreichend durchblutet werden. [mehr]
Diabetes-Ratgeber, 8.8.: IQWiG bezweifelt Nutzen guter Blutzuckerwerte - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat darauf hingewiesen, dass der Nutzen einer blutzuckersenkenden Therapie mit dem Ziel möglichst normaler Werte bei Typ-2-Diabetes nicht bewiesen ist – Experten der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und von diabetesDE widersprechen. [mehr]
Diabetes-Ratgeber, 5.8.: Diabetes-Zubehör sicher entsorgen. Wie Sie Pen-Kanülen und Lanzetten sicher entsorgen – und was direkt in die Tonne darf - Werfen Sie Ihre gebrauchten Pennadeln oder Lanzetten einfach in den Müll? Keine gute Idee. Auch wenn Sie selbst den Beutel nur mit spitzen Fingern anfassen – denken Sie an Ihre Nachbarn und Mitbewohner. Die können sich beim Versuch, einen Beutel in die überquellende Gemeinschaftstonne zu stopfen, schnell blutige Finger holen. "Um sich und andere vor Verletzungen zu schützen, sollte man stacheligen Diabetesmüll in einem stichfesten Behälter sammeln und dann wegwerfen", sagt Apotheker Oliver Müller aus Bietigheim. [mehr]

Juli 2011

Diabetes Ratgeber, 29.7.: Intensive Insulintherapie: Nutzen bei Typ-2-Diabetes bezweifelt - Unbestritten ist die Senkung erhöhter Blutzuckerwerte von entscheidender Bedeutung, um Folgekrankheiten eines Typ-2-Diabetes zu verhindern. Doch wie weit soll man dabei gehen? Eine neue Studie wirft Fragen auf. [mehr]
Heilpraxisnet.de, 28.7.: Zahlreiche Risikofaktoren verursachen Diabetes - Ungesunde Ernährung, Übergewicht und mangelnde Bewegung galten bis vor kurzem als die wesentlichen Ursachen der Diabetes. Doch mittlerweile haben unzählige Studien belegt, dass die sogenannte Zuckerkrankheit weit komplexer ist, als ursprünglich angenommen. Übergewicht und Bewegungsmangel sind demnach nur zwei von zahlreichen Risikofaktoren, die eine Diabetes-Erkrankung bedingen können. [mehr]
Ärzte Zeitung online, 28.7.: Kassen bekommen Watschen vom Bundesversicherungsamt - Sie machen gravierende Fehler bei Klinikabrechnungen oder verhalten sich, wie bei Versicherten der City BKK, "dreist und zynisch": Das Bundesversicherungsamt liest in seinem Tätigkeitsbericht einigen Krankenkassen kräftig die Leviten. Die Krankenkassen sollten nach Ansicht des Bundesversicherungsamtes (BVA) bei Klinikabrechnungen genauer hinsehen. Durch eine gezielte Überprüfung der Abrechnungen nach diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) könnten die Kassen ein beträchtliches Einsparvolumen realisieren, schreibt das Amt in seinem Tätigkeitsbericht für 2010. [mehr]
DiabetesDE / Curado, 27.7.: 27. Juli 1921 markiert Meilenstein in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1, vor 90 Jahren Insulin erstmals isoliert und erfolgreich angewendet - In Deutschland leben circa sieben Millionen diagnostizierte Menschen mit Diabetes mellitus. 2004 wurden etwa 1,9 Millionen Diabetiker in Deutschland mit Insulin behandelt, darunter alle Menschen mit Diabetes Typ 1. Ihre Bauchspeicheldrüse bildet im Gegensatz zu der gesunder Menschen kein eigenes Insulin, für sie ist die Behandlung daher unverzichtbar. [mehr]
City News, 27.7.: Auch "ein bisschen Zucker" muss behandelt werden - Auch scheinbar leichte Diabetesfälle müssen so früh wie möglich behandelt werden. Das betont der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN). Schulungen sollen Patienten im Umgang mit Diabetes helfen. Besonders wichtig ist der "Gesundheits-Check" für Personen ab 35 Jahren. [mehr]
Finanznachrichten / Diabetes Ratgeber, 23.7.: Schwer berechenbares Bier / Was Diabetiker beachten müssen, die gern mal ein Bier trinken - Bier enthält Kohlenhydrate - Diabetiker müssten deshalb eigentlich ihre Insulindosis anpassen. Bei geringen Mengen Bier, etwa ein bis zwei kleinen Gläsern, sei das aber nicht nötig, erklärt Dr. Astrid Tombek, Ernährungswissenschaftlerin am Diabetes Zentrum Mergentheim im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Der Grund: Alkohol senkt den Blutzucker. Größere Mengen Bier könnten individuell sehr unterschiedliche Wirkungen auf den Blutzucker entfalten. Die Expertin rät in diesem Fall, den Blutzucker vor dem Biergenuss zu messen und die Insulindosis so anzupassen, "dass der Zielwert um mindesten 50 mg/dl (2,78 mmol/l) über dem regulären Wert liegt".[mehr]
Business-Panorama, 20.7.: Ramadan , Fasten trotz Diabetes - In der muslimischen Fastenzeit wird von Sonnenaufgang bis -untergang auf Essen und Trinken komplett verzichtet. Nach dem Koran müssen chronisch Kranke dies nicht zwangsläufig tun. Nur gesunde Erwachsene sind nach dem Koran verpflichtet, im anstehenden Fastenmonat Ramadan (1. August bis 30. August) zu fasten. Aber auch viele Diabetiker muslimischen Glaubens möchten nicht auf die enthaltsame Zeit verzichten. Doch fasten sollten sie nur unter ärztlicher Begleitung, denn der Verzicht auf Essen und Trinken von Sonnenaufgang bis -untergang kann bei Menschen mit Diabetes zu gesundheitlichen Problemen wie Stoffwechselentgleisungen führen. [mehr]
Ärztezeitung, 18.7.: Diabetes: Bescheinigungen für Reisen nötig - Der Planungsaufwand einer Reise ist für Diabetes-Patienten zwar höher als bei gesunden Menschen. Grundsätzlich sind bei Diabetes aber auch Fernreisen möglich, betont der Diabetes-Dachverband diabetesDE.Für den Transport der Diabetes-Medikamente sollten die Patienten bei Flugreisen eine Bescheinigung dabei haben, darin sollten auch mitgeführte Spritzen, Pens, Ampullen und Insulin berücksichtigt sein. [mehr]
Ärztezeitung , 8.7.: Diabetes-Experte widerspricht IQWiG - Das IQWiG stellt in einem aktuellen Bericht den Nutzen einer normnahen Blutzuckereinstellung bei Typ-2-Diabetes infrage. Es gibt jedoch durchaus Studiendaten, die für solche Blutzuckerwerte besonders bei jüngeren Patienten mit frischer Diabetes-Manifestation sprechen. "Nutzen einer normnahen Blutzuckersenkung bleibt unklar." - Mit diesen Worten hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) eine Mitteilung zu seinem aktuellen Bericht überschrieben. In Studien seien als Nutzen einer solchen strengen Blutzuckereinstellung lediglich weniger "nicht tödliche" Herzinfarkte belegt worden, die aber mit häufigeren Hypoglykämien erkauft wurden, so das Institut. Im Grunde ist diese Betrachtungsweise nicht neu, sie muss aber ergänzt werden. [mehr]
diabetes-gate, 7.7.: DDG zertifiziert Behandlungseinrichtungen für Diabetiker - Leitliniengerechte Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken und Praxen erhöht die Versorgungsqualität der Patienten – insbesondere bei chronischen Krankheiten wie Diabetes. Die Leitlinien beschreiben Diagnose- und Therapieoptionen, geben Empfehlungen für Behandlungsabläufe und -strukturen. In spezialisierten Kliniken und Praxen können sich Patienten darauf verlassen, dass sie nach Leitlinien behandelt werden. [mehr]
kobinet, 6.7.: Diabetes: Männer und Frauen ticken anders. - Männer und Frauen mit Diabetes brauchen unterschiedliche Angebote in ihrer Rehabilitation und Nachsorge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover und der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr-Ahrweiler, einem Haus der Deutschen Rentenversicherung. 411 Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 waren in die Studie einbezogen. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede in der körperlichen, seelischen und sozialen Situation bei den Geschlechtern. So hatten die 105 beteiligten Frauen mehr Übergewicht, eine höhere psychosoziale Belastung und eine ungleich schlechtere Berufssituation: insgesamt eine "bedrückende sozialmedizinische Situation", fassten die Forscher zusammen. [mehr]

