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2010 Juli

(fe) Am Eingang zum Freilichtmuseum an der Glentleiten trafen wir uns, um die Eintrittskarten entgegen zu nehmen. Für Inge, Arnold und Anni wurden diese an der Kasse hinterlegt. Das Wetter war sehr warm und schwül, dicke Wolken verhängten die Berge und in der Ferne grollte leise der Donner. Wir sahen uns zuerst die aktuelle Ausstellung über Erdställe an (von Menschen gegrabene, unterirdische Höhlengänge, deren Zweck heute unbekannt ist und von denen es in Ober- und Niederbayern etwa 150 gibt). Beeindruckend war begehbares ein Modell in Originalgröße. Man durfte aber keine Klaustrophobie haben, so eng und dunkel war es in den Schächten. Danach teilte man sich auf, eine Gruppe besichtigte den Teich mit Fischerhütte, die wassergetriebenen Mühlen, Sägewerke, Wetzsteinfabrikation, Hammerschmiede und Tuffsteinsäge, während die andere Gruppe sich den Hoderer Hof, das freitragende Lagerhaus, die Hafnerei und die Weiden und Almhütten ansah. Nach 2 Stunden Besichtigung trafen wir wieder am Salettl und der historischen Holzkegelbahn zusammen. Hier stießen auch die "Nachzügler" zu uns. Über dem Kochelsee zogen sich die Wolken zusammen, Blitze zuckten und der Donner kam näher (im Volksmund heißt das, dass die Engel Kegel scheiben). Wähernd dessen schoben auch wir bei Kaffee, Kuchen und Flaschenbier mit ungewohnt leicher Holzkugel auf die schweren Holzkegel, die von den Kegelbuben Jarmin und Timmi immer in anstrengender Handarbeit aufgestellt wurden und hatten sehr viel Spass dabei. Nach zwei Stunden war die Zeit abgelaufen und wir trafen uns abschließend in Großweil zu einer zünftigen Brotzeit im "Fröhlichen Wirt". Da es zwischenzeitlich wie aus Eimern schüttete durften Anni und Arnold, die mit dem Radl gekommen waren, diese in Berthold's VW-Bus verladen und konnten mitfahren. Ein unterhaltsamer und abwechslungsreicher Sommerausflug unserer Selbsthilfgruppe. [zu den Bildern]


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