Juni 2011

relevant, 30.6.: Exenatide 1x wöchentlich jetzt bei Typ 2 Diabetes zugelassen - Für Menschen mit Typ 2 Diabetes steht ab dem 1. September 2011 eine neue Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung: Exenatide 1x wöchentlich (Produktname Bydureon®). Es ist das erste und einzige Antidiabetikum, das nur noch einmal in der Woche verabreicht wird. Dank einer innova-tiven Technologie, die den Wirkstoff in sogenannte Microsphere-Kügelchen einschließt, wird Exenatide gleichmäßig freigesetzt. Dies kann zu einer kontinuierlichen Wirkung und somit zu einer überzeugen-den Blutzuckersenkung mit geringem Unterzuckerungsrisiko bei guter Verträglichkeit führen.[mehr]
Ärztezeitung, 28.6.: Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern deutlich gestiegen - In den vergangenen Jahrzehnten sind bei ihnen im Schnitt 15 Lebensjahre hinzugekommen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Patienten mit zwischen 1965 und 1980 diagnostizierten Diabetes betrug 68,8 Jahre. Eine Gruppe von US-Forschern um Dr. Rachel G. Miller hat auf der Grundlage von Daten der "Pittsburgh Epidemiology of Diabetes Complications (EDC) Study" die Verbesserung der Lebenserwartung in Abhängigkeit vom Jahr, in dem der Typ-1-Diabetes im Kindesalter diagnostiziert worden war, quantifiziert . [mehr]
Ärztezeitung, 26.6.: Neu entdeckter Typ-2-Diabetes? Erste Therapie ist Ernährungsumstellung! - Bei Patienten mit kürzlich entdecktem Typ-2-Diabetes stehen Änderungen des Lebensstils am Beginn der Behandlung. Vorrangig sollte dabei eine Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten angestrebt werden. Eine Steigerung der körperlichen Aktivität als zusätzliche Lebensstil-Änderung scheint dagegen in dieser Phase zumindest zur Verbesserung des Glukosestoffwechsels nicht wesentlich beizutragen. Zu diesem Ergebnis gelangen britische Forscher in einer jetzt beim Kongress der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) vorgestellten Vergleichsstudie. In dieser Studie sind knapp 600 Patienten, bei denen in den vorangegangenen Monaten ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert worden war, drei Gruppen zugeteilt worden. Für eine Gruppe war die übliche Betreuung (usual care) inklusive Ernährungsberatung zu Beginn und danach alle sechs Monate vorgesehen. [mehr]
Gesundial News, 24.6.: Tipps für Diabetiker auf Fernreisen - Die Landesvertretung Bayern der Techniker Krankenkasse (TK) rät allen insulinpflichtigen Diabetikern, die ihre Spritzen, Lanzetten und andere Utensilien zur notwendigen Behandlung mit in den Urlaub nehmen müssen, sich die Notwendigkeit unbedingt von einem Arzt bescheinigen zu lassen, da es ansonsten zu Schwierigkeiten bei der Flughafen-Kontrolle oder ausländischen Zollbehörden kommen kann. [mehr]
Pharmazeutische Zeitung, 23.6.: Exenatide: EU-Zulassung für Diabetes-Wochenspritze - Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat einer neuen Formulierung des Antidiabetikums Exenatide die Zulassung erteilt. Als Bydureon® muss der GLP-1-Rezeptor-Agonist nur einmal wöchentlich gespritzt werden. Bereits seit 2007 hat Hersteller Lilly Exenatide als Byetta® am Markt, das jedoch zweimal täglich verabreicht werden muss. Bydureon wird voraussichtlich ab September in Deutschland verfügbar sein, hieß es auf einer Pressekonferenz von Lilly in Berlin. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 22.6.: DMP-Patienten sind gesünder – und sparen den Kassen auf Dauer Geld - Diabetiker, die an einem DMP (Disease Management Programm, auch “Chroniker Programm”) teilnehmen, profitieren mehrfach: Ihre Lebenserwartung steigt; Herz und Nieren bleiben länger gesund. Das berichtet das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” unter Berufung auf eine Studie der Barmer Krankenversicherung. Einen Vorteil hat auch die Kasse: Auf Dauer sinken ihre Ausgaben um rund 330 Euro pro DMP-Teilnehmer und Jahr.
T-online, 21.6.: Pankreatitis trifft nicht nur Alkoholiker - Es beginnt mit heftigen Schmerzen und Übelkeit und kann schwere Organschäden nach sich ziehen: Eine Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die jedes Jahr bis zu 80.000 Deutsche trifft. Landläufig wird sie als Trinkerleiden bezeichnet, doch die häufigste Ursache liegt woanders: Vor allem die akute Pankreatitis wird meist durch Gallensteine hervorgerufen. Sieben Fakten, die jeder kennen sollte.
academics.de, 20.6.: "Bleiben meine Kinder gesund?" - Neues zu familiärem Risiko bei Typ 1 Diabetes - Die Vorhersagbarkeit von Typ 1 Diabetes bei Kindern und Jugendlichen wird mittels genetischer und immunologischer Verfahren zunehmend besser. Insbesondere Kinder mit familiärem Risiko für Typ 1 Diabetes profitieren von solchen Untersuchungen. Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr: Typ 1 Diabetes gehört in Deutschland zu der häufigsten Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Dem Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2011 zu folge leben derzeit etwa 15.000 (bis 14 Jahre) von ihnen in Deutschland. Jährlich kommen zwischen 2.100 und 2.300 Neuerkrankungen hinzu. Auch sind die betroffenen Kinder zum Zeitpunkt des Ausbruchs immer jünger. Man erwartet, dass sich die Zahl der Neuerkrankungen bis zum Jahre 2020 bei den unter 5-jährigen sogar noch verdoppelt. [mehr]
ptext.de, 7.6.: INSIGHT Health zum Insulinverbrauch in Deutschland: Auffälligkeiten in der Insulin-Medikation beschreiben Handlungsbedarf - In einer aktuellen Versorgungsanalyse des Informationsdienstleisters INSIGHT Health zeigen sich erhebliche regionale Unterschiede in der ambulanten Verordnung von Insulin. Bei insgesamt 11,9 Millionen Insulin-Verordnungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit 171 Insulin-Verordnungen pro 1.000 GKV-Versicherte abgerechnet. Den Spitzenwert erreicht die Region der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Mecklenburg-Vorpommern mit 294 Verordnungen pro 1.000 Versicherte. Auch die anderen neuen Bundesländer liegen deutlich über dem Schnitt (245-280 Verordnungen/1.000 Versicherte). Die geringste Verordnungsdichte verzeichnen die KV-Regionen Bayerns und Baden-Württembergs mit jeweils rund 130 Verordnungen pro 1.000 Versicherte [mehr]
Diabetes Ratgeber 7.6.: Diabetes in der Schwangerschaft vorbeugen - Frauen, die nach der ersten Schwangerschaft mehr als sechs Kilo zunehmen, haben während der nächsten Schwangerschaft ein deutlich erhöhtes Diabetes-Risiko. Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 20.000 Frauen während ihrer Schwangerschaft an Diabetes – einem sogenannten Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes. Sowohl für die Mutter als auch für das Kind bergen die erhöhten Blutzuckerspiegel, werden sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, erhebliche Risiken. [mehr]
Ärztezeitung, 6.6.: Hypoglykämien erhöhen kardiovaskuläres Risiko - Hypoglykämien sind nicht nur als akute Komplikation des Diabetes gefürchtet. Sie tragen maßgeblich auch zum langfristig erhöhten kardiovaskulären Risiko der Typ 2-Diabetiker bei. Rund fünf Prozent der Klinikeinweisungen in Deutschland gehen auf Arzneimittelnebenwirkungen zurück. Bei Diabetikern stehen dabei Hypoglykämien an vorderster Stelle. Sie bringen die Patienten nicht selten sogar auf die Intensivstation, [mehr]
Openpresse, 5.6.: Adipositas: Patienten mit Schlauchmagen nehmen ca. 70 Prozent Gewicht ab - Wenn der Magen nur noch so groß wie ein Schlauch ist, verspürt der Mensch zwangsläufig eher ein Sättigungsgefühl - und nimmt ab. Für adipöse Patienten, die krankhaft fettleibig sind, kann diese Operation eine nahezu lebensrettende Maßnahme sein. [mehr]
DiabSite, 5.6.: OneTouch Verio Pro: Blutzuckermessgerät mit Trenderkennung für die Diabetestherapie, entwickelt für die Bedürfnisse von Insulinpatienten, die regelmäßig eigene Entscheidungen zur Insulinanpassung treffen - OneTouch Verio Pro Um Hypoglykämien zu vermeiden, halten 50 Prozent der Patienten mit intensivierter konventioneller Insulintherapie (ICT) ihre Blutzuckerwerte bewusst über dem Therapieziel. Hierdurch können sie jedoch nicht von den gesundheitlichen Vorteilen konstant normnaher Blutzuckerwerte profitieren. "Es ist wichtig, eine gute Blutzuckereinstellung mit möglichst wenigen Schwankungen zu erreichen", betont auch Dr. Hans-Martin Reuter, niedergelassener Diabetologe aus Jena. Das neue codierfreie Blutzuckermesssystem OneTouch® Verio® Pro bietet Diabetespatienten Messgenauigkeit da, wo es darauf ankommt – bei niedrigen und hohen Blutzuckerwerten und überall dazwischen. [mehr]

Mai 2011

DiabSite, 30.5.: Mut zur Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes lohnt sich - Insulin spritzen bei Diabetes "Wenn Sie nicht abnehmen und sich mehr bewegen, müssen Sie bald Insulin spritzen!" Viele Typ-2-Diabetiker, die zunächst mit einer Diät und Tabletten behandelt werden, kennen diese "Drohung". Trotzdem zögern Patienten und Ärzte die Behandlung mit Insulin oft viel zu lange hinaus. Dabei ist die Scheu vor der Insulintherapie meist unbegründet, wie eine Umfrage auf dem unabhängigen Diabetes-Portal DiabSite (www.diabsite.de) bestätigt. Rückblickend beurteilten die meisten Befragten ihre Umstellung auf eine Insulintherapie positiv. [mehr]
curado.de, 25.5.: Gesundheitsministerium bestätigt GBA-Entscheid zur Einschränkung der Verordnungsfähigkeit von Harn- und Blutzuckerteststreifen - Wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gestern mitteilte, hat das Bundesgesundheitsministerium dem Beschluss des G-BA, die Erstattung der Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Diabetes Typ 2 ohne Insulin aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen herauszunehmen, nicht widersprochen. Damit tritt der Beschluss nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger ab 1. Oktober 2011 in Kraft: Teststreifen sind zukünftig nur noch im Ausnahmefall verschreibungsfähig. [mehr]
curado.de, 23.5.: Jugendliche mit Diabetes Typ 1 altersgerecht zur Therapie motivieren - Jährlich erkranken etwa 2500 Kinder und Jugendliche in Deutschland neu an Diabetes Typ 1. Ist die Stoffwechsellage bei Patienten im Kindesalter meist gut, verschlechtert sie sich häufig mit Eintritt in die Pubertät. Ursachen sind neben hormonellen Veränderungen die abnehmende Motivation für die extrem Disziplin fordernde Insulintherapie. Dies führt zu Konflikten mit Eltern, aber auch zu Spannungen beim Termin in der Diabetesambulanz. [mehr]
Deutsche Diabetes Stiftung, 19.5.: Praxisstudie "SPIELEND MEHR BEWEGEN" für Typ2-Diabetiker - Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag. Jetzt bietet eine neue Praxisstudie die Gelegenheit: Ein 30-minütiges Trainingsprogramm auf einer Spielkonsole motiviert zu täglicher Bewegung, ermöglicht die Kontrolle über Ihre Fortschritte beim Abnehmen und bringt zudem jede Menge Spaß. Machen Sie mit – verlieren können Sie nur an Gewicht. Weitere Informationen und Teilnahmekriterien erfahren Sie hier. [mehr]
idw, DDG, 17.5.: DDG: Aus für umstrittene Stammzellklinik - Das umstrittene XCell-Center, das seit zwei Jahren Diabetiker und andere schwerkranke Patienten mit körpereigenen Stammzellen behandelt, kann seine Dienste in Deutschland nicht länger anbieten. Ab sofort stoppt die Bezirksregierung Köln in Absprache mit dem NRW-Gesundheitsministerium die Aktivitäten des Unternehmens mittels einer Untersagungsverfügung. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE begrüßen diese Entwicklung. [mehr]
Ärztezeitung, 16.5.: Diabetes-Früherkennung über HbA1c - Acht bis zehn Jahre dauert es im Mittel, bis ein Typ-2- Diabetes bei Betroffenen erkannt wird. Das Screening bei Verdacht ist daher zu intensivieren. Der HbA1c hat den Vorteil, dass er sich in einer einzigen Blutprobe unabhängig von Tageszeit und Mahlzeiten bestimmen lässt. Die Spezifität eines HbA1c von 6,5 Prozent ist nach Studiendaten groß genug, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann. Die Sensitivität eines HbA1c unter 5,7 Prozent ist groß genug, dass damit der Ausschluss der Diagnose Diabetes möglich ist. Damit eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum. [mehr]
Pharmazeutische Zeitung, 16.5.: Diabetes: Pankreaskrebs durch Exenatide? - Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) berichtet über zwei neue Fälle von Pankreaskarzinomen unter Einnahme des Antidiabetikums Exenatide (ByettaTM). In einer Drug-Safety-Mail stellt die AkdÄ zwei Patientenfälle vor, bei denen im vergangenen Jahr ein Pankreaskarzinom auftrat. Die bösartige Erkrankung entwickelte sich jeweils innerhalb eines Jahres nach Therapiebeginn mit Exenatide. Beide Patienten hatten zuvor relativ viel Gewicht verloren – eine in der Regel gewünschte Nebenwirkung des Inkretinmimetikums. [mehr]
Stiftung Warentest, 13.5.: Bluthochdruck: Infos am Welt Hypertonie Tag - In Deutschland leiden mehr als 20 Millionen Menschen an Bluthochdruck. Das bedeutet zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Daher sollte jeder (besonders Diabetiker, Anmerkung der Redaktion) seine Blutdruckwerte kennen. Wer sie noch nicht weiß, hat am 17. Mai, dem „Welt Hypertonie Tag“ viel Gelegenheit, sie kennenzulernen. [mehr]
Finanznachrichten.de, Diabetes Ratgeber, 13.5..: Einmal-Pumpen für Diabetiker / Ein Wegwerfprodukt sucht in Deutschland einen Markt - Insulinpumpen sind in der Diabetes-Therapie längst etabliert. In Deutschland tragen rund 40 000 Zuckerkranke ein solches Gerät, vor allem Typ-1-Diabetiker. Nun kommt aus den USA eine Neuerung: Die Dreitagepumpe zum Wegwerfen. Sie ist so groß wie ein flaches halbes Ei, wird auf die Haut geklebt und spritzt das Insulin direkt unter die Haut - ohne einen Katheter wie bei herkömmlichen Geräten. Die Patch-Pumpe gilt als wasserfest und soll für Sportler besonders geeignet sein. Nach drei Tagen wird sie entsorgt und durch eine neue Patch-Pumpe ersetzt. [mehr]
Ärztezeitung, 10.5.: Sicherheit für Diabetiker beim Training im Fitnessstudio - Die Arbeitsgemeinschaft "Diabetes und Sport" hat mit dem TÜV Rheinland Zertifikate für Sportstudios entwickelt, in denen Diabetiker sicher trainieren können. Bei Hans Lauber war es ganz knapp. Sein ungesunder Lebensstil und der dauernde Stress in seinem Job als Marketing-Direktor bei Pro7 - der langjährige Typ 2 Diabetiker stand kurz davor, sich täglich Insulin spritzen zu müssen. Sein Arzt stellte ihn vor die Alternative: Entweder müsse er täglich Medikamente nehmen, um seine Krankheit in den Griff zu bekommen, oder er fange an, Sport zu treiben. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 4.5.: Die meisten Zuckerkranken bekommen Teststreifen nicht mehr auf Rezept - Wer Typ-2-Diabetiker ist und kein Insulin spritzt, muss seine Teststreifen künftig selber zahlen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen. Nur in speziellen Situationen, etwa bei einer "instabilen Stoffwechsellage" durch weitere Krankheiten oder bei erhöhtem Unterzucker-Risiko, kann vorübergehend eine begrenzte Zahl Teststreifen verordnet werden. Von der Neuregelung, gegen die Experten und Patienten im Vorfeld heftig protestierten, sind knapp fünf Millionen Diabetiker betroffen.
AFP, 3.5.: Millionen Versicherte können ihre Ärzte bewerten - Die rund 30 Millionen Versicherten der AOK und Barmer GEK können ihre Ärzte künftig im Internet bewerteten. Die anonymen Beurteilungen fließen in ein Online-Portal ein, das die beiden gesetzlichen Kassen starteten. Patienten soll damit künftig deutschlandweit bei der Suche nach einem geeigneten Arzt geholfen werden. [mehr]
Ärztezeitung, 3.5.:Prävention und Therapie könnten so manchen Diabetikerfuß retten - Diabetes ist Hauptursache der 60.000 Amputationen pro Jahr in Deutschland. Viele ließen sich mit Prävention und adäquater Therapie verhindern. Die Prophylaxe des diabetischen Fußsyndroms (DFS) ist von großer Bedeutung. Leider führt das Syndrom immer wieder zu Amputationen bei Diabetikern, weil die Patienten zu spät oder unzureichend behandelt worden sind. Betroffene werden dann häufig zum Pflegefall. [mehr]

April 2011

presse-kostenlos.de, 27.4.: Neue Leitlinie für Schwangerschaftsdiabetes - Die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes soll verlässlicher werden. Mit der Veröffentlichung einer neuen Leitlinie für Gestationsdiabetes soll die Feststellung dieser Erkrankung verlässlicher werden. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) geben in der Leitlinie vor, dass die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes nur noch mit Blut aus der Vene gestellt werden darf. Untersuchungen mit Blut aus dem Finger sind für die Diagnose nicht länger erlaubt. [mehr]
Deutscher Diabetiker Bund, 27.4.: DDB fordert demokratische Patientenbeteiligung im G-BA - Die Verfahren und Entscheidungswege des Gemeinsamen Bundesausschusses sollen transparenter und die Beteiligungsrechte überprüft werden. Das sieht das Eckpunktepapier für das neue Versorgungsgesetz vor. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) begrüßt diese Pläne ausdrücklich. Bei den laufenden Beratungen zum Gesetz dürfe man aber nicht automatisch von einem Konsens aller Patientenvertreter im G-BA ausgehen, warnt der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 26.4.: Asthmatiker bekommen öfter Typ2-Diabetes - Rund sieben Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Asthma bronchiale. Die Zahl der Betroffenen liegt damit fast auf gleicher Höhe wie die der Diabetes-Patienten. Jetzt bestätigten US-Forscher, was schon seit längerem vermutet wird: Asthma erhöht auch das Risiko für die Zuckerkrankheit. Einer Studie zufolge, die auf der Jahrestagung amerikanischer Asthma-Experten präsentiert wurde, haben Asthmatiker ein rund doppelt so hohes Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, wie Nicht-Asthmatiker. Daneben ist auch ihr Risiko erhöht, Rheuma und chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu bekommen.[mehr]
1A Krankenversicherung, 20.4.: Zu niedriger Blutzuckerwert schadet der Gesundheit - Die Senkung des Blutzuckerspiegels bei Diabetes Typ-II- Patienten ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Doch wie US-Wissenschaftler nun feststellten, hat die Reduzierung des Blutzuckerspiegels auch negative Auswirkungen für die Gesundheit. Ihren Angaben zufolge erhöht das sogar das Sterberisiko. Mittlere Werte seien dagegen ideal. [mehr]
curado, 19.4.: Revolution Diabetes-Forschung, Entdeckung könnte Diabetes-Therapie revolutionieren - Für Diabetiker wäre es eine Revolution: kein Insulin mehr spritzen und keine Blutzuckerwerte mehr messen. Was nach Utopie klingt, könnte eventuell bald Wirklichkeit sein. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die bei Mäusen beobachtete Entdeckung von Robert Unger vom Touchstone Center of Diabetes Research in Dallas auch für Menschen bewahrheitet. [mehr]
Bild.de, 15.4.: Warnung vor Internet-Gentests - Die Forschung findet immer mehr Gene, die sie mit bestimmten Erkrankungen in Verbindung bringt. Kommerzielle Anbieter im Internet offerieren bereits Tests, die solche Risiko-Gene für mehr als 100 Erkrankungen finden sollen, darunter Diabetes, Makuladegeneration des Auges (AMD) und Herz-Kreislauf-Leiden. Lohnt sich die Ausgabe für eine 199-Dollar-Analyse? „Man könnte sie rahmen und übers Bett hängen. Man könnte sich für das Geld auch ein hübsches Bild kaufen“, witzelt Prof. Evelin Schröck vom Institut für Klinische Genetik der Technischen Universität Dresden im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Ein verändertes Gen allein kann zwar auf ein theoretisches Risiko für Diabetes hinweisen. Praktisch habe das keine Bedeutung, sagt Schröck. „Viel wichtiger sind Risikofaktoren wie falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und das Rauchen.“ Bedenklich sei die Verunsicherung, die solche Halbwahrheiten bei den Patienten auslösen.
DDG, Diabetes Forum, 12.4.: Kurzer Nachtschlaf erhöht Diabetesrisiko – Unruhiger oder zu kurzer Schlaf erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Ergebnisse von Studien deuten zudem darauf hin, dass der Nachtschlaf den Stoffwechsel unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Körpergewicht oder Ernährung beeinflusst. Damit spielen Schlaf und entsprechende Schlafhygiene eine wichtige Rolle in der Prävention des Typ 2 Diabetes. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich eines kürzlich veröffentlichten Artikels in der Fachzeitschrift /Sleep/ hin.[mehr]
Ökotest, DDG, DiabetesDE: 11.4.: Warnung vor alternativer Therapie gegen Typ1-Diabetes - für unseriös halten die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE ein "neuartiges Behandlungsschema für Typ-1-Diabetes". Sie raten Kliniken und Patienten davon ab, sich darauf einzulassen. Unter http://bva-tec.com -> Behandlungsschema behauptet ein Professor Ulrich von Arnim (BvA-Tec), in Studien hätten rund 80 Prozent der Patienten nach der Therapie dauerhaft auf die künstliche Zuführung von Insulinpräparaten verzichten können. Das "neuartige Behandlungsschema" sieht über bis zu zwölf Monate die Verabreichung von Spritzen und Medikamenten vor, und soll so die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse erhalten. [mehr]
Ärzte Zeitung, 11.4.: Klarer Vorteil für Metformintherapie bei Typ2 - Im Vergleich zu Sulfonylharnstoffen war Metformin in einer retrospektiven Analyse mit über 100.000 Typ-2Diabetikern deutlich wirksamer. Es gab damit weniger kardiovaskuläre Ereignisse und Todesfälle. Bei Therapie mit Metformin haben Typ-2-Diabetiker deutlich seltener kardiovaskuläre Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie ein geringeres Sterberisiko im Vergleich zur Behandlung mit Sulfonylharnstoffen. Das haben jetzt dänische Forscher in einer großen Studie belegt. In der Untersuchung am Reichshospital in Kopenhagen wurden die Herzkreislauf-Erkrankungen und Todesfälle bei allen 107.806 Typ-2-Diabetikern in Dänemark analysiert. [mehr]
Ärzte Zeitung, 9.4.: Amerika's First Lady wirbt gegen Fettleibigkeit - Während ihr Mann mit Problemen in Libyen und Afghanistan beschäftigt ist, schlägt die First Lady der USA Michelle Obama auf heimischem Boden ihre eigene Schlacht: Sie will ihr Land aus den Klauen der Fettleibigkeitsepidemie befreien. "Let's Move" heißt die Kampagne, die Frau Obama vor gut einem Jahr ins Leben gerufen hat. Ihre Mission: das Gesundheitsbewusstsein unter amerikanischen Familien so zu fördern, dass die Fettleibigkeitsrate unter Minderjährigen bis zum Jahr 2030 von 20 auf fünf Prozent gesenkt werden kann. Das Ziel ist nicht nur nobel, sondern hat akute gesellschaftspolitische Relevanz: Mehr als zwei Drittel der Amerikaner sind übergewichtig, ein Drittel so schwer, dass sie in die Fettleibigkeitskategorie fallen - mit einem Body Mass Index (BMI) von mehr als 30. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 7.4.: Begrenzte Schweigepflicht des Betriebsarztes - Häufig verlangen Arbeitgeber von Stellen-Bewerbern, sich vom Betriebsarzt untersuchen zu lassen. Dazu müssen sie den Arzt per Unterschrift von seiner Schweigepflicht entbinden. Wer sich darauf einlässt, muss damit rechnen, dass zum Beispiel seine Blutzucker- und Cholesterinwerte dem zukünftigen Arbeitgeber bekannt werden, berichtet das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”. Mittlerweile wurde dies zwar als Lücke im Datenschutz erkannt, aber eine Änderung der Gesetzeslage ist nur in Planung und noch nicht verabschiedet.
Informationsdienst Wissenschaft, 7.4.: Blindheit und Sehbehinderung in Deutschland immer häufiger – DOG fordert mehr Forschung - Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rechnet bis zum Jahr 2030 mit 25 Prozent mehr Blinden und Sehbehinderten in Deutschland. Denn die Deutschen werden immer älter – Blindheit und Sehbehinderung sind hierzulande vor allem ein Problem des Alters. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Diese Trends sind Ergebnis der Auswertung von Daten des Blindengeldarchivs des Landschaftsverbands Rheinland durch ein Forscherteam der Universitäts-Augenklinik Bonn. [mehr]
Märkische Allgemeine, 5.4.: TÜV zertifiziert Fitnessstudios für Diabetiker - Ein neues Siegel des TÜV Rheinland soll Fitnessstudios kennzeichnen, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Diabetikern ausrichten. Die Studios müssen dafür zusätzliche Qualifikationen im Rehabilitationssport und medizinischen Thema Diabetes vorweisen. Mit dem Gütesiegel "Fitnesstraining für Diabetiker" soll eine bessere Betreuung der Diabetiker während des Sports gesichert werden. Zudem sollen Erkrankte zum Sport treiben animiert werden. Denn die Erkrankung wird neben schlechter Ernährung auch von mangelnder Bewegung verursacht. Das gilt auch zunehmend für übergewichtige Kinder. Nach Schätzungen von Experten ist jeder zehnte Deutsche an Diabetes erkrankt - damit ist Deutschland in Europa Spitzenreiter.

na presseportal, 4.4.:Diabetes-Technologie des 21. Jahrhunderts: Blutzuckermessgeräte BGStar® und iBGStar® von sanofi-aventis - BGStar® und iBGStar®, die ersten Blutzuckermessgeräte von sanofi-aventis, sind ab sofort in Deutschland erhältlich. Diese Blutzuckermessgeräte eröffnen neue Möglichkeiten der Blutzuckerselbstkontrolle, indem sie sich den individuellen Bedürfnissen und dem Lebensrhythmus von Menschen mit Diabetes anpassen. Der ultrakompakte iBGStar® ist das erste Blutzuckermessgerät, das direkt mit einem iPhone oder einem iPod touch verbunden werden kann. So kann der Patient jederzeit und überall seinen Diabetes im Blick behalten. Die Messergebnisse sind immer verfügbar, einfach zu verwalten und können per E-Mail beispielsweise direkt an den behandelnden Arzt verschickt werden. [mehr]
Focus online, 3.4.: Diabetes: Kaffee und Fett sind ein schlechtes Gespann - Kaffee und Fettiges treiben den Blutzuckerspiegel in die Höhe. Sehr fettige Mahlzeiten sind niemals gesund. Fastfood aber mit Kaffee herunter zu spülen, macht die Sache noch schlimmer: Der Blutzuckerspiegel erreicht über lange Zeit bedenkliche Höhen. Die Wissenschaftlerin Marie-Soleil Beaudoin von der University of Guelph in Kanada hat entdeckt, dass die Kombination aus Fett und Koffein selbst bei Menschen, die ansonsten keine Probleme mit ihrem Blutzuckerspiegel haben, zu Problemen führt: Der Blutzuckerspiegel steigt auf ein Niveau an, das eigentlich als krankhaft gilt und das normalerweise Diabetiker aufweisen.
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März 2011

LifePR, 31.3.: Chronisch Erkrankte profitieren von den strukturierten Behandlungsprogrammen - Die strukturierten Behandlungsprogramme, die sogenannten Disease Management Programme (DMP), wirken und werden auf der Basis der verpflichtenden Evaluation weiterentwickelt. Inzwischen sind rund 5,8 Millionen chronisch Kranke in einem oder mehreren DMP-Programmen eingeschrieben. Die Indikationen sind: Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, Brustkrebs, Koronare Herzkrankheit einschließlich des Modus Herzinsuffizienz, Asthma bronchiale und Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD). [mehr]
ddp direkt, 23.3.: Diabetiker-Studie belegt Wirksamkeit von DMP - Die medizinische Versorgung von Diabetikern in so genannten Disease-Management-Programmen (DMP) ist nachweislich besser als bei nicht teilnehmenden Diabetikern. Dies belegt eine Studie, deren Ergebnisse von der Barmer GEK gemeinsam mit dem Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität zu Köln im Journal "Health Affairs", veröffentlicht wurde. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 21.3.: Neue Diabetesarznei: Auf Nebenwirkungen achten - Diabetiker, die blutzuckersenkende GLP-1-Analoga verschrieben bekommen, spüren zu Beginn der Therapie oft unangenehme Nebenwirkungen. Dem lässt sich vorbeugen. [mehr]
Ärzte Zeitung, 19.3.: GBA schränkt Verordnung von Teststreifen ein - Viele nicht insulinpflichtige Diabetiker des Typs 2 müssen künftig ihre Harn- und Blutzuckerteststreifen selbst bezahlen. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss am Donnerstag beschlossen. Geht der Beschluss beim Gesundheitsministerium durch, trete der weitreichende Verordnungsausschluss frühestens im vierten Quartal 2011 in Kraft, sagte Ausschussvorsitzender, Dr. Rainer Hess. Grundlage des Beschlusses ist die Bewertung des Instituts für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen (IQWiG). Danach habe die Selbstmessung keinen Nutzen hinsichtlich des Verlaufs der Erkrankung ergeben. [mehr]
curado.de, 17.3.: Blutzuckertest mit Tränenflüssigkeit - Für Diabetiker könnte das Anstechen der eigenen Finger für Messungen des Blutzuckerspiegels bald der Vergangenheit angehören. US-amerikanische Experten entwickeln ein neues Testverfahren, bei dem Tränenflüssigkeit analysiert wird. Die Wissenschaftler der Arizona State University und der Mayo Clinic gehen davon aus, dass der Blutzuckergehalt in den Tränen mit dem im Blut in einem Zusammenhang steht. Deshalb könnte von einem mit Tränenflüssigkeit ermittelten Wert direkt auf die Konzentration des Blutzuckers geschlossen werden.[mehr]
Stiftung Warentest, 14.3.: Buch: Die Hälfte aller Typ-2-Diabetiker könnte ohne Medikamente leben - Über sieben Millionen Menschen leiden in Deutschland an Typ-2-Diabetes. Viele davon könnten sogar ganz ohne Medikamente leben. Denn ein Mix aus Bewegung, gesunder Ernährung, regelmäßiger Kontrolle und vor allem positiver Lebenseinstellung hilft, diese Stoffwechselerkrankung in den Griff zu bekommen. Der Ratgeber „Diabetes Typ 2“ der Stiftung Warentest gibt wichtige Informationen zu Vorbeugung, Diagnose und zur aktuellen Forschung. [mehr]
ptext.de (Pressemitteilung), 11.3.: Blutzucker lässt sich auch natürlich senken - Naturheilkunde gegen die Diabeteslawine nutzen: "Beim Diabetologen geht es inerster Linie um Insulin und Tabletten und die natürlichen Wege der Blutzuckerregulation bleiben außen vor!", beklagt Diabetesberater Sven-David Müller bei der Vorstellung seines neues Buches Diabetes natürlich behandeln in Berlin. Oft erscheint es leider so, als hätten weder die Naturheilkunde noch die Alternativmedizin einen Stellenwert in der Behandlung des Diabetes mellitus. Das ist jedoch falsch. Die Therapie des Diabetes mellitus geht weit über Medikamente hinaus und schließt beispielsweise auch Entspannung ein, denn Stress führt zu erhöhten Blutzuckerwerten. Diabetiker, die Autogenes Training als Entspannungsmethode beherrschen, optimieren ihren Blutzuckerspiegel. [mehr]
1A Krankenversicherung, 10.3.: Blutzuckertest für Diabetiker , Krankenkassen werden Teststreifen nicht mehr zahlen - Diabetes ist zu einer Volkskrankheit geworden. Weltweit gibt es über 194 Millionen Diabetiker. In Deutschland liegt die Zahl der Betroffenen bei über sechs Millionen. In jedem Jahr müssen die gesetzlichen Krankenkassen rund 900 Millionen Euro für die Teststreifen bezahlen, mit denen die Patienten die Höhe ihres Blutzuckers feststellen können. [mehr]
Diab Site, 8.3.: Kein Erhöhtes Risiko für Bauchspeicheldrüsenentzündung durch neuere Medikamente bei Typ2-Diabetes? - Aktuelle Zahlen von der Datenbank der Amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA weisen auf ein gesteigertes Risiko für Pankreatitis und Pankreaskarzinom mit „Inkretin-basierten“ Therapieformen hin. Als GLP-1-Analoga sind in Deutschland zugelassen: Byetta®, Victoza® DPP-4-Inhibitoren Januvia®, Xelevia®, Janumet®, Velmetia®, Galvus®, Jalra®, Eucreas®, Icandra® und Onglyza®. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft hat ihre Stellungnahme zu dieser Therapie aktualisiert und sieht bis zur endgültigen Klärung des Themas "keine Notwendigkeit" mehr, "das bisherige Verordnungsverhalten bei inkretin-basierten Wirkstoffen wie DDP4-Hemmern (zum Beispiel Sitagliptin) und GLP-1-Analoga (zum Beispiel Exenatide) zu ändern". Menschen mit Diabetes Typ 2 sollten ihre Therapie auf keinen Fall eigenmächtig absetzen, sondern mit ihrem Arzt sprechen und die aktuellen Presseinformationen verfolgen. [mehr]
Online Presseportal, 8.3.: Studie: Falsche Ernährung während der Schwangerschaft kann bei Säugling Diabetes auslösen - Mütterliche Essgewohnheiten während der Schwangerschaft können das Risiko beim Kind erhöhen, später an Diabetes zu erkranken. Das ergab eine Studie der University of Cambridge, die im Fachmagazin “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) veröffentlicht wurde. Die Forscher kamen bei Tierversuchen an Ratten zu diesem Ergebnis. [mehr]
gesundial news, 7.3.: Mediterrane Kost schützt vor Herzerkrankungen - Griechische Forscher haben jetzt in einer Metastudie herausgefunden, dass sich die mediterrane Kost vor allem positiv auf den Stoffwechsel auswirkt und das sogenannte Metabolische Syndrom verhindern kann. Dieses Syndrom gilt als wichtiger Risikofaktor bei der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Patienten mit Metabolischem Syndrom leiden unter Fettleibigkeit, Diabetes und Bluthochdruck und haben erhöhte Blutfettwerte. [mehr]

rp online, 4.3.: Kassen bezahlen Teststreifen für Typ2-Diabetiker nur in bestimmten Fällen - Die Sparpolitik der gesetzlichen Krankenkassen macht vor Zuckerkranken nicht halt. Die Kassen werden künftig Diabetikern des Typs 2 (Alters-Diabetes) keine Harn- und Blutzucker-Teststreifen mehr bezahlen, die diese für die regelmäßigen Tests ihres Zuckerspiegels nutzen. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten und Kassen hervor. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 3.3.: Diabetes und Schwerbehinderung - Vor Kurzem ist sie in Kraft getreten: die "zweite Verordnung zur Änderung der Versorgungsmedizin-Verordnung" des Bundesarbeitsministeriums. Ein sperriges Werk, das aber einigen Zündstoff birgt. Denn es ändert die Voraussetzungen, unter denen man bei Diabetes einen Schwerbehindertenausweis erhält. Früher mussten Diabetiker dafür nachweisen, dass sich ihr Stoffwechsel schlecht einstellen lässt und immer wieder teils schwere Unterzuckerungen auftreten. Jetzt ist der Aufwand maßgeblich, den die Diabetestherapie für den Betroffenen bedeutet.Schwerbehinderten-Ausweis bekommen, haben sich geändert. [mehr]

Februar 2011

Diabetes Ratgeber, 28.2.: Diabetesgefahr: Bisphenol A in Babyfläschchen verboten - Ab Juni dürfen keine Babyfläschchen mehr im Handel sein, die die Chemikalie Bisphenol A enthalten. Diese steht unter anderem im Verdacht, Diabetes auszulösen. [mehr]
Liechtensteiner Volksblatt, 28.2.: Die Wohlstandskrankheit Diabetes - Michael Roden, Präsident der Zentraleuropäischen Diabetes Gesellschaft, referierte am Donnerstag in Triesen über "Diabetes mellitus" in der Vortragsreihe "Health and Science". «Viele glauben über "Diabetes mellitus" viel zu wissen, wovon wir aber noch relativ wenig wissen», relativierte Roden, der auch Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf ist, zu Beginn seiner Ausführungen und führte gekonnt durch die Geschichte der Diabetesforschung. Roden erinnerte daran, dass es beim Diabetestyp 1 bis heute keine echte Heilung gebe. Typ 2, nicht immer korrekt als Altersdiabetes bezeichnet, komme 10-mal häufiger vor. [mehr]
Finanznachrichten, 28.2.: Mehr Magnesium, geringeres Diabetes Risiko - Überernährung in Verbindung mit Bewegungsmangel gilt als Hauptursache der rasant steigenden Diabetes-Häufigkeit. Doch offensichtlich trägt ein weiterer, bisher unterschätzter Aspekt der heutigen Ernährung dazu bei, dass der Blutzucker außer Kontrolle gerät: Auch ein Defizit an Magnesium fördert die verbreitete Stoffwechselstörung. Darauf weist jetzt erneut eine Studie hin. [mehr]
Kurier, 18.2.: Junkfood: Warnung vor Diabetes-Welle - Typ-2-Diabetes wurde früher auch als "Alterszucker" bezeichnet. Doch diese Zeiten sind vorbei. In einer neuen Studie, die im Magazin Nutrition and Food Science Journal publiziert wurde, wird vor einer Zunahme dieser Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen gewarnt - und auch vor einem Anstieg von Herzerkrankungen und Krebs. [mehr]
curado, 18.2.: Zu viel Fruchtzucker fördert hohen Blutdruck - Die Aufnahme von Fructose (Fruchtzucker) über verschiedene Nahrungsmittel, hauptsächlich Limonaden und Soft-Drinks, ist in den Industrie-Nationen stark angestiegen. Parallel dazu ist auch die Häufigkeit von Bluthochdruck angestiegen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus den USA untersuchte, ob eine vermehrte Fructose-Aufnahme mit einem erhöhten Risiko für Hypertonie verbunden ist. [mehr]
na-presseportal, Diabetes Ratgeber, 16.2.: Wichtige Tipps für Diabetiker, die Insulin spritzen - Rund zwei Millionen Diabetiker spritzen sich jeden Tag, oft mehrmals, Insulin. Doch nicht nur Anfänger, auch "alte Hasen" machen bei der Injektion häufig Fehler. Eine Studie zeigte beispielsweise, dass nur jeder Dritte vor der Injektion prüft, ob der Pen, eine spezielle dafür konstruierte Spritze, korrekt funktioniert. Und zwei von drei Diabetikern ziehen die Nadel zu schnell wieder heraus, so dass Insulin aus dem Stichkanal zurücklaufen kann. Zehn Sekunden soll nach dem Einspritzen gewartet werden. [mehr]
idw, 15.2.: Das Kompetenznetz Diabetes mellitus – die ersten Ergebnisse - Seit über zwei Jahren erforschen Wissenschaftler aus sieben Verbunden des Kompetenznetzes die Volkskrankheit Diabetes. Das erklärte Ziel des Forschungsnetzwerks ist es, in 25 Teilprojekten den Ursachen von Diabetes auf den Grund zu gehen, die Entstehungsbedingungen zu erforschen und die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Inzwischen gibt es die ersten Ergebnisse im Überblick. [mehr]
diabetesDE, 15.2.: diabetesDE gibt Tipps zur Gründung von Selbsthilfegruppen - Das Ressort Selbsthilfe von diabetesDE (Leitung Albert Pollack) hat nun den ersten „Leitfaden zum Thema Selbsthilfe bei Diabetes“ herausgebracht. Marga Bielefeld und ihr Team haben viele praktische Tipps zur Gründung einer Selbsthilfegruppe zusammengetragen. [mehr]
nanoo, Diabetes Ratgeber, 14.2.: Diabetiker: Auslandskrankenversicherung greift oft nicht - Auslandskrankenversicherungen sind für Reisen außerhalb Europas immer ratsam. Sie sind in der Regel auch so preiswert, dass sie sich jeder leisten kann. Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetiker, sollen sich aber genau erkundigen, ob typische Risiken auch abgesichert sind, rät das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.
Ärzteblatt.de, 4.2.: Typ-1-Diabetes mellitus: Hinweise auf Virusinfektion als Ursache - Kinder mit Typ-1-Diabetes mellitus sind fast zehnmal häufiger mit Enteroviren infiziert als gesunde Kinder. Dies ergab eine Meta-Analyse im Britischen Ärzteblatt. Die starke Assoziation ist ein Hinweis, aber kein Beweis auf eine virale Genese der Autoimmunerkrankung. Die Inzidenz des Typ-1-Diabetes mellitus steigt in Europa derzeit um mehr als 3 Prozent pro Jahr, ohne dass es hierfür eine Erklärung gibt. Neben Umwelttoxinen und Nahrungsmitteln (beispielsweise Kuhmilch) werden immer wieder Viren als Ursache des Typ-1-Diabetes mellitus diskutiert. Die bisher überzeugendsten Hinweise hierauf liefert jetzt eineAnalyse einer Forschergruppe aus Sydney.[mehr]
Diabetes Ratgeber, 4.2.: Typ-1-Diabetes: Experten warnen vor dubioser Therapie - In einer Stellungnahme der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und von diabetesDE warnen Experten Typ-1-Diabetiker vor einem unseriösen Angebot im Internet: Dort bietet Prof. Ulrich von Arnim ein "Neuartiges Behandlungsschema für Typ-1-Diabetes" an. Dieses solle Betroffene in 80 Prozent der Fälle heilen.[mehr]
curado.de, 4.2.: diabetesDE gibt Tipps zur Gründung von Selbsthilfegruppen - In Deutschland existieren zwischen 70000 und 100000 Selbsthilfegruppen. Laut einem telefonischen Gesundheitssurvey des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2003 haben neun Prozent der Erwachsenen in Deutschland aktive Erfahrung mir einer Selbsthilfegruppe. Umso erstaunlicher ist es, dass es bei sieben Millioenen Menschen mit Diabetes in Deutschland nur circa 800 bis 1500 Selbsthilfegruppen gibt, die sich mit dieser chronischen Krankheit befassen.[mehr]
Ärztezeitung.de, 1.2.: Schwangeren mit Diabetes hilft ein künstliches Pankreas - Schwangere mit Typ-1-Diabetes können von einem künstlichen Pankreas profitieren, hat eine britische Studie ergeben. Dabei wird mit einem Sensor der Blutzucker kontinuierlich gemessen. Aus den Messwerten errechnet ein Computer die optimale Insulin-Menge, die über eine angeschlossene Insulinpumpe abgegeben wird (Closed Loop).[mehr]

Januar 2011

diabetes-forum, 31.1.: DDB ruft zu einer DEMONSTRATION am 8. Februar 2011 in Berlin auf - Die Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen auf Kosten der Krankenversicherungen soll erheblich eingeschränkt werden. Von diesen Einschränkungen sind vor allem Typ 2-Diabetiker mit oraler Therapie betroffen. Blutzuckermessungen sind für das Krankheitsmanagement von Diabetikern dringend notwendig. Diabetes ohne Blutzuckermessung ist wie Fahren ohne Führerschein. [mehr]
Salzkammergut Zeitung, 28.1.: Wikileaks und dDiabetes– oder: Wie innen, so außen - Sklerodermie, Rheumatische Arthritis, Morbus Crohn, Diabetes mellitus Typ 1, Multiple Sklerose, Basedowsche Krankheit, etc. – sie alle sind Autoimmunerkrankungen. Zusammen mit bestimmten Krebserkrankungen und weiteren 5000 bis 8000 komplexen, weil individuellen Krankheitsbildern werden sie unter dem Überbegriff „Seltene Erkrankungen“ zusammengefasst. Allein „in Deutschland leiden bis zu 4 Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung, in der gesamten EU sind es Schätzungen zufolge rund 30 Millionen“.[mehr]
tagesschau.de, 25.1.: Zusatzbeiträge und ihre Folgen; Hunderttausende wechseln Krankenkassen - Wegen der Erhebung von Zusatzbeiträgen haben im vergangenen Jahr Hunderttausende Versicherte ihre Krankenkasse gewechselt. Allein der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) kehrten innerhalb von zwölf Monaten rund 460.000 Versicherte den Rücken, wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet. [mehr]
Diabsite/diabetesDE, 25.1: Wie Selbsthilfe die Diabetestherapie unterstützen kann- Bei chronischen Krankheiten reicht die medizinische Versorgung den Betroffenen oft nicht aus. Denn sie wünschen sich mehr Zeit, um Erfahrungen auszutauschen und verständliche Informationen zu ihrer Therapie zu diskutieren. Selbsthilfeorganisationen sind für viele Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen daher eine wichtige Anlaufstelle. [mehr]
German News: 24.1.: Patientenrechte im Ausland weiter gestärkt- Legt ein deutscher Urlauber, der an Diabetes erkrankt ist, beispielsweise in Spanien sein Spezialrezept vor, so muss ihm dort der Apotheker seine Medikamente aushändigen. Auch Kassenpatienten können sich künftig in europäischen Nachbarländern Behandlungen unterziehen, wenn diese ihnen geeigneter erscheinen oder in ihrem Heimatland nicht angeboten werden. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 21.1.: Insulinproduktion bald deutlich billiger? - Ein neuartiges Herstellungsverfahren soll die Kosten für die Insulinproduktion schon bald deutlich senken. Etwa 850 Euro kostet die Jahresdosis Insulin, die ein Diabetes-Patient benötigt. Ein neues Herstellungsverfahren soll die Produktion günstiger machen. Um bis zu 50 Prozent soll das neue Verfahren die Kosten für die Produktion von Insulin senken. Das verkündet das Unternehmen GlucoMetrix AG aus dem oberbayerischen Ruhpolding, das das Verfahren zum Patent angemeldet hat. [mehr]
Diabetes Ratgeber, 20.1.: Neuer Wirkstoff verbessert Wundheilung - Ein neues Medikament soll die Heilung diabetischer Fußwunden verbessern. Der Wirkstoff ist einem körpereigenen Eiweiß sehr ähnlich. Die Wundheilung ist bei Diabetes häufig beeinträchtigt. Schlecht heilende Wunden, insbesondere der Füße, sind eine häufige Ursache für Amputationen. Jetzt haben Forscher eines amerikanischen Unternehmens eine Substanz entwickelt, die, in Gel-Form aufgebracht, Wunden schneller zur Abheilung bringen soll. Die wissenschaftliche Bezeichnung der Substanz ist DSC127. Sie ähnelt sehr stark dem körpereigenen Eiweiß Angiotensin, das im Rahmen der Blutdruckregulation den Blutdruck steigen lässt. Im Unterschied zu Angiotensin wirkt sich das Angiotensin-Analog DSC127 jedoch nicht auf den Blutdruck aus. [mehr]
Press1, 19.1.: Diabetes Software SugarBook in neuer Version verfügbar - Fast zwei Jahre hat die inzwischen beträchtlich angewachsene SugarBook Fan-Gemeinde warten müssen. Aber jetzt endlich hat der Softwareentwickler Lars Lakomski eine an vielen Stellen komplett überarbeitete Version seiner, in der Computer-Bild (Ausgabe 03/2006) als "Preis-Leistungs-Sieger" prämierten, kostenlosen Diabetes Software bereitgestellt. [mehr]
DAZ online, 19.1.: „Rabattverträge – für Patienten teuer und gefährlich“ - Das Fernsehmagazin „plusminus“ widmete einen Beitrag in seiner Sendung am 18. Januar den Rabattverträgen. Deutlich wurde herausgestellt, dass die Krankenkassen einmal mehr darüber entscheiden, welches Arzneimittel die Patienten bekommen. Und auch Apotheker stöhnen unter den Rabattverträgen...[mehr]
Diabetes Ratgeber, 14.1.: Senken bessere Zuckerwerte das Krebsrisiko? - Diabetes erhöht die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Krebs zu erkranken. Die Ursachen dafür sind nicht geklärt. Jetzt zeigt eine Studie: An den erhöhten Zuckerwerten liegt es vermutlich nicht [mehr]
na Presseportal/Diabetes Ratgeber: 13.1.: Schwerbehindert bei Diabetes, Die neue "Versorgungsmedizin-Verordnung" bringt Vorteile für Zuckerkranke - Für Patienten mit Diabetes könnte es dank der neu geregelten Versorgungsmedizin-Verordnung einfacher werden, einen Schwerbehindertenausweis zu erhalten, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Anspruch auf einen Ausweis hat, wer täglich mindestens vier Insulin-Injektionen benötigt und erheblich in seiner Lebensführung eingeschränkt ist. [mehr]
Manager Magazin, 13.1.: GKV-Reegelleistungen und Ergänzungen - Im Manager Magazin ist eine Tabelle abgedruckt, aus welcher hervorgeht, welche Regelleistungen die gesetzlichen Kassen bezahlen, und wie diese durch private Tarife ergänzt werden können. [mehr]
Ärztezeitung, 10.1.: Ärger um Wunschmedikamente für Patienten - Versicherte können sich gegen Kostenerstattung ein anderes Medikament als das verschriebene wirkungsgleiche, aber rabattbegünstigte und somit preiswertere Arzneimittel aushändigen lassen. Das Wunschmedikament muß aber zunächst bar bezahlt werden, dann kann man mit der Rezeptkopie bei seiner Kasse den Betrag des rabattierten Präparats zurückerstatten lassen. Zusätzliche Kosten, wie z.B. Verwaltungskosten, trägt der Patient. Der Deutsche Apothekerverband merkt an, dass die Kassen ihre Mitglieder nicht ausreichend über diesen Vorgang informiert haben und in den Apotheken durch diese Kostenaufklärung längere Wartezeiten entstehen.
Merkur-online, 9.1.: Volkskrankheit Diabetes im Landkreis Weilheim-Schongau - Diabetes ist eine wahre Volkskrankheit. Im Landkreis Weilheim-Schongau gibt es über 9000 diagnostizierte und viele bisher unbekannte Diabetiker. [mehr]
Wochenanzeiger München, 4.1.: Zuzahlungsbefreiungen laufen aus; rechtzeitig Befreiungen für 2011 beantragen - Das neue Jahr ist da. Für gesetzlich Krankenversicherte, die 2010 von Zuzahlungen befreit waren, heißt das, ihre Befreiungen sind Ende Dezember ausgelaufen. Sie, aber auch alle anderen Kassenpatienten sollten sich nun um einen Zuzahlungsantrag für 2011 kümmern. Darauf verweist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). [mehr]